Was Sie beim Kauf von Blumen und künstlichen Pflanzen beachten sollten

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Was Sie beim Onlinekauf von Blumen und künstlichen Pflanzen beachten sollten

Blumen und künstliche Pflanzen bereichern Ihren Wohnbereich

Ohne Blumen wirkt eine Wohnung kalt und ungemütlich. Bei der Auswahl von Pflanzen für die eigenen vier Wände gilt es jedoch vieles zu bedenken. Viele Faktoren bestimmen die Auswahl der Pflanzen: Benötigen Sie besonders pflegeleichte Blumen, da Sie wenig Zeit haben, sich ausgiebig um sie zu kümmern? Sind Sie auf bestimmte Pflanzen allergisch? Sind Kunstblumen eine Alternative? Solche und weitere Fragen sollten Sie sich vor dem Kauf von Blumen und Pflanzen stellen, damit Sie lange Freude am Grün in der eigenen Wohnung haben. Dieser Ratgeber soll Ihnen bei der richtigen Auswahl an Pflanzen für Ihren Wohnbereich helfen.

Pflegeleichte Blumen

Menschen, denen der berühmte grüne Daumen fehlt oder die wenig Zeit oder Lust haben, sich mit der Pflege von Blumen zu beschäftigen, sollten auf pflegeleichte Exemplare zurückgreifen. Pflegeleichte Blumen stellen keine besonderen Ansprüche an den Standort und müssen nicht so oft gegossen werden, bringen aber dennoch Lebendigkeit und Frische in ihr Zuhause. Die folgenden aufgeführten anspruchslosen Pflanzen eignen sich auch für Anfänger gut.

Der Elefantenfuß

Ein besonders exotisches Flair bringt der Elefantenfuß in jede Wohnung. Der aus Mexiko stammende Baum besitzt einen keulenförmigen Fuß, der an einen Elefantenfuß erinnert und verantwortlich für die Namensgebung dieser Pflanze ist. In seinem Fuß speichert diese Pflanze das Wasser und muss deshalb nicht sonderlich oft gegossen werden. Auch längere Trockenperioden übersteht der Baum aufgrund seines eigenen Wasserspeichers gut. Die auch als Flaschenbaum bezeichnete Pflanze besitzt lange Blätter, die ihr ein palmenartiges Aussehen geben. Neben seiner Fähigkeit, Wasser über längere Zeit zu speichern, besitzt der Elefantenfuß darüber hinaus eine große Unempfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen. Somit kann er sowohl in kühleren Räumen als auch in sehr warmen Bereichen sehr gut gedeihen. Optimal pflegen Sie den Elefantenfuß, wenn Sie ihn ein- bis zweimal in der Woche mäßig gießen und die Blätter hin und wieder mit Wasser besprühen, damit sie sich an den Blattenden nicht braun verfärben.

Der Bogenhanf

Auch der Bogenhanf, eine in den 60er Jahren sehr beliebte Blume, stellt nur geringe Anforderungen in Bezug auf die Pflege. Die Wüstenpflanze steht an jedem Standort gut und nimmt es auch nicht übel, wenn sie längere Zeit nicht gegossen wird. Den einzigen Anspruch, den der Bogenhanf an seinen Standort stellt, ist eine gewisse Grundtemperatur, die nicht unter 12 Grad liegen sollte. Der Bogenhanf gehört zudem zu den Pflanzen, die sich besonders dafür eignen, das Raumklima zu fördern, da er die Luft sehr gut filtert.

Der Gliederkaktus

Die auch als Weihnachtskaktus bezeichnete Pflanze besitzt viele hübsche Blüten, die sich vor allem in der kalten Jahreszeit bilden. Je nach Art blüht der Gliederkaktus so auch oft zur Weihnachtszeit in den verschiedenen Farben Weiß, Rosa oder Rot. Es genügt den Kaktus alle zwei Wochen mäßig zu gießen. Wenn man die Blühperiode beeinflussen möchte, sollte man der Pflanze eine Ruhepause im Herbst gönnen, in der sie nur wenig gegossen wird und etwas kühler steht. Zeigen sich die ersten Blüten, beginnen Sie wieder damit, die Pflanze regelmäßig zu gießen und stellen sie in einen wärmeren Raum.

