Warum die richtige Ernährung gerade für Babys so wichtig ist

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Warum die richtige Ernährung gerade für Babys so wichtig ist

Eine abwechslungsreiche und kindgerechte Ernährung ist die Grundvoraussetzung für die gesunde Entwicklung eines Babys. Das beginnt bereits mit der Muttermilch und setzt sich dann mit der Beikost fort. Alle Eltern sehen sich irgendwann mit der Frage konfrontiert, ob sie die Mühe auf sich nehmen, das Essen für ihr Baby selbst zu kochen, oder ob sie praktische Fertignahrung nutzen. Dieser Ratgeber beschäftigt sich daher mit den wichtigsten Aspekten rund um die Ernährung eines Babys. Sie erfahren, welche Stärken Muttermilch mit sich bringt und was Fertigprodukte leisten können. Zudem gewinnen Sie einen Einblick in die Welt der Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten und erhalten Informationen über wichtige Zubehörteile beim Thema Babyernährung. Mit diesem Wissen ausgestattet, wird es Ihnen leichter fallen, einen gesunden Ernährungsplan für Ihr Kind aufzustellen und es mit allem zu versorgen, was es braucht.

Die Bedeutung der Ernährung bei Babys

Ein Kind entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Für die Funktion der Organe, für alle Stoffwechselprozesse und für die Entwicklung von Gehirn und Knochen werden Nährstoffe benötigt. Diese gewinnt das Kind über die Muttermilch und später durch die Beikost, die es erhält. Zusätzlich generiert das Kind über seine Nahrung Abwehrstoffe, die für den Aufbau eines funktionierenden Immunsystems unerlässlich sind. Deswegen ist die Auswahl einer hochwertigen, gesunden und abwechslungsreichen Ernährung von Geburt an eine wichtige Aufgabe für Eltern. Wenn Sie Ihr Kind stillen, brauchen Sie sich kaum Gedanken zu machen. Die Muttermilch liefert Ihrem Kind alles, was es braucht. Allerdings gelangt jede Nahrung, die Sie selbst aufnehmen, in kleiner Konzentration auch in die Muttermilch. Deshalb reagiert ein Kind gelegentlich empfindlich, wenn die Mutter zuvor etwas Außergewöhnliches zu sich genommen hat. Wenn Sie Ihrem Kind jedoch Flaschenmilch geben wollen, müssen Sie sich über deren Inhaltsstoffe und die Schwerpunktsetzung des Herstellers informieren. Spätestens, wenn die erste Beikost eingeführt wird, müssen Eltern jedoch Entscheidungen bezüglich der Geschmacksrichtungen treffen und sich überlegen, ob sie selbst kochen oder Gläschennahrung nutzen wollen.

Muttermilch oder das Fläschchen?

Muttermilch hat alles, was Babys brauchen. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe und liefert Ihrem Kind Abwehrstoffe, mit denen es sich gegen Krankheitserreger und Allergien schützen kann. Deswegen ist es in den ersten Lebensmonaten das Beste, wenn Sie Ihr Kind mit der Brust stillen. Sollte das aufgrund Ihrer Berufstätigkeit oder eines Stillstreiks Ihres Kindes nicht möglich sein, ist es praktisch, wenn Sie die Milch abpumpen. Dann kann Ihr Kind trinken, auch wenn Sie nicht da sind, oder die Muttermilch generell aus der Flasche zu sich nehmen. In einigen Fällen ist jedoch selbst das nicht möglich. Beispielsweise dann, wenn Ihr Kind nach der Geburt direkt in einen Brutkasten muss. Für solche Fälle gibt es Fertigmilch von diversen Herstellern. Für diese wird ein Pulver verflüssigt, aufgekocht und abgekühlt, sodass Ihr Kind damit gefüttert werden kann. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Fertigmilch für das Alter Ihres Kindes geeignet ist und sich keine schädlichen Stoffe darin befinden. Auch für unterwegs kann Fertigmilch gelegentlich praktisch sein, wenn Sie zum Beispiel nicht in der Öffentlichkeit stillen wollen oder eine lange Autofahrt vor sich haben. Allerdings besteht in solchen Fällen die Gefahr, dass Ihr Kind sich an den anderen Geschmack und die Flasche gewöhnt und das Stillen an der Brust hierdurch schwieriger wird.

