Was Sie bei gebrauchten Automatikuhren beachten sollten

Aufrufe 2 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Was Sie bei gebrauchten Automatic Armbanduhren beachten sollten

Automatikuhren benötigen keine Batterien. Die Geräte funktionieren durch einen Mechanismus, der bei Bewegungen des Trägers automatisch in Gang gesetzt wird und die Uhr aufzieht. Worauf Sie beim Kauf der Produkte achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

 

Das Funktionsprinzip von Automatikuhren

Automatic- oder Automatikuhren sind mechanische Armbanduhren und das Gegenteil von Quarz-Uhren, die ihre Energie fast immer aus Knopfzellen oder speziellen Batterien beziehen. In Automatikuhren befindet sich keine Batterie, stattdessen ziehen sie sich automatisch beim Tragen auf. Durch die Alltagsbewegungen ihres Trägers wird ein beweglicher Rotor in Drehung versetzt. Dieser Rotor zieht dann eine Stahlfeder in kleinen Schritten auf. Da die Feder stets gleichmäßig gespannt wird, laufen die Uhren gleichmäßiger als zum Beispiel mechanische Uhren, die von Hand aufgezogen werden müssen. In Bezug auf die Gangabweichung stellten Automatikuhren, die erstmals 1926 auf den Markt kamen, einen großen Fortschritt dar. 

 

Die Ausstattung der Automatikuhr bestimmt den Preis

Wenn Sie eine gebrauchte Automatikuhr erwerben, sollten Sie immer auf die Ausstattung des Produkts achten. Je mehr Extras die Uhr bietet, desto höher fällt der Gesamtpreis aus. Goldene Elemente oder zertifizierte Chronographen treiben die Summe zum Beispiel in die Höhe. Die schlichtesten Modelle sind dagegen in der Regel günstiger. Das bedeutet nicht, dass diese Automatikuhren qualitativ schlechter sind – Sie können bei klassischen Modellen eher ein Schnäppchen machen.

Wenn Sie mit Ihrer Uhr duschen oder baden möchten, sollten Sie nur wasserdichte Uhren erwerben. Wasserdichte Automatikuhren sind meistens nicht oder nur unwesentlich teurer als herkömmliche Geräte. 

 

Stahlband oder Lederarmband? Das Material schlägt sich im Preis nieder

Auch das Material des Armbands bestimmt den Preis einer gebrauchten Automatikuhr. Lederarmbänder sind in der Regel teurer als Stahlprodukte. Bei gebrauchten Lederarmbändern sollten Sie darauf achten, dass diese nicht zu stark verschlissen sind. Bei falscher Pflege können sich tiefe Risse im Leder bilden.

Wenn Sie eine Automatikuhr mit Stahlarmband erwerben, können Sie das Gerät in der Regel mit einem Lederarmband für Uhren nachrüsten. Originalbänder der verschiedenen Unternehmen sind meistens teurer als No-Name-Produkte. Spezialbänder aus Gummi oder Kautschuk sind dagegen nur schwer nachzurüsten, denn sie werden von den Herstellern speziell auf verschiedene Modelle zugeschnitten.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden