Was die Mamiyas so besonders macht

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Was die Mamiyas so besonders macht

Die japanische Firma Mamiya Digital Imaging K.K. wurde bekannt durch ihre erstklassigen Mittelformatkameras, die vor allem in der Werbefotografie sowie der People- und Modefotografie eingesetzt werden. Mittelformatkameras zeichnen sich durch ein Bildformat aus, das je nach Kamera vier bis zehn Zentimeter Kantenlänge hat, sodass die Qualität vor allem bei großformatigem Druck keine Wünsche offen lässt. Auch wenn die meisten Mamiya-Mittelformatkameras noch mit analoger Technik arbeiten, können sie mit einer digitalen Kamerarückwand aufgerüstet werden und somit die besten Eigenschaften beider Systeme ausreizen.

  

Zurück zum Ursprung der Fotografie mit den analogen Modellen von Mamiya

Das Arbeiten mit einer analogen Kamera und die Aufzeichnung der Bilder auf Rollfilm erfordert eine bedachte Herangehensweise an die Fotografie. Jede Aufnahme sollte genauestens durchdacht und geplant werden, denn auf einen 120er-Rollfilm passen durch das große Format nur 10 Bilder. Daher sollten Sie sich beim Fotografieren bei der Wahl des Ausschnitts und dem Fokussieren Zeit lassen. Das ist natürlich dann nicht nötig, wenn Sie ein digitales Kamerarückteil verwenden, beispielsweise von Phase One oder Mamiya Leaf, das über Firewire oder USB den Anschluss der Kamera an einem Computer erlaubt. Jedoch sind bei Sensorauflösungen zwischen 40 bis 80 Millionen Pixel die Bilddateien im RAW-Format ebenfalls sehr groß. Wenn Sie mit einer Mamiya gute Bilder erzielen möchten, werden Sie daher nicht umhin kommen, sich mit der Fototechnik, dem Medium Film und dem Licht ausreichend zu beschäftigen. Ihre Mühe wird jedoch belohnt.

  

Detailreiche Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe

Die große Auflösung einer Mittelformatkamera erfasst auch die kleinsten Bilddetails, jedoch zeichnet sich das Mittelformat auch durch eine geringe Schärfentiefe aus, sodass der Hintergrund gewollt unscharf wird – ein vor allem in der Porträt- und Peoplefotografie beliebter Effekt. Eine Kamera, die sowohl das Mittelformat als auch das Kleinbildformat beherrscht, ist die Mamiya 7 II.

  

Die Mamiya 7 II – eine handliche Messsucherkamera

Im Jahr 1995 brachte Mamiya Digital Imaging die handliche Mittelformatsucherkamera Mamiya 7 auf den Markt. Dieser folgte 1999 die Mamiya 7 II, die mit Abmessungen von 160 x 112 x 66 Millimetern und einem Gewicht von 920 Gramm ohne Objektiv ähnlich kompakt wie eine Kleinbild-Spiegelreflexkamera ist. Das Bildformat ist mit 56 x 69,5 Millimetern jedoch um einiges größer als das klassische Kleinbildformat mit 24 x 36 Millimetern. Die Mamiya 7 II kann Bilder in Mittelformatgröße oder im Kleinbildformat aufnehmen und arbeitet mit Rollfilm 120, Rollfilm 220 oder Kleinbildfilm 135.

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