Was Frauen beim Einkauf von Blusen, Tops und Shirts beachten sollten

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Was Frauen beim Einkauf von Blusen, Tops und Shirts beachten sollten

Vor dem Einkauf eines jeden Oberteils sollte sich die Frau mehrere Fragen stellen: Welche Form sollte das Oberteil haben, um ihre Figur an den richtigen Stellen zu kaschieren oder zu betonen? Gibt es Farben, die besonders gut oder gar nicht zu ihr passen? Auch stellt sich die Frage, zu welcher Gelegenheit sie das Oberteil tragen möchte.

Was Blusen, Tops und Shirts definiert, und wozu man sie trägt

Blusen, Tops und Shirts sind Oberteile für Frauen, die alleine oder in Kombination getragen werden können.

Blusen – hemdartige Oberteile für Frauen

Blusen sind in der Regel hemdartig geschnitten und werden aus leichtem Gewebe wie Seide oder dünner Baumwolle hergestellt. Es gibt sie in schlichter Ausführung, beispielsweise als klassische weiße Hemdbluse, oder mit aufwendigen Verzierungen wie Schleifen oder Rüschen.
Je nach Verarbeitung wird die Bluse zum klassischen Kostüm oder Hosenanzug für den Büroalltag oder als Kleidungsstück über T-Shirt oder Top getragen. Für diesen Zweck kauft man gerne Jeansblusen oder Blusen aus fester Baumwolle.
Der wichtigste Unterschied zum Herrenhemd ist die Platzierung der Knopfleiste: Bei Hemden befindet sich diese rechts, bei Damenblusen links.

Das Top ist ein ärmelloses Oberteil

Tops gibt es in verschiedenen Farben, Schnitten und mit zahlreichen vielseitigen Beschriftungen oder schlicht einfarbig. Allen Variationen des Tops ist gemeinsam, dass sie keine Ärmel haben. Sie werden entweder mit Schulterträgern, beispielsweise Spaghettiträgern, oder durch ihre elastische Schlauchform, dann werden sie Tube-Top genannt, am Körper gehalten.
So wie den Variationen sind auch der Tragevielfalt keine Grenzen gesetzt. Tops können zu Röcken, Jeans oder feinen Hosen und ohne weitere Oberbekleidung oder mit bedeckenden Blusen oder Jacken getragen werden. Spaghettitops werden im Sommer gerne von jungen Frauen getragen.

Das T-Shirt ist das beliebteste Oberteil für Frauen und Männer

Ein T-Shirt ist an sich ein schlichtes Kleidungsstück aus Baumwolle mit einem v-förmigen oder runden Ausschnitt, kurzen Ärmeln und ohne Taschen, Knöpfe oder Kragen. Modekenner heben besonders die T-Form hervor, die das Shirt kennzeichnet.
Diese Form erlaubt Herstellern eine große Bandbreite an Farben, Drucken und Verzierungen, sodass es viele verschiedene T-Shirts gibt. Mit T-Shirts kann eine Frau entweder Modegeschmack zeigen, indem sie sich den farblichen Trends anpasst, oder sie drückt mit Fanshirts ihre persönliche Beziehung zu Bands, Serien oder Freizeitparks aus – und macht ganz nebenbei Werbung dafür. 
Beliebt sind auch Shirts mit bösen oder lustigen Sprüchen oder selbst gestalteten, individuellen Mustern.

Vor dem Kauf eines Oberteiles sollte eine Frau ihre Körpermaße kennen

Um den optimalen Sitz eines Oberteiles bestimmen zu können, sollten Frauen anhand ihrer Körpermaße ihre Konfektionsgrößen berechnen. Grundsätzlich werden für alle Oberteile die gleichen Größen benötigt.

