Wählen Sie die passenden PowerLAN-Netzwerke für Ihr Heimnetzwerk

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Der Aufbau und der Nutzen eines Netzwerkes

Mit der Erfindung des Computers begann die rasante Entwicklungsgeschichte der elektrischen Datenverarbeitung. Als es schließlich gelang, Computer und Server miteinander zu vernetzen, wurden die Weichen für ein hochkomplexes Netz gestellt, welches heute den gesamten Globus umspannt. Damit entwickelte sich bis heute die Basis bis hin zum schnellen Internet, welches das Surfen im atemberaubenden Tempo gewährleistet - und dies weltweit.

Die Vorteile eines Netzwerks

Das Internet ist im Grunde nichts anderes als ein gigantisches Netzwerk, in dem Server dafür sorgen, dass all die unterschiedlichen Websites ihre Showbühne im Netz bekommen. Server regeln den Datentransfer innerhalb des Internets. Internetserver dienen somit als Zugangsplattform in die unterschiedlichsten virtuellen Welten. Dort hat sich bis heute zum Beispiel ein sehr erfolgreich wachsender Handelsmarkt etabliert, der mit glänzenden Umsatzahlen und mit sehr verbraucherfreundlichen Preisen brillieren kann. Neben dem beinahe grenzenlosen Internetnetzwerk gibt es noch eine Reihe anderer Möglichkeiten, die Vorzüge eines Netzwerkes in einem begrenzteren Rahmen einzusetzen. Hier kann ein Firmennetzwerk eine solche Lösung sein, aber natürlich auch ein Heimnetzwerk als IT-Lösung für zuhause. Netzwerke stehen darüber hinaus für eine Kommunikation in Millisekunden. Dies entspricht ungefähr dem Zeitfaktor, den eine E-Mail zum Empfänger braucht.

Was versteht man unter einem Netzwerk?

Ohne Computernetzwerke wäre unser heutiges Leben kaum denkbar. Unter einem Netzwerk versteht man den Zusammenschluss und die Kommunikation von unterschiedlichen Hardwaregeräten innerhalb eines sogenannten Netzwerkes.
Um eine solche Lösung nutzen zu können, müssen dafür natürlich die technischen Bedingungen gegeben sein, die einen elektronischen Datenaustausch innerhalb des Netzwerkes erst ermöglichen. Dies setzt allerdings ebenfalls voraus, dass die betreffenden Netzwerkrechner (Clients) allesamt Zugriff auf ein und dieselbe Hardware haben, die als Netzwerkknotenpunkt agiert und den Datentransfer innerhalb des Netzwerkes regelt. Hierfür stehen unterschiedlich Geräte zu Verfügung. Deren Kompatibilität richtet sich nach der technischen Arbeitsweise des betreffenden Netzwerkes. Das Netzwerk eignet sich als Workflow für eingebundene Netzwerkgeräte. Jedes dieser Geräte erhält eine eigene IP-Adresse. Die IP-Adresse ist jedoch in diesem Zusammenhang nicht mit der MAC Adresse des Hardwaregerätes zu verwechseln. IP-Adressen erfüllen Ihre Funktion innerhalb des angeschlossenen Netzwerkes und sind die Grundlage für die Verwaltung der Netzwerkgeräte innerhalb des Netzwerkes.

Dies sollten Sie bei einer Netzwerkeinrichtung beachten

Von einem Netzwerk spricht man, wenn Daten und Nachrichten innerhalb einer Computer-Arbeitsgruppe an jeden in dieser Arbeitsgruppe angeschlossenen Computer gleichzeitig gesendet und von diesen aber auch empfangen werden können. In diesem Zusammenhang werden die einzelnen Clients, im Netzwerk gezielt angesteuert. Ein Netzwerk verfügt über eine sogenannte Subnetmask und einen Netzwerknamen. Diese Parameter sind die Grundlage für die Konfiguration des Netzwerkverteilers aber natürlich auch für die Konfiguration der einzelnen Netzwerkgeräte innerhalb des betreffenden Netzwerkes. Die Netzwerkverwaltung wird von einem Router oder von einem Switch übernommen. Diese sind in der Lage, die einzelnen Netzwerkgeräte im Netzwerk zu identifizieren und den Datenverkehr innerhalb des Netzwerkes anhand der IP Adresse entsprechend zu regeln. Diese dienen auch gleichzeitig als Zugang zum Internet und ermöglichen den angeschlossenen Netzwerkgeräten den Verbindungsaufbau zum Internet.

