Was für den Kauf eines Effektgerätes von Fulltone spricht

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Was für den Kauf eines Effektgerätes von Fulltone spricht

Im Jahr 1991 wurde die Firma Fulltone von Michael Fuller gegründet und ihre Effektpedale wurden gerade in der Blues-Szene schnell zu Klassikern. Besonderen Wert legt Fulltone bei all seinen Effektgeräten auf einen vollen Klang sowie eine hohe Qualität aller verwendeten Bauteile.
Im Gegensatz zu vergleichbaren Effektpedalen und Stompboxen der Konkurrenz setzt der amerikanische Hersteller auf True Bypass Schaltungen, wo immer es möglich ist. Nur mittels echtem Bypass sollen die Effekte in der Art gesteuert werden können, wie es Gitarristen benötigen. Neben diesem Feature entwickelte Fulltone ein eigenes Potenziometer zur Effektsteuerung. Aus diesem Grund haben die Effektpedale der Marke eine geringere Ausfallquote als Pedale mit industriell gefertigten Potenziometern.
Es zeigt sich also, dass Fulltone Effektgeräte baut, die hohen Standards entsprechen und an denen Musiker ein ganzes Leben lang Freude haben werden. Zu beachten ist außerdem, dass alle Geräte von Fulltone klassisch sprich analog arbeiten. Dadurch werden echte Effekte generiert und nicht nur digitale Nachbildungen. Bei eBay finden Sie eine umfangreiche Palette an Effektgeräten des Herstellers. Die Geräte können in Verzerrer, Chorus sowie Delay, Wah-Wah und Tremolo-Effekte unterteilt werden.

Ohne Verzerrer geht es nicht – Effektgeräte von Fulltone

Am Verzerrer misst sich die Qualität einer Marke für Gitarren-Effektgeräte. Fulltone setzte und setzt hier Standards. Verzerrer-Effekte stammen aus den Anfangstagen der elektrischen Gitarren. Die Musiker stellten fest, dass, wenn sie ihre Verstärker übersteuern, die Gitarre einen anderen Klang bekam. Sie wurde mit Obertönen angereichert und klang mal weicher, mal rauer oder rockig hart – ja nach Stärke der Verzerrung.
Da die Verstärker für diesen Effekt immer an der Leistungsgrenze arbeiteten, kam schnell der Wunsch auf, den Effekt auch bei leiseren Tönen hervorrufen zu können. Effektgeräte mit Verzerrung wurden notwendig. Grundsätzlich wird bei diesem Effekt zwischen Overdrive und Distortion unterschieden. Overdrive entspricht dem Übersteuern des Verstärkers in der Art, dass der eigentliche Klang der Gitarre erhalten bleibt und durch erwähnte Obertöne ergänzt wird. Bei der Distortion wird der Klang der Gitarre grundsätzlich so verzerrt, dass fast nur noch der Verzerreffekt gehört wird und sich der typische Rock- oder Metal-Klang ergibt.

Klassischer Verzerrer – das OCD Effektgerät von Fulltone

Ein bemerkenswerter Overdrive-Effekt ist im Fulltone OCD untergebracht. Er zeichnet sich besonders durch seinen sehr großen Dynamikumfang aus und generiert den typischen Sound eines Röhrenverstärkers mit Endstufenverzerrung. Regelbar sind Lautstärke, Drive und Tone. Mittels Drive lässt sich die Verzerrstärke einstellen. Tone ist zur Einstellung des Klangbildes da, der Regler entscheidet also darüber, ob der Effekt höher oder tiefer klingt. Interessant am OCD ist der Toggle-Schalter. Mit diesem können Sie zwischen 9 oder 18 Volt Betrieb wählen, wobei das Gerät mit 18 Volt noch kräftiger und satter klingt.