Zwei Methoden führen zu den korrekten Körpermaßen

Hilfreich kann es sein, wenn man bei der ersten Bestimmung der Konfektionsgröße die Hilfe beispielsweise einer Schneiderin oder einer Freundin mit Modekenntnissen in Anspruch nimmt. Hier oder bei einer ausführlichen Styling-Beratung können auch Tipps gegeben werden, welcher Kleidungsstil zur Frau passt und welche Kombinationen geeignet sind.

Die Körpermaße können jedoch auch per Do-it-yourself-Methode bestimmt werden. Hierzu benötigt man ein Schneidermaßband und, im Idealfall, eine Hilfsperson. Diese kann darauf achten, dass das Maßband richtig anliegt und sich im Rücken nicht verdreht.

Diese Maße werden beim Kauf eines Oberteiles benötigt

Um die Konfektionsgröße von Blusen, Tops & Shirts zu bestimmen, werden Unterbrustumfang, Brustumfang, Taillenweite und Bauchumfang benötigt. Auch die Körperhöhe ist wichtig. Den Unterbrustumfang bestimmt man im Stehen und bei normaler Atmung, indem man das Maßband in der Unterbrustfalte anlegt. Der Brustumfang wird an der breitesten Stelle der Brüste gemessen. Das Maßband sollte locker anliegen. Um die Passform des Oberteiles einschätzen zu können, empfiehlt sich das Tragen eines Büstenhalters während des Messens oder beim Anprobieren des gewählten Oberteiles. Die Taillenweite misst man am besten morgens nach dem Aufstehen, da die Taille zu diesem Zeitpunkt ihre natürlichste Form aufweist. Hierzu wird das Maßband bei normaler Atmung ungefähr auf Höhe des Bauchnabels angelegt. Der Hüftumfang wird an der stärksten Stelle des Gesäßes gemessen, wo der seitliche Knochenhügel am Oberschenkel anliegt. Die Körpergröße kann hilfreich sein, um sich zwischen K(urzgröße), N(ormalgröße) und L(anggröße) entscheiden zu können. Die N-Größe ist für Frauen gedacht, die zwischen 1,67 m und 1,74 m groß sind, die K-Größe ist für kleine Frauen, die L-Größe entsprechend für sehr große Damen.

Wurden die Körpermaße bestimmt, so kann man anhand einer Größentabelle feststellen, welche Konfektionsgröße man benötigt.

International abweichende Konfektionsgrößen

Auch ist es wichtig, die ausländischen Größen zu kennen, um Fehlkäufe zu vermeiden.
Um die italienischen und französischen Konfektionsgrößen zu bestimmen, addiert man einfach drei oder eine Nummer auf. Aus der deutschen Kleidergröße 40 wird also in Italien eine 46 und in Frankreich eine 42.

Komplizierter ist die Berechnung der US-amerikanischen Konfektionsgröße, da die dortigen Hersteller abhängig vom gewählten Oberteil verschiedene Größen nutzen.
Sport- und Freizeitkleidung wird in den Größen S(mall), M(edium) und L(arge) verkauft. Die Konfektionsgröße kann mit einem vorgeschobenen X angepasst werden, beispielsweise steht XL für extragroß und XS für extraklein. Handelsüblich sind die Größen XS bis XXL.
Blusen und alltagsübliche Kleidung werden in den Konfektionsgrößen 0 bis 20 in Zweierstufen angeboten. 0 bedeutet XXS, 20 XXL.
Die deutsche Größe 42 entspricht also beispielsweise der Konfektionsgröße XL bei Sportkleidung oder 14 bei anderer Kleidung.
Die Bestellung von Kleidern in den USA lohnt sich vor allem für Frauen mit sehr kleinen und überdurchschnittlich großen Konfektionsgrößen, da die Preise in den USA auch bei abweichenden Größen kaum variieren.

Bei der Wahl eines Oberteiles sollten auch Figur und Teint beachtet werden

Hat man ihre Konfektionsgröße bestimmt, so sollte sie noch beachten, dass das Kleidungsstück zu ihrem individuellen Typ passen sollte. Dieser wird bestimmt durch Figur und Farbtyp.

