Was für den Kauf eines Effektgerätes von Hughes & Kettner spricht

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Was für den Kauf eines Effektgerätes von Hughes & Kettner spricht

Die Technik von Hughes & Kettner bietet deutsche Qualitätsarbeit, denn das Unternehmen ist seit dem Jahr 1987 im Norden von Saarbrücken, genauer gesagt in St. Wendel, ansässig.
Gegründet wurde es drei Jahre zuvor von den beiden Brüdern Hans und Lothar Stamer, die sich zu Beginn ausschließlich der Herstellung von Lautsprecherboxen widmeten, die auch heute noch unter dem Namen HK Audio zu bekommen sind. Die Technik von Hughes & Kettner, die Sie auch bei eBay erwerben können, ist auf die Ansprüche der professionellen Musiker, Diskjockeys und die Dienstleister im Bereich Eventmanagement ausgerichtet.
Innovation ist eines der Markenzeichen des Unternehmens. So brachten die Brüder zum Beispiel im Jahr 1985 den ersten digitalen Gitarrenverstärker heraus, der individuell programmiert werden konnte. 1988 folgte der erste Verstärker, der mit einer hybriden Röhrentechnik arbeitete.

Vorstufen und Endstufen

Beim Leistungsverstärker gibt es zwei verschiedene Arten. Als Vorstufe wird ein Verstärker bezeichnet, der sehr dicht an der Leistungsquelle liegt. Sie arbeiten mit einer geringen Leistung, während die Endstufe eine deutlich höhere Leistung aufweist. Die Endstufe kommt als letztes Bauelement unmittelbar vor der Übertragung der Signale an die Lautsprecherboxen bzw. die Sendeanlagen zum Einsatz.
Eine Endstufe muss einen besonders hohen Wirkungsgrad haben, weil nur so die nicht erwünschte Entwicklung von Wärme verhindert werden kann. Endstufen sind im Handel und bei eBay mit unterschiedlichen Arten von Schaltungen zu bekommen.

Die verschiedenen Arten der Effektgeräte

Die Effektgeräte, die bei den Diskjockeys und Musikern zum Einsatz kommen, werden nach ihren speziellen Funktionen in verschiedene Gruppen unterteilt. Bei ihnen gibt es eine Differenzierung sowohl nach der Arbeitsweise als auch nach der Art der verwendeten Bauelemente.

Pegelorientierte Effektgeräte

In dieser Gruppe gibt es mehrere Unterarten, von denen das Gate, der Limiter und der Kompressor am häufigsten in der Praxis vorkommen. Sie alle haben gemeinsam, dass für die individuelle Steuerung der Pegel genutzt wird, der von den einzelnen Musikinstrumenten oder Abspielgeräten bereitgestellt wird. Er wird permanent gemessen und nach den vom Nutzer vorgegebenen Parametern ausgeglichen, wobei sowohl eine Verstärkung bestimmter Frequenzen als auch eine Dämpfung bewirkt werden kann.
Damit lassen sich auch stilistische Effekte wie ein Tremolo oder der Chopper erreichen. Auch ein getriggertes Überblenden von Signalen auf mehrere Ausgänge sind hier im Bereich des Möglichen. Sie werden nach den Prinzipien Ducking und Pan Flip unterteilt.

Effektgeräte mit spektraler Modifizierung

Ein Effektgerät, das nach dem Prinzip der spektralen Modifizierung arbeitet, verändert komplette Frequenzbereiche nach den Vorgaben des Nutzers. Bei den einfachsten Formen werden variable oder fest eingestellte Filter zur Modifizierung des Ausgangssignals verwendet, so wie das beim Equalizer und beim Wah-Wah der Fall ist.
Auch die unterschiedliche Modifizierung der Signale von Musikinstrumenten und vom Mikrofon wie zum Beispiel beim Vocoder gehört in diese Rubrik. Hinzu gesellen sich die Harmonizer und Pitch Swiffer. Die seit Juni 2011 im Handel erhältlichen Equalizer aus der TubeMeister-Serie von Marke Hughes & Kettner sind passive 3-Band Equalizer, die sich vor allem durch die eingebaute Red Box mit Line-Pegel über XLR-DI-Out auszeichnen.

