Warum in die Ferne schweifen: Mit dem Super-Tele-Nikon-Objektiv Motive dicht ranholen

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Warum in die Ferne schweifen: Mit dem Super-Tele-Nikon-Objektiv Motive dicht ranholen

Ein Super-Tele-Objektiv von Nikon ist nicht nur ein fotografisches Fernglas, das weit entfernte Motive näher heranholt. Es setzt auch, abhängig von der Brennweite, die Objekte unterschiedlich in Szene.

 

So gelingt die perfekte Tier-Aufnahme mit einem Nikon-Super-Tele-Objektiv

Mit einem Super-Telewinkel arbeiten überwiegend professionelle Fotografen. Sie werden verwendet, um weit entfernte Objekte in voller Größe abbilden zu können. Hierbei rücken Vordergrund und Hintergrund nah zusammen, die Distanz wird somit reduziert. Mit zunehmender Brennweite nimmt die Schärfentiefe ab und der Hintergrund wird unscharf. Super-Teleobjektive eignen sich besonders gut, um wilde Tiere zu fotografieren. Da dies aus großer Distanz erfolgen kann, flüchtet das Tier nicht.

 

So stellen Sie die Brennweite richtig ein

Der Fotograf kann die Brennweite auf zwei Wegen einstellen: einmal direkt im Menü der Spiegelreflexkamera und einmal am Tele-Objektiv selber. Eine Handumdrehung am Objektiv reicht, um vom kurzen Weitwinkel in den längeren Telebereich zu gelangen. Je länger die Brennweite gewählt wird, desto formatfüllender wird das Motiv eingefangen. Und umgekehrt: Je kürzer, desto größer der Bildwinkel und umso mehr Details sind auf dem Foto zu sehen.

 

Tele-Nikon-Objektive: kleiner, leichter und schneller

Der Brennweitenbereich der modernen Linsenvorsätze von 14 bis 300 Millimetern scheint fast grenzenlos zu sein. Früher hatte ein Fotograf mindestens drei Objektive im Gepäck: ein Normal-Objektiv, ein Weitwinkel-Objektiv und ein gemäßigtes Teleobjektiv. Heute spart solch ein Super-Objektiv viel Platz und Gewicht. Der Fotograf ist schneller schussbereit, da er nicht ständig das Objektiv wechseln muss. Und auch in puncto Bildqualität stehen die modernen Objektive ihren Kollegen mit festen Brennweiten in nichts mehr nach. Von einem Super-Tele-Objektiv wird bei Brennweiten über 300 mm gesprochen.

 

Brennweitenfaktor der Kamera berücksichtigen

Bei der Wahl der richtigen Brennweite müssen Sie allerdings den Brennweitenfaktor Ihrer Kamera berücksichtigen. Die Größe des abgebildeten Bildausschnitts hängt von der Sensorgröße ab. Je kleiner der Sensor ist, umso kleiner ist auch der aufgenommene Bildausschnitt. Dies bedeutet, dass eine Telewirkung des Objektives umso größer wird, je kleiner der verbaute Sensor der Kamera ist. Bei einer Nikon D40 entspricht eine 200-Millimeter-Einstellung einem 300-Millimeter-Zoom, da der Faktor 1,5 beträgt: Die Brennweite des Objektivs muss nämlich mit dem Faktor der Kamera multipliziert werden.

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