Warum es sich heute noch lohnt, Charles Darwin zu lesen

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Warum es sich heute noch lohnt, Charles Darwin zu lesen

Charles Darwin gehört mit zu den Klassikern der naturwissenschaftlichen Literatur. Die Evolutionstheorie fußt maßgeblich auf seinen Entdeckungen und Forschungen. Darwin wird auch heute noch häufig zitiert, und in verschiedenen Wissenschaftsfeldern wird an seine Theorien immer wieder neu angeknüpft. Warum lohnt es sich daher, heute noch Charles Darwin zu lesen?

  

Evolutionstheorie contra Kreationismus

Es ist nicht nur eine Frage der Religion oder Konfession, ob Sie Darwins Theorie der Entstehung der Arten oder der evolutionären Entwicklung favorisieren oder eher den Gedanken an eine schöpferische Entstehung der Welt und des Lebens. Zu diesen Themen sind zahlreiche Bücher erschienen, die für die eine oder die andere Seite glaubhafte Argumente und wissenschaftliche Beweise anführen. Wenn Sie hier den Diskurs verfolgen möchten, ist die Lektüre von Darwins Werken regelrecht ein Muss.

  

Überzeugte Anhänger: Darwin Awards und Fandom

Den Gedanken der evolutionären Entwicklung und des Aussterbens von Rassen, die sich in diesem Prozess nicht durchsetzen konnten, greift der Darwin Award auf. Nicht ohne zynischen Unterton wird der Preis posthum verliehen. Anwärter: Menschen, die auf skurrile Art und Weise ihrem Leben selbst ein Ende setzten und damit den Fortbestand ihrer Gene im Genpool eliminierten. Richtige Darwin-Anhänger outen sich dann auch als Bekenner mit einem Fan-Shirt. Aber auch Darwin kommt nicht immer ungeschoren davon. In dem Film „Darwins Albtraum“ beispielsweise wird die Evolutionstheorie quasi auf die Spitze getrieben. In diesem Film wird aufgegriffen, was am Rande des „Sozialdarwinismus“ diskutiert wird. Die Beteiligten: Mitglieder am Rand der Gesellschaft.

  

Darwin und die Wissenschaften

Nicht nur die Sozialwissenschaften haben Darwins Theorie der Selektion aufgegriffen. Das „Survival of the fittest“ – das Überleben der fähigsten Vertreter einer Spezies, wird häufig zum Kern von Diskussionen um Gerechtigkeit und Teilhabe. So findet sich Darwin dann auch beispielsweise in betriebswirtschaftlichen Modellen ebenso wieder wie in philosophischen Betrachtungen verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen. Auch in der Präimplantationsdiagnostik wird Darwin, häufig als Gegenargument für eine drohende Selektion, bemüht.

Auch hier ist Darwin noch so aktuell wie vor 150 Jahren.

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