Die Grünlilie

Die Grünlilie gedeiht an allen Standorten, ob hell oder etwas dunkler, ob kühl oder etwas wärmer, sehr gut. Sie entwickelt rasch Ableger, die einfach in die Erde gepflanzt werden können oder ihre Wurzeln in einem Wasserglas weiter ausbilden. Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit in Bezug auf den Standort, können Sie die Grünlilie auch an für andere Pflanzen ungeeigneten Orten wie auf Schränken oder im Badezimmer postieren. Auch wenn diese Pflanze gerne regelmäßig gegossen werden möchte, nimmt sie es nicht übel, wenn Sie das Gießen einmal vergessen. Achten Sie aber darauf, dass die Grünlilie nicht zu feucht steht, denn sie mag keine Staunässe. Auch die Grünlilie eignet sich hervorragend zur Luftverbesserung, da sie Formaldehyd aus der Luft filtert.

Efeu

Efeu ist auch als Zimmerpflanze gut geeignet. Die Pflanze benötigt einen hellen Standort, sollte aber nicht direkt der Sonne stehen. Darüber hinaus sollten Sie Efeu im Sommer keinen Temperaturen über 18 Grad und im Winter unter 10 Grad aussetzen. In Bezug auf die Wasserzugabe ist diese Rankpflanze sehr anspruchslos.

Der Gummibaum

Der Klassiker unter den Zimmerpflanzen ist der Gummibaum. Mit seinen großen grünen Blättern ist er seit jeher sehr beliebt, zumal er nur geringe Pflegeansprüche stellt. Der Gummibaum steht gerne im Hellen, gedeiht aber auch an einem schattigen Platz gut. Er benötigt nur wenig Wasser und kann im Sommer bei warmen Temperaturen auch ins Freie gestellt werden. Achten Sie aber darauf, dass die Pflanze nicht direkt in der Sonne steht.

Die Mimose

Die Mimose ist, was ihren Anspruch an die Pflege und den Standort angeht, ebenfalls leicht zu handhaben. Anders als ihr Name es andeutet, benötigt sie nur wenig Wasser und einen hellen Standort. Ihren Namen verdankt die Pflanze der Eigenheit, die Blätter bei Berührung zusammenzuklappen.

Mit den genannten pflegeleichten Zimmerpflanzen haben auch Anfänger gute Chancen, Ihrer Wohnung einen frischen und lebendigen Touch zu geben.

Giftige Pflanzen für Kinder und Tiere

Gerade Eltern von Kleinkindern sollten beim Pflanzenkauf darauf achten, keine Pflanzen zu erwerben, die ihren Kindern schaden können, wenn sie beispielsweise Blätter oder Teile davon schlucken. Sie sollten deshalb immer daran denken, ungiftige Pflanzen in die Wohnung zu stellen. Gleiches gilt für Tierhalter: Junge Hunde und vor allem Katzen haben die Eigenheit, an Blumen zu knabbern und sie teilweise auch zu verspeisen. Gerade Tiere begreifen den Zusammenhang zwischen dem Verzehr einer giftigen Pflanze und den Folgen nicht. Sollte ihr Haustier sich also des Öfteren übergeben oder an Durchfall leiden, denken Sie auch daran, dass dies auf den Genuss einer giftigen Pflanze zurückzuführen sein kann.

Leichte Vergiftung

Pflanzen, die zu leichten Vergiftungserscheinungen bei Mensch und Tier führen können, sind beispielsweise das Alpenveilchen, der Christusdorn oder auch der Gummibaum. Wenn Menschen oder Tiere Teile dieser Pflanzen zu sich nehmen, kann es zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen. Auch Lähmungserscheinungen oder Schluckbeschwerden können auf eine Vergiftung hinweisen.

