Vorsicht vor Billigtinte! Meine Erfahrung/Lösung

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Meine Erfahrung mit unterschiedlichen Tinten möchte ich hier gerne zur Verfügung stellen: Ich drucke ca. 100.000 Seiten pro Quartal, meist mit bis zu 75% Farbabdeckung. Ich hatte viele Canon-Modelle der 4000er-Serie, und inzwischen überwiegend HP-Modelle, z.b. K550 oder K5400 (das Nach-chfolgemodell). Dazu bekommt auch noch ein HP 2000 sein "Gnadenbrot". Da ich nicht viel von Seitenlangen Ratgebern halte, hier im Telegrammstil: 1. Originaltinte: - viel zu teuer (Drucker werden damit subventioniert, aber das ist ja allgemein bekannt) 2. kompatible Patronen: - in der Handhabung einfacher als meist publiziert, Chip wird einfach umgesteckt, meist wird KEIN doppelseitiges Klebeband benötigt. - Tinte: kommt ganz darauf an was für eine Tinte sich in den Patronen verbirgt, meist aber keine besonders hochwertige. 3. Patronen selbst wiederbefüllen: - nicht ganz bequem, Handschuhe tragen oder geschickt mit der Spritze umgehen. - Loch am besten jeweils mit Heißkleber schließen, läßt sich zum erneuten Befüllen wieder leicht lösen. - Tinte ist ausschlaggebend, was nützt ein Ferrari wenn man ihn mit Rapsöl betankt! Tinte: Meine Erfahrung: Finger weg von No-Name Tinten! Ich kaufe gerne bei Lidl oder Aldi etc., dort gibt es gute Qualität zu günstigen Preisen. Bei Tinte ist dies eindeutig nicht möglich! Ich habe mir zwei Canon-Drucker kaputt gemacht durch schlechte Billigtinte, diese verdreckt den Druckkopf, das ständige Reinigen nervt und befüllt die netten Auffangschwämme im Drucker sehr rasch. Einen HP Officejet K550 hätte die Billigtinte auch auf dem Gewissen, nach nur WENIGEN Ausdrucken war der linke Druckkopf (rot und schwarz)völlig zerstört, der Austausch hat ca. 50 Euro gekostet! Nach einigen Stunden Recherche im Internet kam für mich nur die Tinte der Firma Inc-Tec in Frage, ich bekam sofort eine Antwort auf meine Nachfrage bei wem ich online bestellen kann und wurde freundlich behandelt. Der Lieferant den ich sehr empfehlen kann findet sich bei Google leicht unter "Tintenpalast", der Besitzer macht alles selbst und ist sehr freundlich, hat mich fast eine Stunde beraten und mir sehr viele gute Tips gegeben. Mittlerweile habe ich ca. 10 LITER dieser Tinte in meinem HP Officejet verbraucht, und die Druckköpfe zeigen immer noch ein grünes Ampellicht! Gut, die Tinte kostet ca. 50 Euro pro Liter, aber ein paar Milliliter Billigtinte kosten das im Prinzip auch! (Ein Canon- oder HP-Druckkopf ca. 50 Euro). Schon beim Einfüllen der Tinte in meine CISS-Tanks brachten mich zum Staunen: Die Tinte ist wesendlich dunkler und satter als die Billigtinte und hat wesendlich bessere Fließeigenschaften (gleitet wesendlich schneller durch die Silikonschläuche als die Billigtinte). Bemerkenswert: Ausgerechnet der Anbieter der seine Billigtinte als "deutsche Qualitätstinte" bezeichnet, und damit argumentiert daß die Billigtinte die Druckköpfe zerstört hat mich einen weiteren Druckkopf gekostet, aber "wer nicht lernen will..."
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