Was Sie beim Kauf von Motor-Laubsauger und -Bläsern beachten sollten

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Was Sie beim Kauf von Motor-Laubsauger und -Bläsern beachten sollten

Der Laubsauger gehört zu den wichtigsten Motor-Gartengeräten selbst dann, wenn gar kein eigener Garten vorhanden ist. Neben dem Saugen von Rasenflächen sind die Laubsauger und -bläser nämlich auch geeignet für die Reinigung von Gehwegen, Steinplatten und Straßen sowie vielen anderen Oberflächen. Mittels der Laubbläser müssen die abgefallenen Blätter nicht mehr mühsam zusammengehakt werden, was bei größeren Flächen viele Arbeitsstunden in Anspruch nehmen kann. Laubbläser schaffen hier eine große Abhilfe. In der Praxis stellt sich dem Käufer jedoch die Frage, auf welche Eigenschaften der Geräte er Wert legen sollte und welche Funktionen auf keinen Fall fehlen dürfen. Wer über das Marktangebot einiges an Hintergrundwissen mitbringt, dem fällt die Entscheidung leichter.

Laubsauger und Laubbläser

Zu unterscheiden sind beim Kauf eines Gartengeräts für das Entfernen von Laub vor allem die drei folgenden Varianten: Laubbläser und Laubsauger sowie Bläser-Sauger-Kombinationen. Hierbei handelt es sich bereits um eine wichtige grundsätzliche Entscheidung, denn beide Modellvarianten und deren Kombinationen haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Während die Bläser die Blätter schnell auf einen Haufen zusammenführen können, werden diese mit dem Laubsauger auch sofort entfernt. Die Bläser haben dann ihre Vorzüge, wenn besonders große Flächen von Blättern und Ästen befreit werden müssen und wenn sich unter den Blättern auch Dosen und anderer Unrat befindet, der mit einem Sauger nicht so einfach aufgenommen werden kann. Der Laubbläser ist damit eine Allzweckwaffe und erlaubt ein sehr zügiges Arbeiten. Der Sauger hingegen ist vor allem dann geeignet, wenn nur ein einziger Arbeitsgang gewünscht ist und die Blätter nur in einem begrenzten Bereich wie dem Garten eingesammelt werden sollen. Wer unbedingt beide Funktionen benötigt, für den sind die Kombinationen beider Geräte eine gute Wahl.

Effizienter arbeiten dank Häckslerfunktion

Tatsächlich sind viele Geräte auf dem Markt nicht nur Sauger und Bläser in einem, sondern weisen in vielen Fällen auch noch eine praktische dritte Funktion auf. Diese besteht in einer integrierten Häckslermaschine, mit der das Laubgut sofort zerkleinert werden kann. Damit sparen sich die Käufer zum einen die Anschaffung eines zusätzlichen Häckslers, zum anderen wird hiermit ein Arbeitsschritt eingespart. Es ist bei diesen Geräten nicht mehr notwendig, dass der Anwender das Laub umständlich in einen Häcksler umfüllen muss, stattdessen wird die Zerkleinerung sofort im Sauger selbst vorgenommen. Laubsauger- und Bläser mit dieser Funktion sind jedoch nicht unbedingt bei besonders großen Flächen und großen Volumina von Laub geeignet, sondern eher für den überschaubaren Einsatz konzipiert. Für den normalen Gebrauch im eigenen privaten Garten sind diese Modelle jedoch in der Regel hervorragend einsetzbar.

