Was bedeutet eigentlich ......

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... Refill ( wiederbefüllt )

Bei Refill-Tonerkartuschen wird nur der Toner aufgefüllt. Dabei wird meistens die Kartusche aufgebohrt, derToner hineingefüllt und das Loch mit einem Stopfen versehen. Dieses Verfahren ist von der Produktion hergesehen zwar das günstigste, hat aber durchaus auch Nachteile: Es wird nicht überprüft, ob das Innenleben derKartusche noch in Ordnung ist. Auch kann durch unsachgemäße Befüllung Toner aus der Kartusche austreten und das Gerät verunreinigen. PRINTATION-Tonerkartuschen werden deshalb nur nach DIN-Norm (siehe weiterunten) hergestellt.

PRINTATION-Refill-Tintenpatronen sind gemeinhin solche Patronen, bei denen der Druckkopf in den Tintentank integriert ist (hauptsächlich bei HP- oder Lexmark-Modulen) und die wegen Patentschutz nicht nachgebaut werden dürfen. Deshalb werden die leergedruckten Originalmodule per Ultraschall gereinigt und die Druckköpfe werden auf einwandfreie Funktion überprüft. Ist diese gewährleistet, wird eine in Qualität der Originaltinte entsprechende Tinte eingefüllt. Aufgrund der hohen Qualität gilt auf PRINTATION-Module eine 18-monatige
Garantie, welche die gesetzliche Garantiefrist um 6 Monate übertrifft.
Mit dem Namen "Refill" bezeichnet man auch sogenannte Nachfüllsets. Diese bestehen zumeist aus einer Flasche mit Tinte und einer dazugehörigen Spritze, mit der der Anwender seine Patronen nach Öffnen selbst befüllen kann. Durch unsachgemäße Handhabung kann es jedoch oft zu schwarzen Fingern und unschönen Flecken auf Kleidung, Mobiliar und Teppichen kommen. Neben diesen Faktoren ist die Qualität der Ausdrucke oft auch sehr bescheiden, weshalb diese Variante nicht sehr weit verbreitet ist, zumal die professionell refillten Patronen nur unwesentlich teurer sind.

... Rebuild ( erneuert )
Das komplexe Rebuild-Verfahren findet bei Tonerkartuschen mit integrierter Trommel Anwendung. Um eine hohe Qualität bei solchen Kartuschen zu gewährleisten, werden diese geöffnet, der Resttoner wird abgesaugt und Verschleißteile wie die Fotoleiter-Trommel, Zahnräder, Entwickler, verschiedene Blades (z.B. Recovery Blade, Cleaning Blade usw.) werden gegen neue ausgetauscht. Besonderer Wert wird hierbei auf das Herzstück - die Trommel - gelegt. Dann füllt man den Behälter mit einem in der Qualität dem Original entsprechendem Toner und dichtet den Tonertank mit einem Versiegelungsstreifen ab. Nach der Montage wird das Modul in verschiedenen Tests auf seine Leistungsfähigkeit überprüft. Übrigens verabschiedete der Gesetzgeber eine DIN-Norm für die Herstellung von Alternativ-Tonerkartuschen. Alle PRINTATION-Tonerkartuschen werden nach dieser Norm hergestellt und übertreffen deren Anforderungen in einigen Punkten sogar.

... Refreshed ( wiederaufgefrischt )
Dieselbe Verfahrensweise wie beim Rebuild. Bei separaten Trommeleinheiten (z.B. für Brother HL 720 u.a.), in die Tonertanks eingeführt werden, wird natürlich kein Toner eingefüllt.

... Remanufactured ( nachgebaut )
Nachgebaute Tinten- oder Tonercartridges. Vor allem bei den Patronen von Epson und Canon handelt es sich ja lediglich um Plastiktanks, die die Tinte enthalten und in den eigentlichen Druckkopf eingesetzt werden. Diese Behälter sind recht einfach nachzubauen. Die für PRINTATION-Nachbauten verwendete Tinte ist oftmals qualitativ hochwertiger als die Originaltinte. Auch einige Tonersysteme arbeiten mit separaten Tonertanks (z.B. Brother HL 720 u.a.). Auch hier ist die Nachbauweise einfach zu handeln und die entscheidende Rolle spielt die
Qualität des verwendeten Toners.
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