Die richtige Kleidungswahl für jeden Figurtyp

Eine einfache Möglichkeit, um passende Oberteile zu finden, ist die Unterteilung der Körperformen in A-, V-, H-, X- und O-Typ.

Der A-Typ ist sehr feminin

Der A-Typ hat weiblich gerundete Hüften und Oberschenkel und einen zierlichen Oberkörper. Da der Unterkörper eher ausladend ist, sollte der A-Typ die obere Körperpartie betonen.
Hierzu eignen sich auffällige Ausschnitte, betonte Kragen, ein weiter Schnitt und Detail setzende Accessoires wie Halstücher oder Ketten. A-Typen dürfen zu stark gemusterten und bedruckten Oberteilen greifen, sollten jedoch auf eng anliegende oder gerade herunterhängende Kleidungsstücke verzichten.

Der V-Typ hat einen ausgeprägten Oberkörper

Der V-Typ hat eine starke Schulterpartie und einen vollen Busen, Hüfte und Taille sind eher schmal.
Mit einfarbiger, eher schlichter und langer Oberbekleidung kann der V-Typ die Aufmerksamkeit auf seine Schokoladenseiten lenken. Weniger vorteilhaft sind Schulterpolster, auffällige Kragen und betonte Dekolletés. V-Typen sollten auf weite Schnitte und auffällige Muster verzichten und sparsam mit Accessoires umgehen.

Der H-Typ wirkt sehr sportlich

Da Hüfte und Schulter des H-Typen eine Linie zu bilden scheinen und er eine wenig ausgeprägte Taille hat, wirkt er sehr sportlich. Die Arme und Beine sind sehr schmal.
Diesem Typen sind klassische und dezente Kleidungsstücke zu empfehlen, die er mit auffallenden Accessoires aufpeppt. Vermeiden sollte der H-Typ auffällige Kragen, eng anliegende Oberteile und Ärmel sowie die Taille betonende Oberteile. Empfehlenswert sind einfarbige, gerade geschnittene Oberteile aus fließendem Stoff. Ton-in-Ton-Kombinationen wirken besonders interessant.

Der X-Typ kann auch als Sanduhr-Figur beschrieben werden

Hüfte und Brustbereich des X-Typen sind sehr ausgeprägt, seine Taille ist ausgesprochen schmal.

Der X-Typ darf sich freuen: Ihm steht beinahe alles, es gibt fast nichts, was er meiden sollte. Besonders eignen sich allerdings Kleidungsstücke, die die schlanke Taille und den schönen Busen betonen, wie Hemdblusen und Gürtelkleider.

Der O-Typ ist eher mollig

Der O-Typ ist eher weiblich-mollig mit schlanken Schultern und Beinen und breiter Körpermitte. Sie sollte keine figurbetonenden Oberteile tragen und darauf achten, dass ihre Shirts und Blusen eher lang geschnitten sind. Accessoires sollten dezent ausgewählt werden.
Ideal eignen sich gerade geschnittene, nicht zu weite Blusen, Tops und Shirts mit langen, weiten Ärmeln. Schön sind Tuniken und ein den Busen betonender Ausschnitt. Auf auffällige Muster und knallige Farben sollten mollige O-Typen verzichten.

Die vier Farbtypen

Wichtig bei der Wahl aller Kleidungsstücke ist, dass diese zum persönlichen Farbtyp passen.
Zwar gibt es neutrale Farben, die jede Frau tragen kann, vor allem Schwarz, aber sie sollte darauf achten, keinen Modetrend mitzumachen, der nicht zu ihr passt.
Einfach und eher allgemein ist die Unterteilung in vier Jahreszeiten-Typen über Haarfarbe, Hautton und Augenfarbe.

