Wanderstöcke/Trekkingstöcke

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Wanderstöcke/Trekkingstöcke

Das erste Mal kamen Wanderstöcke/Trekkingstöcke in den Dolomiten/Südtirol zum Einsatz. Wir bekamen sie am ersten Urlaubstag vor dem Abmarsch von unseren mitreisenden Freunden in die Hand gedrückt. Anfangs belächelten wir diese Aktion noch: "wir und Wanderstöcke ... tsssss."

Schnell wurden wir eines Besseren belehrt und - würden heute nie mehr ohne Stöcke Wandern gehen. Sie sind eine echte Hilfe. Mittlerweile haben wir eigene Stöcke ersteigert und dabei auf Folgendes geachtet:

- Teleskopstöcke

- leichte Stöcke schwingen besser, bei viel Gepäck sind schwere Stöcke eher geeignet

- vorzugsweise aus Aluminium = i. d. R. belastbarer als Carbon

- mit Metallspitze + Asphaltschutz (Gummipuffer)

- Griffe, die Feuchtigkeit aufnehmen und Blasen verhindern (z. B. Kork),

- nach unten verlängerte Griffe bieten die Möglichkeit zum Kürzerfassen

- mehr Komfort durch abgewinkelte Griffe

- gepolsterte Handschlaufen

- Anti-Schock-System fängt Erschütterungen auf

- mathematische Faustregel: Körpergröße x 0,7 = Stocklänge

- Praxisanwendung: ein 90° Winkel zwischen Unter- und Oberarm, bei Auf- bzw. Abstieg Verkürzen/Verlängern des Stocks

Wanderstöcke/Trekkingstöcke sind für uns genauso wichtig und hilfreich wie gutes Schuhwerk und Wandersocken. Aber auch eine ordentliche Wanderhose aus atmungsaktivem, schnell trocknenden Material mit ausgearbeiteten Knien sowie eine leichte Trekkingjacke mit den selben Materialeigenschaften gehören mittlerweile ebenso zu unserer Ausrüstung wie sehr leichte Rucksäcke mit vielen Taschen und Rückenbelüftung. Außerdem nehmen wir stets eine Kopfbedeckung zum Schutz vor der Sonne und Sonneschutzcreme LF 60+ sowie Gelpflaster mit auf unsere Touren.

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