Was Sie über Flachbettscanner wissen sollen

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Flachbettscanner können heutzutage schnell und bequem im Internet ausgesucht und bestellt werden. Das Angebot ist genauso umfangreich wie attraktiv. Flachbettscanner können alle möglichen Schriftstücke wie Verträge oder Briefe sowie Fotos, die in physischer Form viel Platz wegnehmen, als Datei auf einem PC und weiteren Medien abspeichern. Im digitalen Format besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Dokumente zu aktualisieren oder daran weiter zu arbeiten sowie diese per E-Mail zu verschicken.

Kurze Geschichte der Scanner

Ray Kurzweil entwickelte und produzierte 1975 den ersten Scanner. Dieses Gerät besaß 500 Sensoren, die linearer angeordnet waren. Damit tasteten sie das zu Originaldokument ab und transformierten es in ein elektronisches. Der erste Desktop-Scanner für die Verwendung in der Verwaltung und im Büro wurde 1984 patentiert. Schon in den 1990er-Jahren waren die praktischen Flachbettscanner zu relativ günstigen Preisen im Handel erhältlich. Heutzutage sind die Flachbettscanner aus keinem Haushalt oder Büro mehr wegzudenken und gehören zum festen Bestandteil des Alltags. Die neue Generation der Flachbettscanner ist sehr kompakt und oftmals in ein kombiniertes Drucker-Kopierer-Gerät eingebaut. Diese werden auch Multifunktionsgeräte genannt.

Scanner – so zahlreich wie ihre Einsatzmöglichkeiten

Scanner gibt es in vielen verschiedenen Größen, Varianten und Ausführungen. Im normalen Bürobetrieb oder im privaten Haushalt sind vorwiegend Einzugsscanner oder Flachbettscanner Einsatz. Diese sind in der Lage, Formate bis maximal DIN A4 zu verarbeiten. Ein Vorteil von Flachbettscannern besteht darin, dass mit ihrer Hilfe auch mehrere Dokumente kleinerer Formate gleichzeitig in eine einzige elektronische Datei umgewandelt werden können.

Besonders günstige Scanner, die ohne eigene Speicher- und Bedieneinheit auskommen, müssen für den Betrieb mit einem Computer verbunden werden. Der Vorgang des Scannens selbst wird dann über eine entweder mit dem Gerät mitgelieferte oder extra hinzugekaufte Software, die auf dem PC vorinstalliert wird, betrieben. Scanner, die eine eigene Bedieneinheit haben, können einen Scan je nach Belegung der Bedientasten direkt an Programme oder andere Geräte – oft sind dies Drucker – weiterleiten.

Weil bei einem Flachbettscanner die zu scannenden Dokumente nicht wie bei einigen Kopierern eingezogen, also bewegt werden, können beliebige Objekte unterschiedlicher Größe und Beschaffenheit wie beispielsweise Briefmarken oder Buchseiten gescannt werden. Manche Scanner sind in der Lage, Dias einzuscannen, für andere Modelle gibt es für diese Anwendung sogenannte Durchlicht-Aufsätze als kostenpflichtiges Zubehör.

Typische Charakteristika des Flachbettscanners

Der Flachbettscanner ist die Variante eines Scanners, bei dem das Dokument mit der zu scannenden Seite nach unten auf eine Glasplatte platziert wird. Bei dem Vorgang des Scannens fährt eine Beleuchtungs- und Abtasteinheit in einer Art Schlitten unter dieser Glasplatte hindurch. Der Ablauf ist ähnlich wie bei einem digitalen Fotokopierer.

Unterschiedliche Typen von Flachbettscannern sind beispielsweise der XY-Scanner mit einer variablen Optik oder der Desktop-Scanner. Flachbettscanner sind in der Lage, Formate bis zu DIN A0 zu verarbeiten. Da die eingescannten Dokumente weder eingezogen nach anders bewegt werden, können mit den Geräten wie bereits ausgeführt alle beliebigen Dokumente fast aller Größen bearbeitet werden.