Auf den richtigen Auffangbeutel kommt es an

Bei einem Auffangbeutel für Laubsauger kommt es vor allem darauf an, dass diese ausreichend dimensioniert sind. Sie werden direkt am Gerät angebracht und nehmen das Laub auf, das danach komfortabel auf einen Komposthaufen oder in den Müll entleert werden kann. Wer das Gerät eher für kleinere Arbeiten auf überschaubaren Flächen einsetzen möchte, für den können Laubbeutel mit einem Fassungsvermögen von 50 Litern bereits ausreichend sein. Hiermit kann relativ lange gearbeitet werden, ohne dass eine Entleerung vorgenommen werden müsste. Bei besonders großen Gartenanlagen und langen Wegen sollten jedoch größere Beutel zum Einsatz kommen. In der Praxis ist es in jedem Fall störend, wenn die Arbeit aufgrund eines vollen Beutels immer wieder unterbrochen werden muss. Hier sollte bereits vor dem Kauf darauf geachtet werden, dass der Beutel für die zu bearbeitende Fläche ausreichend groß ist.

Motoren mit hoher Leistung für flexiblen Einsatz

Da es bei Laubbläsern- und Saugern meist auf eine zügige Arbeitsweise ankommt und große Mengen an Laubgut entfernt werden können sollen, haben die meisten Geräte eine Leistung im Bereich von über 2.000 Watt. Geräte mit einer solchen Leistung eigenen sich auch für das Reinigen von großen Flächen und es lässt sich mit ihnen nicht nur Laub entfernen, sondern auch Gras, Papier und anderer Unrat. Wer möchte, kann mit diesen Gartengeräten seine Beete reinigen sowie die Flächen um seine Teichanlage oder die Terrasse. Die Saugleistung wird dabei auch in Kubikmetern pro Stunde angegeben, Werte ab 500 m³/h sind hier üblich. Da die Motoren gerade im hohen Leistungsbereich sehr starke Vibrationen verursachen können, die die Arbeit mit dem Gerät erschweren, sind Ausstattungsmerkmale wie eine Anti-Vibrations-Einrichtung sinnvoll. Sie können die Erschütterungen deutlich reduzieren und ermöglichen so ein langes und beschwerdefreies Arbeiten. Weiterhin sind bei einem großen Motor mit hoher Saugleistung auch entsprechend dimensionierte Belüftungsschlitze wichtig, damit es nicht zu einem Hitzestau im Gehäuse kommt. Hierbei handelt es sich um Merkmale von Laubsaugern und -bläsern, auf die Käufer unbedingt achten sollten.

Direkte Verbindung mit der Steckdose

Weit verbreitet sind Laubsauger und -bläser, die per Netzstecker angeschlossen werden. Solche Geräte mit Netzantrieb weisen den Vorteil auf, dass sie besonders leicht sind, da kein Akku eingebaut und keine Tankfüllung getragen werden muss. Sie eigenen sich vor allem dann, wenn zum Beispiel im Garten bereits ein Stromanschluss vorhanden ist oder über ein Verlängerungskabel leicht eine Verbindung zur Steckdose im Haus oder der Wohnung hergestellt werden kann. Solche Modelle wiegen oftmals weniger als 5 kg und sind damit komfortabel verwendbar. Als Nachteil ergibt sich hier jedoch, dass der Anwender vom Stromanschluss abhängig bleibt und sich damit nicht zu weit vom Haus entfernen kann. Außerdem muss immer auf die Kabelführung geachtet werden, was gerade bei längeren Arbeiten lästig werden kann. Gerade bei Arbeiten auf großen Flächen, auf der Straße und in Parks sind diese Modelle schlecht oder gar nicht einsetzbar.

Besonders flexibler Einsatz dank Akku

Wer sich beim Einsatz seines Laubsaugers völlig unabhängig vom Stromnetz machen möchte, der sollte sich für ein Gerät mit Akkuantrieb entscheiden. Hierbei wird eine Batterie in regelmäßigen Abständen aufgeladen und kann dann im Gerät verwendet werden. Der größte Vorteil ist hier in der Bewegungsfreiheit zu sehen, der Anwender muss sich nicht um die Handhabung von Kabeln kümmern. Eine bereits sehr gute Akkukapazität liegt zum Beispiel bei 1,5 Ah, je nach Modell kann dieser Wert jedoch auch deutlich höher sein. Auch eine Akkuladung hat jedoch ihre Grenzen, ein Nachladen während sehr langer Arbeitseinsätze lässt sich nicht vermeiden. Käufer sollten dieses berücksichtigen und auch über die Alternative der benzinbetriebenen Sauger und Bläser nachdenken.