Effektgeräte mit Verzerrungsfunktion

Die sogenannten Verzerrer kommen bei den Musikern der Stilrichtung Rock besonders gern zum Einsatz und werden gern bei eBay gekauft. Mit ihnen ist eine unmittelbare Veränderung der Signalstruktur möglich. In der Regel geschieht das durch das Hinzufügen von Obertönen durch die Special Effects Overdive, Fuzz und Distortion.
Mit ihnen kann auch der leicht verzerrte Klang der E-Gitarren aus den 70er und 80er Jahren simuliert werden. Alternativ ist auch eine Aufwertung der oberen Frequenzen ohne den Effekt einer Verzerrung möglich. Dazu stehen die Varianten Enhancer, Exciter und Rectifier zur Auswahl.

Effektgeräte mit Orientierung an der Verzögerungszeit

Bei dieser Form der Effektgeräte werden bestimmte Signale dupliziert und zeitverzögert noch einmal in den originalen Klang eines Musikinstruments eingefügt. Einige Bauformen machen die Nutzung des Kammfilter-Effekts möglich. Mit den Effektgeräten, bei denen mit der Verzögerungszeit gearbeitet wird, lassen sich sechs verschiedene Effekte erzielen. Dazu gehört zum Beispiel ein Hall-Effekt, der in der Fachsprache der Musiker als Reverb bezeichnet wird. Ergänzend können an programmierbaren Effektgeräten ein Flanger, ein Vibrato, ein Echo oder Delay eingestellt werden.
Auch eignen sie sich dazu, um über die Option Chorus aus einer einzigen Singstimme heraus einen ganzen Chor vortäuschen zu können. Weiter zeitorientierte Effektgeräte stellen die samplebasierten Modelle sowie die Time Shifter dar. Effektgeräte mit Orientierung an der Verzögerungszeit der Marke Hughes & Kettner sind auch bei eBay zu erwerben. Mit seinen 100 Watt Leistung kann der Attax 100 Combo nicht nur Reverb-Effekte erzeugen sondern auch Chorus, Flanger, Tremol oder Delay.

Die Gruppe der Gitarrenverstärker

Eine ganz spezielle Form der Effektgeräte sind die Gitarrenverstärker, die zahlreich bei eBay zu finden sind. Sie arbeiten nach den bereits beschriebenen Prinzipien, bringen aber die Besonderheit mit, dass sie vom Nutzer über Fußtaster bedient werden können. Diese Fußschalter werden unter den Gitarristen auch gern als „Tretmine“ bezeichnet.
Geschuldet ist diese Betitelung der Form der ersten Schaltelemente für die Gitarrenverstärker der 60er Jahre. Die modernen Schaltelemente haben entweder mehrere Taster oder sind mit einer Wippe ausgestattet, mit deren Hilfe die Veränderung der Signale während eines Auftritts sehr variabel gesteuert werden kann. Bei Gitarrenverstärkern, bei denen sich eine Vielzahl von Effekten nacheinander oder parallel zu- und abschalten lassen, kommen MIDI-Pedale zum Einsatz.
Eine weitere Besonderheit findet sich in der Optimierung auf die Modulierung der Frequenzen von Gitarren, während andere Effektgeräte universell für die verschiedensten Musikinstrumente eingesetzt werden können.

Die am Gitarrenverstärker nutzbaren Effekte

Am häufigsten verwendet ist der Booster. Er stellt eine Verstärkung des Signals bereit, die auf bestimmte Frequenzbereiche eingestellt werden kann. Er dürfte jedem Besitzer einer Soundanlage in Form des Bass-Boosters bekannt sein. Neben den bereits vorgestellten Effekten bietet ein Gitarrenverstärker auch die Effekte Octaver und Phaser an. Zu den ersten Musikern, von denen der Oktaver eingesetzt wurde, gehörte Jimmy Hendrix.
Der Klang von E-Gitarre und E-Bass kann mit dem Oktaver auf eine enorme Bandbreite gebracht werden, indem wahlweise über oder unter der Frequenz des tatsächlich auf dem Instrument gespielten Tons eine oder mehrere Oktaven elektronisch ergänzt werden. Beim Phaser-Effekt werden je nach Einstellungen des Nutzers einzelne Frequenzen unterdrückt oder verstärkt. Damit sind Verfremdungen der Klänge von Instrumenten möglich. Bekannte sind zum Beispiel die Effektgeräte aus der Serie zenTera der Marke Hughes & Kettner.