Kein Buch mit sieben Siegeln, die Funktionsweise der Flachbettscanner

Bei Flachbildscannern sind die elektronischen Bauelemente zur Bilderfassung zeilenförmig angeordnete Fotodioden. Hierbei handelt es sich um eine hintereinander angeordnete Kette von ca. 8.000 Lichtsensoren, die durch das einfallende Licht elektrische Energie erzeugen. Das Abtasten, das Zeile für Zeile erfolgt, kann je einmal pro Farbe vollzogen werden oder einmal mit Mehrfach-Zeile und je einem Farbfilter. Die Lichtsensoren können die Farben selbst nicht erkennen. Dies bedeutet, dass lediglich die Intensität der Farbe, nicht aber die Farbe selbst erkannt werden kann.

Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass eine Lichtquelle das Papier anstrahlt. Die bedruckte Seite des Dokuments reflektiert das Licht unterschiedlich stark, wobei leere oder weiße Flächen das Licht heller als farbige oder schwarze Flächen zurückwerfen. Beim Vorgang des Scannens bewegt ein Motor den Kopf des Scanners unter der Glasscheibe entlang. Dieser nimmt währenddessen fortlaufend das reflektierte Licht auf. Der Scankopf transportiert das Licht über ein System von Spiegeln weiter, bis es auf eine Linse trifft, wo das Licht gebündelt und an lichtempfindliche Dioden geleitet wird. Im Anschluss wandeln diese Dioden die unterschiedlichen Lichtstärken in elektrische Spannung um – je heller das Licht, desto höher die Spannung. Wenn ein Farbscan durchgeführt wird, wird das Licht vorab durch Filter mit den Grundfarben Rot, Blau und Grün geleitet. In einem Analog-Digital-Wandler werden die analogen Spannungswerte in digitale Signale umgesetzt. Schließlich werden die ermittelten Daten an den PC übertragen. Die zugrunde liegende Sensortechnik wird CCD (Charge Coupled Device) genannt.

Aufgrund der CCD-Elemente kann es wegen abweichender Lichtempfindlichkeiten der verschiedenen Fotozellen zu Fehlern in der Bilderkennung kommen. Daher sind die sogenannten Trommelscanner in der aktuellen Situation der Technik qualitativ oft besser als die Flachbettscanner. Wenn eine hohe Qualität gewünscht wird, ist die Kühlung des CCD unabdingbar. Darüber hinaus werden nach und nach energiesparende Scan-Einheiten mit Contact-Image-Sensoren (CIS) und LEDs verwendet.

Was bei der Auflösung des Scanners zu beachten ist

Die Auflösung gibt Hinweise darüber, wie viele Einzelheiten ein Scanner von einem Dokument oder Foto einscannen kann. Die Auflösung wird in dpi (dots per inch), also Punkte pro Zoll, angegeben. Allerdings sind diese Hinweise lediglich von theoretischer Natur und haben mit der physikalisch erreichbaren Auflösung in der Realität kaum etwas zu tun.

Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass sämtliche Scanner außerhalb des Profi-Bereichs lediglich ein Drittel an Auflösung erreichen, das vom Hersteller angegeben ist. Auflösungen von über 2.400 dpi sind reine Wunschvorstellungen, die für alltägliche Anwendungen aber auch gar nicht benötigt werden. Welche Auflösung sinnvoll ist, darüber lässt sich selbstverständlich streiten. Es kann lediglich die Aussage gemacht werden, dass dies davon abhängig ist, mit welcher Auflösung das Dokument gedruckt wurde und für welchen Zweck der Scanvorgang benötigt wird. Für die Qualität der Archivierung bringt es nichts, ein Foto mit 1.000 dpi einzuscannen, wenn es lediglich mit 250 dpi gedruckt wurde.

Der Auflösungsgrad orientiert sich am Verwendungszweck

Generell kann gesagt werden, dass normale Scanvorgänge mit mehr als 300 dpi wenig Sinn machen und im Computer nur unnötige Datenmengen erzeugen. Jedoch wird eine derart hohe Auflösung ausschlaggebend, wenn der Anwender Dias in einem Durchlichtscanner scannen möchte. Je nach dem Zweck, was der User mit den Bildern machen möchte, benötigt er eine höhere Auflösung. Wenn die Fotos entwickelt werden sollen, ist es unumgänglich, eine hohe Auflösung vor dem Scannen einzustellen, wobei Standard-Scanner dann schlicht überfordert sein können. Darüber hinaus ist die Qualität des Scans meist so schlecht, dass hier spezielle Durchlichtscannern für Dias empfohlen werden müssen.