Voraussetzungen für das Einrichten eines Netzwerks

Damit eine Hardware in ein Netzwerk eingebunden werden kann, muss diese über einen sogenannten Netzwerkadapter verfügen. Dieser dient als Schnittstelle zum Netzwerk. Tatsächlich sind heute längst nicht alleine Computer mit einer solchen Netzwerkschnittstelle ausgerüstet. In diesem Zusammenhang verfügen die modernen Smartphones und diverse Spielkonsolen längst über diese Möglichkeit. Darüber hinaus gibt es auch Drucker, die über einen integrierten Netzwerkadapter verfügen und so sehr komfortabel und ohne großen Aufwand als Netzwerkdrucker in ein Netzwerk eingebunden werden können. So können alle anderen Netzwerkclients dem Netzwerkdrucker im Netzwerk Druckaufträge übermitteln, ohne dass ein Printserver dazwischen geschaltet werden muss.

Wie konfiguriert man ein Netzwerk?

Die Konfiguration des Netzwerkadapters muss natürlich den Parametern des betreffenden Netzwerkes entsprechen. Das bedeutet, hier müssen die gleiche „Subnetmask“ sowie der gleiche Netzwerkname vergeben worden sein. Gegebenenfalls muss auch die IP-Adresse des „Gateways“, für den Zugang ins Internet festgelegt werden. Wenn über das betreffende Netzwerk ein Internetzugang hergestellt werden soll, empfiehlt es sich, ein Modem mit integriertem Router zu verwenden. Wer auf eine feste (statische) IP Vergabe verzichten möchte, kann im Konfigurationsmenü des Netzwerkadapters sowie im Konfigurationsmenü des Routers oder des Switchs die automatische IP Vergabe (DHCP) einstellen. Unter diesen Umständen ordnet der Router oder das Switch den Netzwerkgeräten automatisch freie IP Adressen zu, damit entfällt dann jegliche manuelle IP Vergabe an die angeschlossenen Netzwerkgeräte.

Das Netzwerk – mehr zu den technischen Grundlagen

Um eine Verbindung zwischen mehreren Computern herzustellen, reicht im Grunde ein HUB. Jedoch handelt es sich hierbei sicherlich um die einfachste Form des Verbindens mehrerer Computer. Ein HUB verfügt darüber hinaus über eine wesentlich langsamere und leider auch nur über eine eingeschränkte Datenübertragungsrate. Weiterhin ist der Zugriff auf das Internet mit einem HUB nicht möglich. Für eine komfortablere Netzwerklösung eignen sich deshalb nur ein Modem mit integriertem Router oder ein Switch. Diese Geräte sind in der Lage, eine große Zahl an Netzwerkclients zu verwalten und gleichzeitig in der Funktion als „Gateway“ den Zugang zum Internet für alle angeschlossenen Netzwerkgeräte zu realisieren. Die vorgenannten Gerätevarianten sind damit in der Lage, eine Verbindung zwischen zwei Netzwerken herzustellen. So ist es problemlos möglich vom Heim- oder Firmennetz auf das Internetnetzwerk zuzugreifen. Der Zugriff auf das Internet steht dann jedem angeschlossenen Netzwerkclient in uneingeschränkter Form zur Verfügung, wenn hier keine Rechte vom Netzwerkadministrator eingeschränkt wurden. Darüber hinaus ist natürlich auch die Kommunikation zwischen den im Netzwerk befindlichen Geräten im gleichen Rahmen möglich.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Vernetzung

Bei der Einrichtung eines Netzwerkes stehen Ihnen verschiedene Lösungsansätze zur Verfügung. Die Vernetzung mittels LAN Verkabelung gilt sicherlich als die konventionellste Form, um den technischen Rahmen für ein Netzwerk zu schaffen. Diese Variante bietet jedoch nur wenig Flexibilität, da das Netzwerkgerät mit einem Kabel an der Datendose angeschlossen ist und besonders bei älteren Immobilien nicht jeder Raum über eine Datendose oder einen DSL-Zugang verfügt. Dies führt oft zu großen Problemen und schränkt den Bewegungsradius erheblich ein. Darüber hinaus bedeutet eine nachträgliche Verkabelung meist einen größeren Aufwand, welcher meist mit Renovierungsarbeiten einhergeht.

Vor- und Nachteile der WLAN-Technik

Eine sehr gute Alternative bietet hier die sogenannte WLAN-Technik. Diese arbeitet über Funk und ermöglicht in einem bestimmten Radius einen barrierefreien Netzwerk- und Internetzugang via WLAN Router. In diesem Zusammenhang wird der Router per LAN an den DSL-Zugang angeklemmt. Nun gelangt jeder Netzwerkclient über den WLAN-Router in das Internet. Nachteilig ist hier allerdings eine eingeschränkte Reichweite, die sehr stark von baulichen Begebenheiten vor Ort abhängt. So können dicke Betonwände oder Stahlträger zu einem Reichweitenkiller werden und die Signalstärke entsprechend in die „Knie“ zwingen, was dann wiederum zulasten der Performance und der Geschwindigkeit geht.

