Was benötigt ein Baby wirklich?

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Meine Lieben Ebayer,

es ist wieder an der Zeit ein paar Tips zu geben. Aufgrund der Tatsache, dass wir ungeplant vor einem Jahr nochmal Nachwuchs bekamen und viele Dinge nicht mehr vorhanden waren, mussten natürlich auch wir so einiges (wieder) beschaffen. Das Angebot an Baby- und Kinderartikeln steigt fast stündlich, man weiß kaum noch, was wirklich notwendig ist, oder was nicht. Deshalb heute, von uns als mehrfach-Eltern ein paar kleine Hinweise. Wer weiß, vielleicht hilft es ja.

Vorweg: mein ältestes Kind entsteigt langsam der Pubertät... Es kam also noch zu einer, etwas anderen Zeit zur Welt. Das Jüngste wurde vor einem Jahr geboren, ich habe also schon einige "Umschwünge" miterlebt.

Was braucht unser Kind? Diese Frage stellen sich wohl die meisten Eltern. Die nächste Frage ist: "Wo fangen wir an?" Ich persönlich habe immer bei der Einrichtung und großen, auch kostenintensiven Ausstattung begonnen - vor allem in Zeiten, in denen ich nicht einfach losgehen und kaufen konnte. Ich begann frühzeitig mir Gedanken darum zu machen, was ich für Vorstellungen habe und verglich Preise. Schließlich erlaubt es einem dann die vorhandene Zeit, evtl. einen kleinen Betrag regelmäßig bei Seite zu packen, damit man sich für das Baby den ein oder anderen Wunsch wirklich erfüllen kann. Ich fange also bei der EInrichtung an:

  1. 1. ein Bettchen zum Schlafen. Wenn sich noch das ein oder andere Erbstück findet, braucht man eventuell nur eine neue Matratze. Für den Anfang bevorzugte ich immer eine Wiege, mit einer Liegefläsche von 85 mal 40 cm - ein Beistellbett, was ans Ehebett angeklemmt wird, ist eine feine Alternative.
  2. eine Wickelkommode, oder (was ich persönlich völlig unpraktisch finde), eine bade-wickel-kombi plus Kleiderschrank. Letzteres muss keiner aus einem tollen Kindermöbelprogramm sein! Die Ergänzung zum eigenen Schlafzimmer, eine passende Kommode oder ein einfacher Mehrzweckschrank tun es auch. Zumindest in den ersten 3-5 Jahren wird es dem Kind völlig gleichgültig sein, worin seine Wäsche liegt.
  3. der Kinderwagen: Er sollte nach meiner Erfahrung nich gebraucht gekauft werden, es sei denn man weiß genau wo er her kommt, hat ihn vorher getestet. Auf jeden Fall aber sollte der Wagen einfach zu händeln sein, beiden Partnern gerecht werden und gefallen. Ich persönlich ziehe den leichten Softtragetaschen die großen stabilen Wannen vor, weil das Baby darin einfach merh Platz hat. Vielleicht hab ich auch nur ne Macke, ich liebe nämlich das klassische am Kinderwagen - gebettet auf einer Matratze und zugedeckt mit einem Kissen und einer hübschen Wolldecke habe ich meine Kinder immer stolz durch die Gegend gegondelt. Gerade hier läßt sich eine Menge Geld sparen, wenn man die Preise vergleicht. Über die Hersteller möchte ich mich nicht äußern, das muss jeder selbst entscheiden. Unser "großer" Kinderwagen und der "Sportflitzer" sind von zwei der größten, deutschen Herstellern und mit einem Regenbogen bzw. zwei gezeichneten Kinderwagen verziert. Ich bin bei diesen beiden Herstellern durch Testen und Erfahrungen hängen geblieben, denn die haben mich überzeugt. Außerdem hätte ich wohl bei unserem Nachzügler ein Problem gehabt, denn die neumodischen Wagen gefallen mir ganz und gar nicht. Wir waren jedenfalls froh, den "alten" aufgehoben zu haben.
  4. Tragetuch empfehle ich immer vorrätig zu haben. Man kann nie sagen, wie ein Baby auf dieser Welt sein wird. Die einen mögen das Tragen gar nicht, die anderen hassen den Kinderwagen. Ich habe mir vor bald 10 Jahren mal eines gekauft und niemals hergegeben, denn ich könnte es ja nochmal brauchen. In der Tat hat es die ein oder andere Problematik gelöst.
  5. Kleidung sollte praktisch, wärmend und angenehm auf der Haut sein. So steht es in jedem tollen Ratgeber, was ja auch richtig ist. Meine Hebamme war nach der Geburt meiner Tochter entzückt, in welche Kleidung ich mein Neugeborenes wickeln wollte. Ein Wickelbody, ein klassisches Wickeljäckchen (auch Jüppchen genannt) aus Eisgarnstrick (Baumwollgarn) und ein einfacher Strampler. Über die Füßchen bekamen meine Kinder immer Wollschuhchen, welche z.T. von Omi selbstgestrickt waren. Wie sagte meine Hebamme noch: "Jeans und Pulli können die kleinen noch lange genug tragen, das müssen sie nicht schon als Babys!" In der Tat haben wir solche Kleidung nur selten gehabt, meist waren sie ein Geschenk und wir haben sie nie angezogen. In o.g. Kombi hatten wir kaum mal Probleme mit kalten Händen und Füßen, es rutschte nichts raus, die kleinen fühlten sich warm und geborgen (da jüppchen gewickelt werden und damit anpassbar sind). Auch habe ich bei den meisten meiner Kinder festgestellt, dass sie sich darin am wohlsten fühlten.
  6. Babyflaschen: So etwa 2 Große und zwei Kleine hatte ich immer daheim. Auch wenn ich immer versuchte, so lang wie möglich zu stillen. Eine Flaschenbox ist sehr nützlich, ein Desinfektionsgerät empfehle ich schon deshalb, weil ich selbst als Schussel schon so manche Flasche im Topf "angeschmort" habe. Ich hatte einfach vergessen, dass sie auf dem Herd stand. Man sollte sich auch einen Schnuller hinlegen - nachkaufen kann man immer, oder ausprobieren, wenn das Baby diese Form nicht mag. Bei einem meiner Kinder suchte ich bald 6 Wochen nach dem richtigen Schnuller - es waren die Runden aus der Apotheke, die sie annahm. Unsere kleinste wiederum mag diese ganz und gar nicht... Jedes Kind hat seine Vorlieben.
  7. Eine Babybadewanne, wenn man denn keine Badewickelkombi hat, ist immer gut. Später auch bestens als Wäschekorb oder Planschbecken geeignet. WIe oben schon geschrieben, kam ich mit den Kombis nie gut zurecht.