Octaver und Verzerrer kombiniert – das Octafuzz OF-2 Effektgerät von Fulltone

Ein weiterer Verzerreffekt ist im Fulltone Octafuzz OF-2 zu Hause. Hierin sind ein Octaver und ein Fuzz untergebracht. Der Octaver fügt dem Ton mehrere oder nur eine Oktave hinzu. Anders als bei einem digitalen Pitch Shifter und ähnlichen Geräten werden die zusätzlichen Töne zeitgleich mit dem Orginalton abgespielt und nicht zeitlich versetzt. Der Sound der Gitarre wirkt dadurch rau und schnarrend.
Beim Fuzz handelt es sich um einen Verzerrer, der sehr kratzende, sägende Effekte hervorruft. Das Fulltone-Gerät orientiert sich bei seinem Klang am Tycobrahe Octavia, dem Octaver von Jimi Hendrix. Da Sie selbst mittels Kippschalter entscheiden können, ob Sie den Fuzz allein betreiben oder mit dem Octaver zusammen, ist der Octafuzz sehr flexibel einsetzbar.

Der klassische Fuzz von Fulltone – das 69 MKII

Das Fulltone 69 MKII Pedal ist ein klassischer Fuzz, welcher den sägenden Sound des 1966 erschienenen Fuzzfaces erzeugt. Hierzu werden wie im Original auch im 69 MKII Germaniumtransistoren verwendet. Dadurch ist der Sound typisch sägend aber nicht nervend, wie es bei manch anderen Verzerrern der Fall sein kann. Verwendung findet dieses Gerät im Blues genauso wie im Indie oder beim Metal. Regelbar sind am Gerät die Lautstärke und die Intensität des Effektes. Auch hat es einen True-Bypass-Schalter integriert. Interessant ist am 69 MKII ein zusätzlicher Regler, der den Input regelt. Dies ist besonders nützlich bei leistungsstarken Tonabnehmern, die das Gerät sonst zum „Pumpen“ bringen würden.

Fulltone Catalyst – Effektgerät mit Boost, Distortion und Fuzz

Im Catalyst von Fulltone ist ein Verzerrer untergebracht, welcher als einfacher Distortion-Effekt genutzt werden kann oder als Fuzz – eine spezielle Verzerrerart. Mittels Boost lässt sich die verzerrende Frequenz anheben und dadurch dem Effekt die gewünschte Tonfärbung geben. Aufgrund seiner Bauweise arbeitet der Catalyst auch sehr gut mit anderen Effektgeräten zusammen, ohne dass es zu Störgeräuschen und Ähnlichem kommt.

Mit Chorus das Gitarrenspiel untermalen – Effektgerät Fulltone Mini Deja Vibe

Bei einem Chorus wird dem Originalton ein zweiter Ton hinzugefügt. Dieser ist ähnlich dem Ersten, aber entspricht diesem nicht exakt, außerdem wird der zweite Ton ein wenig zeitverzögert ausgesendet. Durch diesen Effekt klingt ein einzelner Gitarrenton plötzlich chorisch. Außerdem hat der Zuhörer das Gefühl, als würde sich der Ton im Raum bewegen, was zusätzlich das Klangbild der Gitarre verändert und sie weit und schwebend klingen lässt. Mittels Chorus lässt sich dabei aus dem Monosignal der Gitarre ein Stereoklang bilden.
Im Mini Deja Vibe sind gleich drei Effekte untergebracht, welche den Ton durch den Raum „schweben“ lassen und ihn im Spiel variieren. Natürlich ist der Chorus integriert, der den unvergleichbaren Klang der ersten Geräte aus den 1960er Jahren produziert. Weiterhin sorgt der integrierte Leslie-Effekt für den Klang von rotierenden Lautsprechern. Auf diese Art wird ein Dopplereffekt erzeugt – bekannt von einem vorbeifahrenden Auto, bei dem sich scheinbar die Höhe des Tones ändert.
Bei der Gitarre angewendet sorgt Leslie für einen vibrierenden Klang. Ebenfalls einen vibrierenden Klang löst das Vibrato aus, welches ebenfalls mit dem Mini Deja Vibe hervorgerufen werden kann. Hierbei wird die Tonhöhe in schneller Folge geändert und der Klang wirkt dadurch sehr lebendig.

