Ware ist nach Erhalt angeblich kaputt

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Ein Beíspiel: Ein Verkäufer hat Ärger, seit er seine Spielkonsole bei eBay verkauft hat. Kurz nach Erhalt der Sony PSP meldete sich der Käufer mit der Behauptung, das Gerät sei defekt. Außerdem beantragte sie mit der Begründung "Ware nicht wie beschrieben" Käuferschutz, woraufhin Das PayPal-Konto des Verkäufers mit 158 Euro belastet wurde. Zwar ist der Verkäufer sicher, dass er ein einwandfreies Gerät verkauft hat, doch es steht Aussage gegen Aussage. Zudem hat er bei seiner Auktion zwei wesentliche Dinge versäumt. Er hat vergessen, die Gewährleistng auszuschließen, wozu er als Privatverkäufer berechtigt wäre, nun muss er wie ein gewerblicher Händler auch für Mängel haften, die sich erst nach der Übergabe der Ware zeigen. Zum  Zweiten hat der Verkäufer nichts unternommen, um sich vor einer beliebten Betrugsmasche zu schützen. Dabei kauft der Täter einen Artikel, von dem er bereits ein defektes Modell besitzt. Dann sendet er das kaputte Altgerät zurück, lässt sich den Kaufpreis erstatten und behält den funktionierenden Artikel. Wer technische Geräte verkauft, sollte deshalb immer die Seriennummer fotografieren, um sie später mit dem reklamierten Gerät vergleichen zu können. Für Privatverkäufer gibt es noch eine goldene Regel, um späteren Ärger zu vermeiden. Beschreiben Sie den Artikel ehrlich. Kratzer, Dellen und sonstige Mängel sollte man ausdrücklich erwähnen. Nur dann kann der Käufer später nicht behaupten, die Ware sei anders beschaffen als in der Auktion beschrieben. Gewerbliche Händler hingegen haben kaum Möglichkeiten, sich gegen Reklamationen zu wehren. Sie stehen zwei Jahre lang - bei Gebrauchtware eventuell nur ein Jahr - in der Gewährleistungspflicht.
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