Was für den Kauf eines Effektgerätes von Nobels spricht

eBay
Von Veröffentlicht von
Was für den Kauf eines Effektgerätes von Nobels spricht

Wer richtig Musik machen möchte, alle Saiten seiner Gitarre so richtig klingen lassen will, der denkt irgendwann einmal über ein Effektgerät nach. Das ist ein Gerät, welches die Töne verändert: Ob auf mechanischem Weg, elektronisch, digital oder in einer Kombination von allem, dank eines Effektgerätes von Nobels klingen selbst konventionelle Instrumente richtig effektvoll.
Eine E-Gitarre oder ein E-Bass erzeugt zusammen mit dem Verstärker jeweils einen Basisklang. Mit einem Effektgerät, von dem es viele unterschiedliche Versionen gibt, lässt sich dieser verändern oder färben. Dazu gibt es verschiedene Effektgeräte, die im Einzelnen später noch vorgestellt werden. Denn gleichzeitig mit der weiteren Entwicklung von E-Gitarren wurden die verschiedenen Effektgeräte erfunden und entwickelt.
Die ersten Effekte wurden dabei zunächst direkt in die Gitarrenverstärker integriert, wie zum Beispiel Reverb (Hall). Später wurden diese Effekte lieber ausgelagert und es wurden einzelne Effektgeräte, die mit dem Fuß bedient werden konnten, gebaut.
Speziell die Bodenpedale sind gerade für Gitarristen und Bassisten als Einzeleffekte konzipiert. Sie werden zwischen dem Instrument und dem Verstärkereingang eingeschliffen. Oft sind sie nicht programmierbar und besitzen in der Regel auch nur wenige Parameter, mit denen sich die Tonsignale beeinflussen lassen.
Aber neben den Bodenpedalen gibt es auch noch die Multieffekt-Geräte. Diese sind meistens in Gehäusen eingebaut, als so genannte Rack-Geräte. Sie werden über spezielle Send-und-Return-Buchsen an den Verstärker angeschlossen. Wenn die Multieffekt-Geräte digital sind, lassen sie sich in der Regel auch programmieren und besitzen ein Display. Mit diesen lässt sich nicht nur ein einziger Effekt erzeugen, sondern eine ganze Bandbreite an Effekten. Diese Effekte lassen sich zudem gleichzeitig einsetzen.
Inzwischen gibt es die Multieffekt-Geräte auch als Bodengeräte. Hier vereinen sie gleichzeitig die Features von unterschiedlichen beliebten Bodenpedalen mit den Multieffekten. Sie haben Regel- und Speicherfunktionen, sodass sich verschiedene Einstellungen auch leicht speichern und somit gut wiederholen lassen. Dank der digitalen Technik besitzen diese Geräte heute die Möglichkeit, nicht nur die Effekte zu erreichen, sondern auch berühmte Amp-Modelle zu simulieren.

Effekttypen – worauf es beim Kauf eines Effektgerätes von Nobels ankommt

Dem Signal von Gitarre oder Bass wird durch den Effekt in der Regel eine Komponente hinzugefügt, die den Klang entweder bereichert oder ihm eine ganz bestimmte Charakteristik verleiht. Im Folgenden die wichtigsten Effekttypen:

Distortion

Distortion heißt zunächst nichts anderes als Verzerrung. Mit Hilfe des Distortion-Effektgerätes, das es bei eBay in vielen unterschiedlichen Ausführungen - und auch von Nobels gibt, wird ein übersteuerter Verstärker simuliert. Hierbei lässt sich neben der Stärke des Effektes auch der Charakter des Klanges verändern. Je nachdem, ob die Gitarre oder der Bass eher hart, angezerrt oder weich klingen soll, lässt sich der Effekt anpassen.
Legendäre Verzerrer-Pedale sind dabei der Ibanez Tube Screamer und der Electro-Harmonix Big Muff. Aber auch der DT-SN Distortion Spezial oder der DT-1 Distortion von Nobels sind grundsolide Geräte. Weil die Verzerrer schon immer gerne auch als Booster, das heißt, als Verstärker benutzt worden sind, um damit das Signal der Gitarre zu verstärken, bleibt hierbei der originale Klang eines alten Röhren-Amps erhalten, wird jedoch lauter und zusätzlich ein wenig übersteuert. Heutzutage gibt es für diese Funktion eigene Verzerrer, die diese Funktion besonders gut erfüllen.