Schwere Vergiftung

Besonders schwere Vergiftungen löst die Zwiebel der Amaryllis und der Belladonna-Lilie aus. Hier kommen neben Durchfall und Erbrechen auch noch schwere Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Zittern und Koliken vor. Auch der Verzehr der Knolle der Prachtlilie ruft mitunter schwerste Vergiftungserscheinungen wie Apathie, einen schwankenden Gang bis hin zum Kreislaufkollaps hervor.

Lebensgefährliche Vergiftung

Lebensgefährliche Vergiftungen können Kinder und vor allem Tiere durch den Verzehr der Blätter des Kolbenfadens erleiden. Anzeichen einer Vergiftung sind hier: Schluckbeschwerden, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe. In der Folge einer Vergiftung kann es zu schweren Leberschäden oder Nierenschäden kommen. Auch der Stamm der Dieffenbachie ist vor allem für Katzen sehr gefährlich. Anzeichen für eine Vergiftung durch die Dieffenbachie sind Schluckbeschwerden und der Verlust der Stimme sowie blutiger Durchfall.

Künstliche Blumen – besonders pflegeleicht und haltbar

Für all diejenigen, die keinen grünen Daumen und keine Zeit oder Lust, sich mit der Blumenpflege zu beschäftigen, haben oder schlichtweg allergisch sind, gibt es eine Alternative zu natürlichen Blumen: Kunstblumen. Sie eignen sich nicht nur für Räume mit wenig Licht oder im gastronomischen Bereich, wo eine echte Blumendekoration, die oft gewechselt werden müsste, zu teuer wäre, sondern auch im privaten Bereich.

Künstliche Blumen sehen heutzutage täuschend echt aus und sind meist erst auf den zweiten Blick als solche identifizierbar. Ob Topfblumen, Rosen oder blühende Orchideen: Auch Kunstblumen sind echte Hingucker, die Schönheit und Frische in das Zuhause bringen können und eine positive Wirkung auf die Stimmung haben. Auch wenn künstliche Blumen zunächst in der Anschaffung etwas teurer sind als echte Blumen, sind sie aufgrund ihrer Haltbarkeit auf Dauer günstiger. Voraussetzung für eine lange Haltbarkeit ist eine einfache Grundpflege, die meist darin besteht, sie ab und an abzustauben. Damit sind Kunstblumen wesentlich pflegeleichter als Naturblumen. An Orten, an denen sich neben Staub auch Fett absetzt, wie in der Küche, müssen Sie die künstlichen Blumen eventuell auch etwas mit Wasser reinigen, was aber ebenfalls nur einen geringen Aufwand bedeutet. Auch Allergiker können sich die künstliche Pracht bedenkenlos ins Haus holen – ganz ohne Angst, darauf mit Niesattacken oder Ähnlichem zu reagieren. Für viele Blumenliebhaber unter den Allergikern sind Kunstblumen also eine ansprechende Alternative zu echten Blumen. Tierliebhaber, die Sorge um die Gesundheit ihrer tierischen Mitbewohner haben, können neben ungiftigen echten Pflanzen so auch Attrappen gefährlicher Pflanzen zur Verschönerung ihres Zuhauses nutzen. Kunstblumen lassen sich vielfältig kombinieren und verwandeln Ihr Zuhause zu jeder Jahreszeit oder zu den Feiertagen schnell in eine grüne und blühend aussehende Landschaft.

Auch im gastronomischen Bereich weisen künstliche Blumen deutliche Vorteile gegenüber echten Blumen auf: Sie welken nicht, sind je nach Anlass austauschbar und auf Dauer wesentlich günstiger als ein häufiger Wechsel einer Dekoration aus Naturblumen. Auch in Kneipen, Restaurants oder Gaststätten mit dunklen Räumen oder ausschließlich künstlicher Beleuchtung, für die echte Blumen nicht geeignet sind, können Kunstblumen das Ambiente farbenfroh und frisch aussehen lassen.

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