Warum ich das Fotografieren liebe

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Caroline Schmidt, Porträtfotografin und Redakteurin des Digital SLR Photography Magazine verrät, warum sie ihren Job liebt.
Die Gründe, Fotografie zu lieben sind endlos!
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Die Gründe, Fotografie zu lieben sind endlos!

Wenn mich jemand fragt, warum ich das Fotografieren liebe, sollte die Antwort eigentlich die einfachste Sache der Welt sein. Ist sie aber nicht. Wer Fotografie lebt und atmet, findet oft kaum Worte, was daran so faszinierend ist. Es ist ein Zwang, eine Sucht, vielleicht sogar eine Hassliebe. Du lernst ständig dazu – egal, wie gut Du bist, Du willst immer besser werden. Und bei all den herausragenden Fotografen und außergewöhnlichen Bildern findet man heute so viel Inspiration wie nie.

Jeder Fotograf hat Probleme mit neuen Techniken und damit, seine Ideen in Bilder umzusetzen. Im besten Fall frustriert das nur. Im schlimmsten Fall zerstört es die Seele. Aber wenn wir DAS Bild hinkriegen, dann hat sich die Mühe gelohnt, und es beflügelt, mit der nächsten Idee oder dem nächsten Projekt weiterzumachen.

Für ein Fotomagazin zu arbeiten heißt, dass wir die tollsten Arbeiten der besten Profis (und der besten Amateure) in 1A-Qualität ständig vor uns haben. Gewöhnlich gehören wir zu den Ersten, die neue Techniken und Trends zu Gesicht bekommen. Und wir bilden uns eine objektive Meinung darüber, wohin die Reise in der Branche geht. Diese Branche ist aufregend, ständig im Wandel und fordert uns heraus, jedes Mal, wenn wir eine Kamera in die Hand nehmen, besser zu werden. Sie zwingt uns neue Wege zu finden, um unserer Vision Ausdruck zu verleihen. Also, was soll man daran nicht lieben?

Was mich motiviert

Wie die meisten Fotografen habe ich recht jung angefangen. Erst habe ich mit einer Polaroid Familie und Freunde abgelichtet, dann mit einer SLR für die Schülerzeitung fotografiert. Danach ging's weiter mit einem Abschluss in bildender Kunst und zu den digitalen SLRs, unterbrochen von einer kurzen Episode mit einer Bridge. Erst in der Dunkelkammer der Uni habe ich mich wirklich in die Fotografie verliebt. Ich habe immer noch den Traum, eines Tages mein Loft in eine Dunkelkammer umzuwandeln. Ich verbrachte Stunden, gar Tage darin – ein Luxus, der mit der digitalen Fotografie verloren ging.

Obwohl die Art, wie ich Fotos mache, sich geändert hat, ist meine Motivation immer noch gleich. Ich fotografiere immer noch für andere Menschen, und ich liebe das Gefühl dabei. Dank dieses Gefühls mache ich meine Sache gut. Es klingt abgedroschen, aber es stimmt: Indem Du einen Moment oder einen Charakter einfängst, teilst Du diesen Augenblick mit dem Betrachter – und schaffst eine bleibende Erinnerung.

Um das zu schaffen, kämpfen wir ständig mit uns selbst: Es braucht das richtige Licht, die richtigen Kameraeinstellungen, Kontrolle und oft auch eine ganze Ausrüstung. Es passieren viele Dinge um ein gutes, kreatives Bild herum – ganz zu schweigen von Talent und ein wenig Glück. Beim nächsten Bild noch besser zu werden und mit dem Betrachter Glück zu teilen – ich denke, das motiviert mich am meisten.

Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die meisten Fotografen die gleichen Beweggründe haben. Allerdings drücken sie diese anders aus. Etwa, indem sie die eindrucksvolle Schönheit von Mutter Natur festhalten, das unbekannte Leben der Tiere enthüllen oder einmalige Ausblicke bei Sonnenaufgang einfangen. Oder sie fotografieren die Geschichte eines vom Krieg zerstörten Landes, eine soziale Ungerechtigkeit oder kreieren ihre eigenen Szenerien als Flucht aus der Wirklichkeit. Was auch immer die Methode, das Ziel ist dasselbe: eine Reaktion bei demjenigen auszulösen, der sich die Arbeiten ansieht.