Der Frühlingstyp trägt helle Farben

Der Frühlingstyp fällt durch seine blasse, transparent wirkende Haut auf, die einen Goldschimmer aufweist. Seine Haare sind meist blond, können jedoch auch mittelbraun sein. Markant ist der goldgelbe bis rotgoldene Unterton.
Die richtigen Farben für den Frühlingstypen sind helles Türkis, Minze, Apfel, Erbsengrün, Lachs, Aprikose, Koralle, Aquamarin, Royalblau und Himmelblau. Auch die Farbe Tomatenrot passt zu ihr.

Der Sommertyp setzt auf Rot- und Blautöne und Pastellfarben

Die Hautfarbe des Sommertypen variiert von blassem Porzellanteint über eine gut durchblutete Haut mit durchsichtigen Adern bis zu olivfarben. Seine Muttermale und Sommersprossen sind grau- bis hellbraun, seine Haare aschblond.
Frauen, die dem Sommertypen zugeordnet werden, tragen kalte Farben, Weiß, alle Grün- und Blautöne, Pastellfarben und die modernen Rot- und Lilatöne, insbesondere Himbeere.

Zum Herbsttypen passen Laubfarben

Frauen, die dem Herbsttypen entsprechen, haben honigblonde, warm braune und rote oder schwarze Haare, Sommersprossen und eine blasse oder goldbraune Hautfarbe.
Der Herbsttyp entscheidet sich für warme Farben und Laubtöne wie Beige, Braun, Dunkelgrün oder auch Violett.

Der Wintertyp trägt Lilatöne

Winterfrauen mit dunklen bis schwarzen Haaren werden schnell braun. Alternativ rechnet man auch Frauen mit sehr heller Haut, die nicht braun werden, zum Wintertypen. Seine Augen sind braun.

Zum Wintertypen passen alle Spektralfarben bis auf Orange. Blautöne unterstreichen die helle Haut, Lila und sanftes Rot passen ebenfalls gut zu Winterfrauen.

Auch der Farbton sollte zum Anlass passen

Bei diesen Farbempfehlungen ist darauf zu achten, wie die Kleidung zum Anlass passt, denn beispielsweise zu Geschäftsterminen sind strahlende, auffällige Farben eher unpassend.
Helle, strahlende Farben sollten nicht am ganzen Körper getragen, sondern mit einer schlichten Farbe kombiniert, werden.

Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer von Blusen, Tops und Shirts

Möchten Sie lange Freude an einem neuen Oberteil haben, dann sollten Sie die Pflegehinweise auf dem Etikett beachten.
Allgemein wird empfohlen, Kleidungsstücke auf links zu waschen, da die Farben dann länger strahlen und mögliche Waschmittelrückstände innen und damit unsichtbar sind.
Sehr empfindliche Materialien wie Samt oder Seide und Kleidungsstücke mit aufwendiger Verzierung sollten per Hand gewaschen oder in die Reinigung gegeben werden.

Blusen, die häufig zu Geschäftsterminen getragen werden, sollte man bügeln. Dies erfolgt in der Reihenfolge Manschetten, Ärmel, Kragen, Rücken und am Ende die beiden Vorderteile mit besonderer Vorsicht an den Knopfleisten.
Die ideale Aufbewahrung für Blusen ist hängend auf Kleiderbügeln.

T-Shirts und Tops können in der Regel in der Maschine gewaschen werden, sofern besondere Vorsichtsmaßnahmen befolgt werden. Diese sind bei Shirts mit Pailletten oder Aufdrucken nötig.
T-Shirts müssen meistens nicht gebügelt werden, weil sie beim Trocknen kaum knittern.

Fazit

Wenn Sie wissen, welcher Figur-Typ Sie sind und eine Vorstellung, davon haben, wie Ihr Teint wirkt, kann die Suche nach dem perfekten Oberteil losgehen. Dann heißt es nur noch: Maß nehmen und tragen, was Ihnen gefällt! 

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