Die erste Beikost

Ab einem bestimmten Punkt in der Entwicklung eines Kindes wird es Zeit, es schrittweise abzustillen. Das funktioniert dadurch, dass die erste Beikost eingeführt wird. Das können einerseits richtige Mahlzeiten auf Basis von Kartoffeln, Mohrrüben und Pastinake sein, doch auch ein Brei aus aufgeweichtem Zwieback oder mit Banane wird von Kindern gerne angenommen. Auf diese Weise lernt Ihr Kind immer mehr, auch "feste" Nahrung zu sich zu nehmen, und braucht immer seltener die Brust. Wichtig ist, dass Sie die Beikost behutsam einführen. Jede Geschmacksrichtung stellt ein kulinarisches Neuland für Ihr Kind dar. Deswegen genügt es zu Beginn, wenn Sie alle zwei Wochen eine neue Geschmacksart hinzufügen. Zunächst sind hierfür verschiedene Gemüsesorten sinnvoll, später können Sie dem Brei auch etwas Fleisch zugeben. Es ist absolut nicht notwendig, dass Sie die Speisen Ihres Kindes salzen. Die Zunge ist mit dem neuen Geschmack komplett ausgelastet und benötigt daher weder Salz noch Pfeffer. Wenn Sie die Mahlzeiten nicht selbst kochen können oder wollen, stellt Gläschennahrung eine willkommene Alternative dar.

Vor- und Nachteile von Gläschennahrung

Gläschennahrung ist ausgesprochen praktisch. Sie brauchen keine Zutaten zu kaufen, zu schälen und zuzubereiten, sondern haben eine fertige Mahlzeit für Ihr Kind direkt parat. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie mit Ihrem Kind tagsüber unterwegs sind und abends kaum oder keine Zeit zum Kochen bleibt. Für unterwegs eignen sich kleine Gläschen als Mahlzeit, die nicht erst erwärmt werden müssen. Hierzu zählen vor allem Breie mit Früchten. Preislich schlagen solche Gläschen nicht allzu sehr zu Buche, da sie auch nicht mehr Kosten verursachen als die einzelnen Zutaten und der für das Kochen verwendete Strom. Hinzu kommt, dass die Hersteller solcher Speisen für Babys strenge Richtlinien in Sachen Qualität und Hygiene erfüllen können – und auch müssen. An Sauberkeit sind solche Gläschen somit kaum zu überbieten. Nicht zuletzt sind solche Breie extrem klein püriert, da Babys nicht selten sehr empfindlich auf Stückchen reagieren und den Brei dann wieder ausspucken.

Allerdings sind solche Gläschen immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Sie wissen einfach nur dann exakt, was sich in einer Mahlzeit befindet, wenn Sie diese selbst gekocht haben. Zudem befinden sich teilweise Inhaltsstoffe in solchen Gläschen, die für ein Kind eher ungeeignet sind. Hierzu zählen zum Beispiel übermäßig viel Zucker oder Gewürze wie Salz und Pfeffer. Außerdem gibt es so gut wie keine Gläschennahrung, die ausschließlich aus einer Zutat besteht. Es ist somit möglich, dass die Zunge Ihres Kindes und sein Darm zunächst durch die Fülle an neuen Geschmackserlebnissen und Zutaten überfordert sind. Gleichzeitig ist die Auswahl der Zutaten nicht immer ausgewogen. So befinden sich in vielen Gläschen zum Beispiel zu wenig Fleisch und Vitamin C. Nicht zuletzt spricht gegen Gläschennahrung, dass die Altersangaben nicht immer korrekt eingeschätzt werden und die Kinder somit zu früh mit bestimmten Zutaten konfrontiert werden.

Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten erkennen und behandeln

Durch eine gezielte und altersgerechte Ernährung lässt sich die Gefahr, dass Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien auftreten, deutlich reduzieren. Das ist besonders dann der Fall, wenn ein Kind in den ersten Monaten seines Lebens voll gestillt wurde. Trotz aller Vorsicht kommt es dennoch hin und wieder dazu, dass Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten auftreten. Diese machen sich zum Beispiel durch Hautausschläge oder juckende Stellen am Kopf, im Gesicht oder an den Händen bemerkbar. In diesem Fall ist es wichtig, genau herauszufinden, welche Lebensmittel solche Körperreaktionen auslösen. Das funktioniert am besten über eine Auslasstherapie. Hierbei entfernen Sie schrittweise immer eine Zutat vollständig aus dem Ernährungsplan Ihres Kindes. Bleiben die unangenehmen Hautreizungen, dann ist eine andere Ursache dafür verantwortlich. Gehen sie hingegen zurück, haben Sie ein Lebensmittel gefunden, das Ihr Kind – zumindest derzeit – nicht verträgt. Dieses Vorgehen stößt jedoch an seine Grenzen, wenn mehrere Stoffe für die Allergie verantwortlich sind. Deswegen sollten Sie, sobald Sie einen Verdacht auf eine Lebensmittelunverträglichkeit haben, möglichst direkt den Kinderarzt aufsuchen.

Frische Zutaten und hochwertige Markenprodukte

Egal ob Sie selbst kochen oder Flaschen- und Gläschennahrung verwenden, in jedem Fall sollten Sie ausschließlich auf hochwertige Qualitätsprodukte setzen. Kaufen Sie daher für die Zubereitung Ihrer Lebensmittel ausschließlich frische Zutaten ohne Pestizide und Nitrate. Bei Fertigprodukten sollten Sie auf Markenprodukte von Anbietern wie Milupa, Hipp und Bebivita setzen, weil diese die höchsten Ansprüche an Qualität, Hygiene und Bekömmlichkeit setzen. Dennoch ist die Reaktion Ihres Kindes auf solche Speisen wichtig. Wenn diese ihm nicht schmecken oder sich allergische Reaktionen zeigen, sollten Sie unbedingt einen Anbieterwechsel vornehmen. Durch einen gezielten Preisvergleich ist es hierbei möglich, eine Menge Geld zu sparen, dennoch sollte der Preis nicht das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl von Zutaten und Gläschen sein.

Das passende Zubehör

Nicht zuletzt ist für die Ernährung eines Kindes das passende Zubehör wichtig. So sollte ein Kind sein eigenes Geschirr wie Teller, Gläser und Besteck haben, die es ausschließlich selbst benutzt. Wichtig ist zunächst, dass solche Teller stabil sind. Denn es wird immer wieder einmal passieren, dass Ihr Kind wenig pfleglich damit umgeht und sie vielleicht sogar zu Boden wirft. Ebenso dürfen durch das Schneiden mit Messern auf Tellern oder in kleinen Schüsseln keine Kratzer im Material entstehen. Diese lassen sich nämlich nur schwer reinigen und stellen somit eine Brutstätte für Keime und Krankheitserreger dar. Für Kinder ist es jedoch ebenso wichtig, dass das Geschirr bunt ist und vielleicht ihre Lieblingshelden aus Film und Fernsehen zeigt. Messer und Gabel müssen zudem gut in der Hand liegen und sollten funktional sein. Es ist aber wichtig, dass sich Ihr Kind bei seinen ersten selbstständigen Essversuchen nicht damit verletzen kann.

Unterstützung für die Ernährung Ihres Kindes aus dem Internet

Um all den oben genannten Kriterien gerecht zu werden, ist eine möglichst große Auswahl an Produkten hilfreich. Diese gibt es bei eBay. Hier müssen Sie sich nicht für einen bestimmten Artikel entscheiden, sondern können genau die Utensilien kaufen, die für Sie nützlich sind. Hierbei sind praktische Stillpumpen für stillende Mütter ebenso zu haben wie niedliches Kindergeschirr, Gläschennahrung oder Pulver für die Flaschenmilch. Wichtig ist, dass Sie einen Schwerpunkt in Sachen Qualität und Gesundheitsförderung legen. Dann finden Sie hier schnell preiswerte Artikel, die die Ernährung Ihres Kindes leichter, gesünder und abwechslungsreicher machen.

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