Was Sie beim Kauf eines gebrauchten Funkscanners beachten sollten

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Was Sie beim Kauf eines gebrauchten Funkscanners beachten sollten

Wenn Sie sich nicht ausschließlich auf das Hören klassischer Radiosender beschränken möchten, benötigen Sie einen Funkscanner. Dieser erlaubt auch den Empfang von FreeNet, LPD (Low Power Device Funk) und PMR (Private Mobile Radio). Bei Sportveranstaltungen kann der Funk der Schiedsrichter und der Trainer verfolgt werden.

  

Was ist ein Funkscanner?

Ein Funk-Handscanner ist einem Radio sehr ähnlich und ermöglicht das Mithören von Kommunikationen auf bestimmten Frequenzbereichen. In speziellen Berufen, wie zum Beispiel im Rettungsdienst, sind Funkgeräte erforderlich, um den Einsatz durchführen zu können. Daher verfügen alle Behörden über bestimmte Funkfrequenzen. Ein Funkscanner ermöglicht nach der Einstellung auf die jeweilige Frequenz das Mithören diverser Kanäle.

  

Funkscanner – der Unterschied zum Funksprechgerät

Im Gegensatz zu einem Funksprechgerät dient ein Funkscanner lediglich zum Mithören, Kommentare können Sie damit nicht abgeben. Die meisten Funkscanner sind frei verkäuflich. Sie dienen nicht dem Mithören von behördlichen und dienstlichen Funksprüchen, sondern werden als internationales Radio verwendet. Mit ihnen sind auch weit entfernt liegende Gebiete abhörbar. 

 

Die rechtliche Grauzone des Einsatzes eines Funkscanners

Ebenfalls belauscht werden kann auch der Zug- und Flugfunk. Verboten ist jedoch in Deutschland das Abhören von Behördenfunk wie Rettungsdienst, THW und Polizeifunk oder Feuerwehr. Möglich ist das Abhören mit einem Funkscanner jedoch, deshalb müssen die rechtlichen Bestimmungen unbedingt eingehalten werden. Ausschließlich diejenigen, für die die Aussendungen auch gedacht sind – die entsprechenden Behörden –, dürfen diesen Funk abhören.

  

Die verschiedenen Frequenzbereiche – was wird wo gesendet?

Bei der Wahl eines gebrauchten Funkscanners sollten Sie darauf achten, dass die von Ihnen gewünschten Frequenzbereiche abgedeckt sind. So funken beispielsweise die Behörden auf dem 4-Meter-Band EMG (84 bis 87 Mhz). Wollen Sie FreeNet hören, müssen Sie darauf achten, dass der Funkscanner FRN empfängt. Der Seefunkdienst läuft auf Ultrakurzwelle MRN (156 bis 162 Mhz), Bundesbahn und Nahverkehrsbetriebe auf V-LO (78 bis 84 Mhz). Der weltweite UKW-Rundfunk wird auf FM (87 bis 107 Mhz) ausgestrahlt und der Flugfunk auf AIR (108 bis 137 Mhz). Private Anwender nutzen V-HI (137 bis 174 Mhz). Viele Anwendungen laufen über UHF (406 bis 512 Mhz).

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