Wenn das gescannte Dokument oder Foto nach dem Scannen vom Format her geändert oder nachbearbeitet werden soll, muss die voreingestellte Scan-Auflösung größer sein als die angestrebte Auflösung. User sollten beachten, dass die Darstellungen des Herstellers über die Leistungsmöglichkeiten des Scanners oft übertrieben sind. In diesen Fällen bedeutet das, dass den real abgetasteten Pixeln weitere hinzu addiert werden, was dazu führt, dass das Foto im Endeffekt unscharf und verschwommen wird. Damit stellen ungenaue Herstellerangaben keine geeignete Maßnahme dar, um ein Bild mit einer größeren Auflösung auszustatten.

Flachbettscanner – Standard-Farbtiefe reicht völlig

Für das Scannen beträgt die sinnvollste Farbtiefe 32 Bit, was den Wert für die Standard-Farbtiefe ausdrückt, die jeder Bildschirm darstellen kann. Mehr ist technisch auch nicht möglich. Darüber hinausgehende Werte sind demnach also nicht sinnvoll. Selbst dann nicht, wenn die Fotografien anschließend ausgedruckt werden sollen. Im Prinzip reichen schon 24 Bit vollkommen aus. Je kleiner die Farbtiefe, umso geringer die erzeugte Datenmenge.

Scannen von Fotos und Dias – eine Aufgabe für Flachbettscanner

Im Laufe der Zeit sind Flachbett-Scanner zu preiswerten PC-Peripheriegeräten geworden. Allerdings ist das Scannen von bereits vorhandenen Fotos eine Fleißaufgabe, die viele Freizeit- und Profi-Fotografen, PC-User, Wissenschaftler aller Disziplinen und Ahnenforscher mehr oder weniger vor sich herschieben, wenn nicht gleich von vorneherein ablehnen. Wer jedoch einige Tipps verfolgt, kann sich das Leben beim Scannen seiner wertvollen Fotos leichter machen.

Eine zeitraubende Angelegenheit

Das Einscannen von Fotografien kann zur zeitraubenden Angelegenheit werden, wenn es sich dabei um eine größere Stückzahl von Bildern handelt. Mancher leicht verzweifelte Computer-User mag vor einem Karton mit einer nahezu unüberschaubaren Zahl von Fotos sitzen, um die auszuwählen, die es ihm wert erscheinen, in das digitale Archiv des PCs übernommen werden. Wie die Erfahrung zeigt, wird mit dem eigenhändigen Auswählen viel mehr Zeit verbracht als mit dem Scannen selbst. Der Anwender sollte also bis auf ganz offensichtlich nicht geratene Fotos einfach alle Bilder einscannen und schließlich die eigentliche Auswahl bequem und gezielt am Computer vornehmen.

Wenn sich bei einem engagierten Fotograf mehrere Hundert Fotos angesammelt haben oder eine Privatperson das über einige Jahrzehnte angeschwollene Familienarchiv digitalisieren möchte, kann das Einscannen richtiggehend in Arbeit ausarten. Darüber hinaus lohnt für das einmalige Einscannen einer kleinen Dia-Sammlung auch weniger der Erwerb eines neuen Scanners mit Dia-Durchlicht-Einheit oder sogar der Kauf eines speziellen Dia-Scanners. In diesen Fällen kann es sich als sinnvoll erweisen, für das Scannen ein professionelles Unternehmen zu beauftragen, die heute praktisch in jeder größeren Stadt zu finden sind. Oftmals werden diese Dienstleistungen auch von Copy-Shops oder lokalen Fotogeschäften angeboten. Darüber hinaus kann diese Dienstleistung auch von Firmen, die den Service über das Internet anbieten, ausgeführt werden.

Zahlreiche Produzenten von Flachbettscanner am Markt

Zu den wichtigsten Herstellern von Flachbettscannern zählen EpsonHewlett-PackardAvisionCanonXeroxNCRNikon sowie RICOH. Alle Hersteller bieten den Verbrauchern eine umfangreiche Produktpalette für alle Wünsche und Anforderungen. Dabei werden von den meisten Produzenten sämtliche Preiskategorien abgedeckt.

 

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