Bei mir geht es um Menschen und vor allem um Familien. Vielleicht ist das das softeste Thema, dem sich ein Porträtfotograf widmen kann, aber man schießt Bilder für ein äußerst kritisches Publikum: Man hat die Macht, sie überglücklich zu machen, zum Weinen zu bringen und ihnen Trost zu spenden, weil man ihre Liebsten realistisch abgebildet hat. Wenn man allerdings schlechte Bilder macht, gibt es kein Entkommen. Du hast vielleicht keine Millionenbudgets, Du wirst wahrscheinlich noch nicht einmal viel damit verdienen, aber der Verdienst kommt von Herzen.

Die Arbeit für das Digital SLR Photography Magazine hält meine Fähigkeiten in Schuss (abseits der Porträt-Fotografie), schärft meine Ideen und inspiriert mich ständig dazu, meine persönlichen Fotoprojekte voranzutreiben – so, wie jede Ausgabe das auch für den Leser tun soll. Das Team geht nämlich wortwörtlich mit gutem Beispiel voran.

Hier sind ein paar Dinge, die ich jeden Tag benutze – und einige, die noch auf meiner Wunschliste stehen:
Digitale SLR
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Digitale SLR

Dieses Gerät ist unverzichtbar, denn ich brauche eine Kamera, auf die ich mich verlassen kann – mit recht hoher Megapixelzahl, einer überragenden Bildqualität und hohen ISO-Werten. Ich weiß schließlich nie, was auf mich zukommt. Ich selbst hatte schon einige APS-C DSLRs, aber wenn Du es Dir leisten kannst, wähle lieber Vollformat.
Yongnuo YN622N i-TTL Auslöser
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Yongnuo YN622N i-TTL Auslöser

Yongnuo YN622N i-TTL Auslöser

Wenn Du ab und zu mit einem entfesselten Blitz fotografierst, brauchst Du zuverlässige, aber nicht allzu teure Auslöser. Daher sind diese Schätzchen ideal. Die iTTL-Funktion benutze ich kaum. Aber es ist gut zu wissen, dass es sie gibt.
Ein Lieblingsobjektiv ist Pflicht
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Ein Lieblingsobjektiv ist Pflicht

Ein Lieblingsobjektiv

Ohne Frage, in einem 85mm f/1.4-Objektiv steckt ein kleiner Hauch Magie, den ich am liebsten auch in andere Objektive packen würde. Das 50mm f/1.4 ist mein Alltagsobjektiv, es verlässt kaum meine Kamera. Ich habe mit einer f/1.8-Version angefangen, und obwohl daran nichts verkehrt ist (schon gar nicht bei dem Preis), siehst Du sofort den Unterschied zu einem f/1.4.
Vintage-Kameras
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Vintage-Kamera

Ich besitze eine ganze Sammlung an Vintage-Kameras und sie wächst ständig. Aber bevor ich die Dunkelkammer nicht eingerichtet habe, kann ich damit wenig anfangen. Am liebsten würde ich jedes Fotoshooting mit einer Bilderserie auf Film beenden, wie Frank W. Ockenfels das macht. Aber eben nur für mich.
Der Elinchrom Quadra Ranger
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Der Elinchrom Quadra Ranger

Der Elinchrom Quadra Ranger

Ein paar Quadra Ranger würden das Leben so viel einfacher machen – ganz gleich, ob man draußen, im Studio oder in Häusern fotografiert. Sie sind einfacher zu handhaben als mehrere Systemblitze und bieten eine fantastische Lichtqualität. Eines Tages werde ich sie mir gönnen.
Leica M
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Eine Leica M

Einfach so … Wer braucht schon einen Grund, eine Leica zu besitzen?!

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