Modulationseffekte

Mit einem Gerät, das Modulationseffekte erzeugt, werden dem Originalsignal künstlich erzeugte Anteile in das Signal eingemischt, die auf diese Weise den Gesamtsound färben. Zu den bekanntesten Geräten, die Modulationseffekte erzeugen, gehören Chorus, Phaser und Flanger.

Chorus

Mit dem Chorus wird das originale Signal nur minimal verzögert und in der Höhe des Tones moduliert. Die Geschwindigkeit der Modulation, die Verzögerungszeit und die Intensität der Modulation lassen sich innerhalb gewisser Grenzen verändern. Mit Hilfe des Choruseffektes lässt sich ein Signal hervorragend andicken und bekommt damit einen räumlichen, einen vollen Klang. Von Nobels gibt es den digitalen Stereo-Chorus CH-D dig. Chorus.

Phaser

Ein Phaser wirkt nach dem Prinzip der kontinuierlichen Drehung der Phasen. Das originale Signal wird dabei mit seiner eigenen Kopie gemischt, welche lediglich um eine minimale Zeit verzögert versetzt wird. Durch diese Verzögerung entstehen Auslöschungen von Phasen: Schmale Bereiche der Frequenzen des Signals werden ausgeblendet. Das kann zu drastischen Änderungen des Klanges führen. Diese sind besonders effektvoll, wenn mehrere unterschiedliche Verzögerungen miteinander kombiniert werden.
Dank der Modulation der Frequenzen entsteht dann der charakteristische Phasing-Effekt und bewirkt eine stetige Veränderung der Klangfarbe. Regelmöglichkeiten für die Intensität des Effektes, die Geschwindigkeit der Modulation und der Klangfärbung bieten die meisten Phaser. Der PH-D Phaser von Nobels ist ein analoger Vintage-Phaser und ist neben vielen anderen auch immer wieder bei eBay zu finden.

Flanger

Hier ist auch die Grundlage des Effektes, dass der Flanger das Original- und das Effektsignal zeitlich verzögert. Die Verzögerung selbst ist beim Flanger entschieden größer, als mit dem Phaser.

Leslie-Effekt

Der Leslie-Effekt ist ebenfalls ein Modulationseffekt, der manchmal auch Rotary-Effekt genannt wird. Mit diesem wird der Sound von rotierenden Lautsprechern simuliert. Wenn die Leslie-Effekte besonders luxuriös ausgestattet sind, dann lassen sich damit nicht nur die entsprechenden Geschwindigkeiten, wie slow oder fast einstellen.
Hier lässt sich sogar das Anfahren oder das Abbremsen des Motors simulieren. Die Pegel für Bass und Treble haben stufenlose Möglichkeiten der Einstellung. Leslie-Effekte sind gerade dann ein sehr praktischer Ersatz für ein sperriges Original-Leslie, wenn der Platz für den Transport nur gering ist.

Octaver

Mit Hilfe eines Octaver wird dem originalen Signal der Gitarre oder des Basses eine tiefere Oktave hinzugefügt. Diese kann entweder eine oder sogar zwei Oktaven unterhalb der Original-Tonhöhe liegen.

Tremolo

Beim Effekt des Tremolo wird die Amplitude des Signals statt der Tonhöhe moduliert. Das heißt, es wird abwechselnd leiser oder lauter. In diesem Fall können neben der Geschwindigkeit, der Frequenz des Wechsels, auch die Lautstärke vom Anwender einzeln eingestellt werden.

Zeitbasierte Effekte

Zu den zeitbasierten Effekten gehören neben dem Hall auch die Verzögerungseffekte (englisch Delay) und die Loop-Effekte

Hall

Mit Hilfe eines Halls lässt sich die akustische Umgebung simulieren. Im Englischen wird dieser Reverb oder Reverberation genannt. Seit den fünfziger Jahren ist der Hall ein äußerst beliebter Effekt und verleiht dem eigentlich eher trockenen Signal der Gitarre eine räumliche Tiefe.

