WWE - Greatest Rivalries: Shawn Michaels vs. Bret Hart

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Shawn Michaels, Bret Hart ... und der Montreal Screwjob 1997

Endlich ... endlich ist diese lange erwartete DVD erschienen.

Endlich gib es mehr Aufschluß darüber, was damals genau vor, - und vor allem, hinter den Kulissen vorgefallen ist ... und, wie(so) es überhaupt dazu kam.

Endlich reden die beiden Personen öffentlich (dh. neben Vince McMahon bzw. dem Ringrichter des damaligen Abends, Earl Hebner), darüber, die darin am meißten verwickelt waren.

Der eine (Hart), man muß es ihm ja trotz aller eigenen Schuld, die auch er dabei trägt, hier schon zugestehen: als Betrogener. Der andere (Michaels) als ein, auf gewisse Weise, besonders anschließender Nutznieser der ganzen Situation ... und, was nur verwerflich bleibt: zumindest doch schon Mitwisser der ganzen Szenerie.

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Dieser unrühmliche Ausgang des letzten Matches dieser beiden, geplant als Titelverteidigung, am Ende der Survivor Series 1997 ist inzwischen in die Wrestling - Geschichte eingegangen. Vincent Kennedy McMahon zeigte hier (den Fans) vor allem, was ihn ja vielleicht zu einem guten Geschäfsmann macht, ihn rein menschlich betrachtet, aber immer wieder komplett disqualifiziert.

Der "Hitman" ging einen Tag später zum damaligen Konkurrenten, der WCW, bei dem er bereits einen Vertrag unterzeichnet hatte und schwor anschließend, nie wieder vor eine WWF Kamera zu treten, nicht noch einmal mit Vince McMahon zusammen zu arbeiten bzw. überhaupt jemals wieder an einer Veranstaltung seines ehemaligen Arbeitgebers mitzuwirken (was so natürlich auch deren spätere VHS, - und DVD Veröffentlichungen usw. mit einschloß).

Die WWF hielt sich hier weniger daran, das eines Tages Ruhe und Frieden einkehren könnte. Bereits bei der Beerdigung (!) seines Bruders, Owen Hart, der durch einen tragischen Ringunfall 1999 tötlich verunglückte, wurde dessen Trauerfeier durch Kamerateams seitens der WWF mitgefilmt und so versucht, das noch zu vermarkten.

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Schließlich tauchte Bret Hart, nach über 12 Jahren WWE (früher) WWF - Abstinenz dann doch am 04.01.2010 wieder bei einer Montagsshow "RAW" auf und begrub dort seine langjährigen Differenzen mit Shawn Michaels im Ring öffentlich (für die Fans) mit Handschlag und sogar anschließender Umarmung.

In Wahrheit hatte man sich schon vorher privat zusammengesetzt und alles endlich professionell geregelt. Der Auftritt an diesem Abend fiel dementsprechend etwas "frostiger" aus (Emotionen und Reaktion von Michaels), was aber so abgesprochen war.

Anschließend führte er seinen bereits 2003 verstorbenen Vater, Stu Hart, anläßlich der Feierlichkeiten in die WWE Hall of Fame ein.

Sogar ein paar Jahre zuvor, 2006, bei seiner eigenen WWE - Hall of Fame Einführung kündigte derselbe Bret Hart noch an, sollte er Shawn Michaels backstage begegnen oder ihn während der Veranstaltung irgendwo innerhalb des Publikums erblicken, würde er sofort abreisen und so nicht seine dort bereits geplante Rede halten.

Und auch am darauf folgenden Tag, bei der Wrestlemania 22 Großveranstaltung, bei der eben alle Hall of Famer des jeweiligen Jahres (besonders medienwirksam) nun noch einmal vorgestellt werden, blieb er selbst fern. Nur die restliche Hart Familie nahm dort eben stellvertretend für ihn teil. 

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Aber, nach Shawn Michaels - ofiziell - letztem Match, - am Ende von Wrestlemania 26, sah man es doch deutlich (gefilmt hinter den Kulissen), das beide Männer sich wirklich verständigt haben. Damit ging eine Rivalität zu Ende, die beinahe episch ist.

Mit Vince McMahon hatte sich der "Hitman" bereits Ende 2009 verständigt und auch, wieder einen neuen Vertrag unterzeichnet. Ihre Feindschaft (dh. vor der Kamera !) sollte nun in einem Match, ebenfalls bei Wrestlemania 26, damit offiziell enden.

Ebenfalls mit Ringrichter Earl Hebner einigte sich Bret Hart bereits Jahre zuvor wieder. Besonders von ihm war Hart am meißtens enttäuscht, nachdem er sich den ganzen Betrug damals nochmal als Aufzeichnung ansah.

Was hier aber geschah ... bzw. geschehen ist, bleibt dennoch einzigartig. Zum einen, weil abseits der offiziellen "Fehden" immer auch eine reale Antipathie, zumindest zwischen Shawn Michaels und Bret Hart bestand. Zum anderen, da der Betrug, dieser sogenannte "Montreal Screwjob" von 1997 ebenso real passierte.

Und, falls es jemand noch nicht wußte, nicht die einzige unschöne Aktion dieser Art seitens Vince McMahon bzw. der WWF war ! ! ! Einige Jahre zuvor, 1983, geschah nämlich ein änlicher Vorfall mit dem damaligen Champion, Bob Backlund. Auch ihn betrog man.

Dennoch, wäre es nicht zu diesen Ereignissen gekommen, hätte es möglicherweise niemals eine Attitude Ära der WWF gegeben. Wäre es nicht geschehen, hätte diese WWF sich möglicherweise nie gegen ihre besonders starke, ehemalige Konkurrenz (WCW und ECW) durchsetzen können ... bzw. diese später übernehmen und so das Monopol halten können.

Wie man sieht, geht es hier um weit mehr, - viel mehr als nur um die Rivalität zwischen Bret Hart und Shawn Michaels.

Inhalt: Disc 1 - Interview von Jim Ross mit Bret Hart & Shawn Michaels

Disc 2 - Bret Hart & Jim Neidhart vs. Shawn Michaels & Marty Jannetty

Shawn Michaels vs. Bret Hart - Wrestling Challenge

Bret Hart & Jim Neidhart vs. Shawn Michaels & Marty Jannetty
(Hart Foundation vs. Midnight Rockers - Tag Team Match)

Bret Hart vs. Shawn Michaels - Intercontinental Title Ladder Match
Bret Hart vs. Shawn Michaels - Intercontinental Title Match
Bret Hart vs. Shawn Michaels - World Heavyweight Title Match

Shawn Michaels vs. Bret Hart - Steel Cage Match

Disc 3 - Bret Hart vs. Shawn Michaels - 60 Minute Iron Man Match

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exklusiv und nur auf BluRay:
Bret Hart vs. Shawn Michaels - Survivor Series 1997
09.11.1997 - World Heavyweight Title Match (Montreal Screwjob)

Interview von Vince McMahon mit Shawn Michaels & Bret Hart (1997)
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