Was ist ein PowerLAN Netzwerk

Jedoch gibt es darüber hinaus eine weitere äußerst interessante Möglichkeit, die Flexibilität mit einer gleichbleibend guten Signalstärke kombiniert. Die PowerLAN ist überall dort einsetzbar, wo ein Stromnetz vorhanden ist. Dieses dient dann letztlich als physikalische Basis für Ihr Netzwerk. In der Regel sollten Sie dieses Netzwerk über Ihr häusliches Stromnetz in jedem Raum einrichten können. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die betreffenden Räume in ein und dasselbe Stromnetz eingebunden sind. Der Einsatz dieser Technik ist denkbar einfach. Ein DSL Router mit DSL Zugang, wird mittels PowerLAN Adapter an eine beliebige Steckdose eines Stromnetzes angeschlossen.

Nun können die vom Router über den DSL-Zugang empfangenen Daten in das Stromnetz eingespeist werden. Die einzelnen Computer müssen ebenfalls mit einem PowerLAN Adapter an das betreffende Stromnetz angeschlossen werden. Sie verfügen damit über die gleichen Funktionen, wie bei jedem herkömmlichen Netzwerk auch. Ein besonderer Vorteil ist hier ohne Zweifel die an jedem Abnahmepunkt konstante Signalstärke. Auch wenn die Mobilität nicht ganz so barrierefrei ist, wie bei der WLAN-Technik, so ist die Stromsteckdose dennoch eine gute Zugangsmöglichkeit, die in fast jedem Raum Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses vorhanden ist und hier in der Regel mehrmals, was einen erheblich größeren Bewegungsradius bei einer konstanten Signalstärke ermöglicht.

Die Sicherung Ihres Netzwerkes

Netzwerke eröffnen einen enormen Mehrwert und bedeuten für den Nutzer einen tollen Komfort im Rahmen der elektronischen Datenverarbeitung. Dennoch gibt es hier durchaus auch einige Risikofaktoren, die sich allerdings recht einfach ausschalten lassen. In diesem Zusammenhang kann ein unbefugter Netzwerkzugriff schwerwiegende Folgen für den Netzwerkinhaber haben. Um diese Möglichkeit von vornherein auszuschließen, steht eine Reihe von Sicherheitsmechanismen zur Verfügung, die Sie nutzen können und dies auch unbedingt sollten. In diesem Zusammenhang können Sie bereits, bei der Konfiguration Ihres Routers ein Passwort vergeben, das notwendig ist, um einen Zugang zu Ihrem Netzwerk zu erhalten. Dieses Passwort wird im Zusammenhang mit der Netzwerksicherung auch Netzwerkschlüssel genannt. Für das besonders sicherheitsgefährdete WLAN-Netzwerk gibt es verschieden wählbare Sicherheitsstufen, die den von Ihnen vergebenen Netzwerkschlüssel nochmals verschlüsseln, um den Netzwerkzugang von unbefugten Personen und somit das Auslesen von Netzwerkschlüsseln zu verhindern.

Wie Sie ein WLAN-Netzwerk absichern können

WLAN Netzwerke sind deshalb besonders gefährdet, da diese in den meisten Fällen für jede Hardware sichtbar sind, welche über einen WLAN-Netzwerkadapter verfügt. Deshalb ist hier eine besonders hohe Passwortsicherheit wichtig. Diese Gefahrenquelle bietet sich bei einem LAN-Netzwerk oder bei einem PowerLAN Netzwerk nicht, da ein physikalischer Zugriff auf diese Netzwerke und damit ein Zugang in das Netzwerk nur über die in den Räumlichkeiten vorhandenen Zugangspunkte (Datendose oder Stromstecker) möglich ist. Hier ist ein unauffälliger Angriff auf das Netzwerk für Unbefugte von außen deshalb nur sehr schwer möglich. Dennoch ist auch hier eine Absicherung mittels Netzwerkpasswort möglich, um sicherzustellen, dass nur befugte Personen hierauf Zugriff erhalten.
Eine sehr gute Möglichkeit, um Fremdzugriffe abzublocken, ist die Aktivierung des sogenannten MAC Filters, im Menü Ihres Routers. Hier können Sie durch Eingabe der MAC Adressen bestimmen, welchen Netzwerkgeräten der Router einen Zugang zum Netzwerk gewähren darf. Die MAC-Adresse ist der physikalische Code, welcher jede netzwerkfähige Hardware werksseitig erhält. Diese ist darüber hinaus einzigartig. Wurde der MAC-Filter im Routermenü aktiviert und ist die MAC-Adresse des betreffenden Netzwerkgerätes dort nicht hinterlegt, wird schließlich der Zugang zum Netzwerk geblockt.

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