Sauger und Bläser mit Benzinmotor

Wer auf eine besonders hohe Leistung seines Gartengeräte Wert legt und möglichst lange unterbrechungsfrei arbeiten möchte, für den sind Laubsauger und -bläser mit Benzinantrieb interessant. Die Geräte verfügen über einen Benzintank, der jederzeit nachgefüllt werden kann. Anders als beim Akku ist keine Rückkehr in das Haus notwendig, um die Batterie wieder aufzuladen. Stattdessen können die Benzinkanister mitgenommen werden, was gerade bei Arbeiten im professionellen Bereich von Interesse ist. Selbst aufwendige Arbeiten über den ganzen Tag hinweg sind so ohne größere Unterbrechungen möglich. Zudem handelt es sich hierbei um Geräte, die häufig sehr hohe Leistungswerte erreichen können und damit auch große Flächen mit hohem Laubaufkommen gründlich und schnell reinigen können. Die Benzinmotoren weisen jedoch auch einige Nachteile auf. Dazu gehört es beispielsweise, dass die Motoren sehr laut sein können, was bei Anwendungen in dichtbesiedelten Gebieten Probleme bereiten kann. Bei der Verwendung eines solchen Benzinmotors sollte daher auch über den Kauf von Schutzkleidung wie Kopfhörern nachgedacht werden, die den Schall filtern können. Hinsichtlich des Gewichts bewegen sich diese Geräte mit Benzinantrieb jedoch in der Regel auf einem ähnlichen Niveau wie andere Modelle auch.

Ergonomie dient als wichtiges Kaufkriterium

Wie bei vielen anderen Werkzeugen auch spielt die Ergonomie bei Laubsaugern und Laubbläsern eine wichtige Rolle. Gerade bei längeren Arbeiten über mehrere Stunden hinweg kann nur schwer auf solche Komfortmerkmale verzichtet werden und auch kürzere Arbeiten gehen deutlich leichter von der Hand, wenn die Konstruktionsweise des Geräts dem Anwender entgegenkommt. Wichtig sind hier zum Beispiel ergonomisch geformte Griffe, die gut in der Hand liegen und keine Druckstellen hinterlassen. Die Griffe sollten so geformt sein, dass ein sicherer Griff jederzeit möglich ist, wodurch auch die Sicherheit des Anwenders erhöht wird. Ebenfalls angenehm ist es, wenn die Griffe eine weiche Gummierung aufweisen: Auch dadurch wird die Griffigkeit erhöht und die Griffe fühlen sich besser an. In einigen Fällen werden auch alternative Modelle angeboten, die mit einem praktischen Tragegurt ausgestattet sind. Diese Laubsauger und -bläser können einfach auf dem Rücken getragen werden, wodurch sich der Anwendungskomfort deutlich erhöht. Bei längeren Arbeiten sind diese Vorrichtungen eine enorme Erleichterung, weshalb entsprechende Modelle auch gerne im professionellen Bereich mit langen Arbeitszeiten eingesetzt werden.

Fazit

Wichtig ist beim Kauf eines Laubsaugers oder eines Laubbläsers vor allem der Einsatzbereich. Ein kleiner Garten macht andere Geräte erforderlich als die Reinigung von Gehwegen und größeren Plätzen. Eine weitere wichtige Eingrenzung, mit der die Suche vereinfacht werden kann, ist die Wahl des Motors, der per Akku oder Benzin sowie in einigen Fällen per Netzstecker betrieben werden kann. In jedem Fall sollten die Käufer auch Komfortmarkmale der Geräte nicht vernachlässigen wie ergonomisch geformte Griffe, die die Arbeit deutlich erleichtern können.

 
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