Spezielle Effektgeräte für die Hammond-Orgel

Die Hammond-Orgel ist ein Musikinstrument, bei dem mechanische mit elektronischen Prinzipien kombiniert werden. Benannt ist sie nach ihrem Erfinder und wurde einst als mobiles Pendant zur klassischen Pfeifenorgel entwickelt. Zum Einsatz kommt sie inzwischen in verschiedenen Stilrichtungen der Musik. So ist die Hammond-Orgel aus den Kategorien Gospel, Jazz, Soul, Funk und Reggae nicht mehr wegzudenken.
In die Hammond-Orgel ist de facto ein Effektgerät bereits mit integriert. Es bietet einerseits den sogenannten Federhall und andererseits einen Doppler-Effekt an, der in der Fachsprache Leslie genannt wird. Letzterer ist nicht in allen Modellen vorhanden, weshalb die Hammond-Orgel vor allem im Hardrock mit zusätzlichen Effektgeräten kombiniert wurde. In den Anfangszeiten wurden dafür Gitarrenverstärker verwendet. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Vorgehensweise war Jon Lord. Inzwischen gibt es als Effektgerät für die Hammond-Orgel das Leslie-Lautsprecherkabinett.

Wie funktioniert das Leslie-Lautsprecherkabinett?

Das markante Kennzeichen dieser Effektgeräte sind rotierende Lautsprecher, über die ein vibrierender Klang erzeugt werden kann. Dabei wird die Tonhöhe mit Hilfe des Doppler-Effekts moduliert. Beim Leslie-Lautsprecherkabinett kommen traditionell getrennte Lautsprecher für die hohen und tiefen Frequenzen zum Einsatz. Durch die sich bewegenden Kalotten der Lautsprecher und ihr ausgeklügeltes Innenleben kann eine große Komplexität des Klangbilds beim Zuhörer erreicht werden.
Die Hochtöner der modernen Varianten sind als Doppelhorn gestaltet, wobei aber immer nur ein Horn zur Ausgabe des Klangs aktiv ist. Ob der Chorus-Effekt oder ein Tremolo damit erreicht wird, hängt von der Geschwindigkeit der Drehung des Doppelhorns ab.

Die virtuellen Effektgeräte

Sogar der Media-Player besitzt integrierte Effektgeräte

Effektgeräte sind heute längst nicht mehr nur in physischer Form zu haben. In den Sendestudios von Radiostationen kommen zum Beispiel Software-Varianten zum Einsatz, in denen eine reine digitale Steuerung und Frequenzveränderung erfolgt. Sie verwenden zur Korrektur digitale Filter und „rechnen“ die Signale bis zum gewünschten Ergebnis des Nutzers hoch. In der einfachsten Form findet sich das bereits als Equalizer im Media-Player, der als Anwendung zum Betriebssystem Windows gehört.
Hier kann der Nutzer über Schieberegler bestimmen, welche Frequenzen er verstärkt und welche er gedämpft haben möchte. Weitere einstellbare Effekte bietet die Funktion SRS WOW. Die Softwarepakete für den professionellen Nutzer bieten noch eine Menge anderer Funktionen, die den Einsatz der Effektgeräte inzwischen sehr perfekt simulieren können.

Die Effektgeräte in der Heimkino-Anlage

Auch in den Soundsystemen für private Anwender sind einige Effektgeräte bereits serienmäßig integriert. An älteren Stereo-Anlagen erfolgte die Steuerung mechanisch über Dreh- oder Schieberegler, mit denen die Dämpfung oder Verstärkung bestimmter Frequenzbereiche individuell eingestellt werden konnte. Moderne Heimkino-Systeme bieten dem Nutzer eine Vielzahl von Modi an, die mit festen Voreinstellungen der Aussteuerung der Klangausgabe versehen sind. Dazu gehören spezielle Voreinstellungen für die Ausgabe von klassischer Musik genauso wie der traditionelle Kinosound und das Klangbild, welches üblicherweise in einer Diskothek anzutreffen ist.
Außerdem können über die Modi Unterscheidungen zwischen verschiedenen Stilrichtungen der Musik vorgenommen werden. Eine Option, die an jedem digital gesteuerten Soundsystem vorhanden ist, wäre der typische Klang von Rockmusik.

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