Für völlig überflüssig erachte ich: Wickeltisch-Heizstrahler oder beheizbare Unterlage, Fläschchenwärmer, Wasser-abkühler und solcher Kram. Wozu sollte ich den Wickeltisch im kalten Schlafzmmer aufstellen, wenn ich doch mit dem Baby sowieso hauptsächlich im WOhnzimmer bin? (vorrausgesetzt, dort ist platz). Wenn ich den Platz in der Stube nicht habe, und die Wickelvorrichtung im Bad haben will, dann geht das auch. Zumindest im Winter mochte ich nie auf eine kalte Toilette gehen, insofern ist der Raum immer ausreichend geheizt. Wenn man vorher ein Handtuch oder eine Wolldekce auf der Heizung anwärmt und auch die Kleidung dort ein wenig drauf legt, dann wird das Baby es warm haben.

Ein Fläschchenwärmer? Wozu? Man sollte Nahrung ohnehin frisch zubereiten, da ist sie ja warm. Ein Gläschen kann man auch in einem Topf warm machen und wenn man ganz besonders vorsichtig ist und den Brei vorher auf einen Teller angerichtet hat, dann läßt sich auch die Mikrowelle benutzen.

Wasserabkühler? Hab ich vor kurzem das erste Mal gesehen und ich frage mich, wie ich das all die Jahre wohl ohne so ein Teil hinbekommen habe... Ganz einfach: EISWÜRFEL (aus abgekochtem Wasser, bei Blähungskindern gut auch aus Fencheltee). Ist die Milch zu heiß, einfach ein paar Eiswürfel rein. Spart unheimlich Wassergeld, weil man die Flasche nicht unter fließendem Wasser abkühlen muss. Umgedreht läßt sich warmes Wasser in einer Thermoskanne 8 Stunden aufbewahren. Danach sollte man frisches machen, die Kanne auswaschen. Man braucht also nur einen Wasserkocher, eine Thermoskanne und ein Eiswürfelbehälter.

So liebe Leser, liebe werdende Eltern. ICh hoffe, ich konnte Euch ein Stück weiterhelfen. Sollte ich etwas vergessen haben oder ihr habt eine Frage, dann bitte zögert nicht und schreibt mir eine Mail.

Liebe Grüße

clpma-02

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