Tube Tape Echo – das analoge Echo-Effektgerät von Fulltone

Bei einem Tape-Delay wird ein Tonband zur Erzeugung des Echos genutzt. Hierbei macht man sich zunutze, dass ein Tonbandgerät einen Aufnahmekopf und etwas versetzt einen Wiedergabekopf hat. Wird nun ein Ton mit dem Aufnahmekopf aufgenommen, passiert die Aufnahme wenige Augenblicke später den Wiedergabekopf und wird abgespielt. Hierdurch ergibt sich ein einfaches Echo, welches durch unterschiedliche Parameter noch verändert werden kann. Im Gegensatz zu einem digital erzeugten Echo, ist ein Tape-Delay variantenreicher, denn die analoge Technik des Tonbandes sorgt für „unsaubere“ Kopien, welche digital niemals in dieser Art simuliert werden können.
Das Fulltone Tube Tape Echo TTE ist eines der wenigen überhaupt erhältlichen Geräte, die ein echtes Tape-Delay generieren. Es besitzt zwei 12AX7 Röhren, Stereoausgänge und einen Bypass-Schalter. Außerdem ist optional ein Fußschalter für das Gerät erhältlich.

Keine Gitarre ohne Wah-Wah – Effektgeräte von Fulltone

Ursprünglich wurde der Effekt des Wah-Wah bei Blasinstrumenten erzeugt, indem ein Dämpfer in die Schallöffnung gehalten wurde. Der Ton wurde dadurch dumpfer, tiefer und konnte so bei schneller Bewegung des Dämpfers entsprechend variiert werden. Als typischer Gitarren-Effekt kam das Wah-Wah erst in den 1960er Jahren auf. Hier wird der Effekt durch das Verschieben der Resonanzspitze im Frequenzbereich erzeugt. Die Gitarre beginnt so zu jaulen oder zu jammern, je nachdem wie der Effekt eingestellt wird. Die Steuerung des Effektes geschieht über ein Pedal, welches ein Potenziometer regelt, das die Resonanzfrequenz beeinflusst und damit den wesentlichen Parameter des Wah-Wah.
Bei eBay ist das Clyde Wah in der einfachen und der Deluxe Variante erhältlich. Beide basieren auf dem Original Vox Clyde Wah. Dabei ist der Regelweg beim Fulltone größer und damit die Beeinflussbarkeit des Effektes. Die Deluxe-Variante des Pedals ist zusätzlich mit einem zehnstufigen Gain-Regler ausgestattet und bietet neben einem True-Bypass noch drei frei auswählbare Modi. Diese sind: Wacked, Jimi oder Shaft. Jimi entspricht dabei dem Standard des Clyde Wah.

Ein besonderes Wah-Pedal ist das Fulltone Mini Deja Vibe MDV 3. Es kann nicht nur als Wah-Wah Effekt genutzt werden, sondern ist eine Nachbildung des Uni Vibe. Der Vibe-Effekt erinnert stark an den Phaser, also jenen Effekt, der für einen weiten, fliegenden Sound sorgt. Beim Vibe schwankt der Klang zwischen Wah und einer Art flüssigem „Wabern“, welches sich durch den akustischen Raum bewegt. Auch ist beim Vibe kein Rhythmus wie etwa beim Leslie erkennbar. Beim MDV3 ist es möglich, den Effekt so zu regeln, dass er wie Wah-Wah, Vibrato und sogar Chorus klingt. Damit sich das Gerät auch exakt wie das Original Uni Vibe anhört, arbeiten in ihm vier „Fulltone Custom Made Photocells“, welche eine exakte Kopie der damaligen Fotozellen sind.

Das Tremolo-Effektgerät von Fulltone

Der Tremolo-Effekt wird oft mit dem Vibrato verwechselt, weil beide etwas Vibrierendes, schnell Schwankendes in den Ton bringen. Jedoch wird beim Vibrato die Tonhöhe geändert, beim Tremolo ist es die Lautstärke. Auf diese Art müssen Sie nur einen Ton anschlagen und dieser klingt in sich schon sehr farbig und lebendig. Das Fulltone Supa Trem erzeugt den typischen Klang, wie man ihn von Fender Vintage Verstärkern kennt. Dafür nutzt es die gleichen Vactec Foto Zellen. Es besitzt zwei Fußschalter, um den Effekt schnell in Geschwindigkeit und Stärke variieren zu können. Ein dritter Schalter sorgt für einen Bypass, sodass Sie das Tremolo immer deaktivieren können.
Bei diesem Effektgerät haben Sie die Möglichkeit, zwei Parameter mittels Regler zu beeinflussen. So ist die Rate, wie schnell die Lautstärkeschwankung sein soll, regelbar genauso wie der Mix, sprich, wie stark der Effekt in Ihr Spiel eingeht.

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