Delay und Echo

Gerade unter den Gitarristen sind die Delay-Effekte (deutsch: Verzögerung) besonders beliebt. Ein Delay-Pedal addiert zu dem originalen Signal je nach Einstellung zeitlich verzögert ein oder mehrere Signale hinzu. Die ersten Geräte, die diesen speziellen Effekt erzeugen konnten, waren die so genannten Bandechogeräte. Mit einem Lösch-, einem Aufnahme- und mindestens einem, oft sogar mehreren Wiedergabeköpfen versehen, konnten diese durch ihre unterschiedlichen Abstände Mehrfach-Echos erzeugen.
Jede Echo-Wiederholung hatte einen zeitlichen Abstand von der vorhergehenden. Später wurden diese Möglichkeiten in Geräte eingebaut, die zuerst auf analoger, später dann auf digitaler Basis funktionierten. Gerade mit Digital-Delays, wie dem DD-800 dig. Delay von Nobels lassen sich eine Unmenge an verschiedenen Möglichkeiten der Wiederholung erzeugen.

Looper

Zwar können die Digital-Delays dank ihrer Hold-Funktion die Signale lange wiederholen, doch dafür sind die Looper extra spezialisiert. Eine aufgezeichnete Phrase wird von dem Looper auf Knopfdruck wiederholt. Vor allem Solisten, welche sich auf diese Art selbst eine Begleit-Pattern schaffen können und darüber improvisieren, sind mit dem Looper vertraut. Im Gegensatz zu einer bereits vorher angefertigten Aufnahme lässt sich ganz spontan während einer Performance der Background frei gestalten. So lassen sich interessante Arrangements und Ideen nicht nur für Solisten, sondern auch im Band-Kontext realisieren.

Dynamische Effekte

Effektgeräte wie Reverb oder Delay mischen dem originalen Signal künstlich erzeugte Anteile bei. Bei den dynamischen Effekten dagegen ist es das originale Signal selbst, welches verändert wird. Hier wird also nichts hinzugefügt, sondern es wird die Dynamik verändert, das heißt, es wird der Unterschied zwischen den schwächsten und den stärksten Anteilen im Signal entweder verstärkt oder minimiert. Zu den häufigsten dynamischen Effekten zählen das Volume- und das WahWah-Pedal, sowie der Kompressor.

Volume-Pedal

Mit Hilfe des Volume-Pedals lässt sich ein relativ einfacher dynamischer Effekt erzeugen. Durch den Druck auf das Pedal lässt sich die Lautstärke so beeinflussen, dass einzelne Passagen entweder lauter oder leiser gespielt werden können. Durch das Volume-Pedal kann ein Effekt erreicht werden, bei dem die Töne ähnlich wie bei einem Geiger anschwellen können.

WahWah

Dieses Pedal wurde vor allem von Jimi Hendrix gerne benutzt, der es gegen Ende der sechziger Jahre damit äußerst populär gemacht hatte. Das WahWah besitzt eine Einheit, die den Ton filtert. Je weiter das Pedal bewegt wird, desto mehr Höhen entstehen - und auf der anderen Seite entstehen mehr Bässe.
Wird das Pedal hin- und her bewegt, dann lässt sich dieser erzeugte Klang mit "WahWah" umschreiben. Heutzutage gibt es neben WahWahs in unterschiedlichen Ausführungen auch automatische WahWahs. Bei diesen wird der Effekt mit einem dynamischen Anschlag der Saiten erreicht und nicht mehr durch Herumdrücken auf einem Pedal.

Kompressor

Mit einem Kompressor-Pedal wird der Dynamikbereich eingegrenzt. Hierbei wird der Unterschied in der Lautstärke zwischen der lautesten und leisesten Stelle verringert. Dadurch klingt der Sound je nach Einstellung des Kompressors voluminöser.

Weitere erkunden
Wählen Sie eine Vorlage aus

Zusätzliches Navigationsmenü