Vorsicht mit billigen Handyverträgen.

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Am 18.08.2005 kaufte ich von der Fa. www*mobilphone-trader*de ein als bestes eBay-Angebot (noch heute im Bewertungprofil nachlesbar) angepriesenes Motorola V3 Razr. Der genannte Mindestumsatz von monatlich 5,-- Euro (insgesamt also 120,-- Euro) ohne weitere Kosten, wurde mir auf  Nachfrage durch Mail schriftlich bestätigt. Im übersandten Mobilfunkvertrag von VICOTORVOX ist die Rede von einer komplett kostenfreier Partnerkarte, die lt. Vertrag nicht abwählbar ist. In der mitgesandten Tarifübersicht habe ich mich für den angepriesenen Vodafone-Basic-Tarif (montl. 5,-- Euro Mindestumsatz ohne Grundgebühr für 24 Monate enschieden.

Nach der Überprüfungsphase wurden mit 2 Vodafone Simkarten mit 2 Telefonnummern zugeschickt, von denen ich 1 Karte in das neue Handy einsetzte und die vorgeschriebene Anmeldung vornahm. Da ich nur 1 Handy besitze legte ich die 2. Karte zu meinen Akten. Außerdem wurden mir im Oktober 2005 ohne erkennbare Begründung vom Vertragsvermittler mobilfunk-trader Euro 40,-- überwiesen (ich ging davon aus, daß dies deshalb erfolgte, weil ich die 2. Karte nicht verwendet habe).

Nach 12 Monaten erhielt ich plötzlich 2 Rechnungen, in denen einmal der vereinbarte Mindestumsatz von 5,-- Euro belastet wurde, in der 2. Rechnung wurde mir eine Grundgebühr von mtl. 7,50 Euro zuzüglich der aufgelaufenen Telefonkosten in Rechnung gestellt.

Auf schriftliche Nachfrage teilte man mir von VICTORVOX mit, daß ich einen sogenannten Duo-Vertrag abgeschlossen hätte. 1. Vertrag mein gewählter Tarif Basic, der die nicht verwendete Simkarte betrifft (24 Monate mit 5,-- Euro Mindestgebühr, die ich jedoch nicht in Anspruch nehmen kann) und 2. Vertrag mit dem bis dahin unbekannten Tarif Fair Starter mit einer monatlich Grundgebühr von 7,50 Euro + jeweilige Gesprächsgebühren, der 12 Monate grundgebührenfrei geführt wurde. Die Zahlung von 40,-- Euro sollte die restlichen 12 Monate Grundgebühr ausgleichen.

Die Zuordnung der Tarife war vor der Anmeldung nicht zu erkennen, so daß von Anfang an beabsichtigt war, die nicht benutzte Karte mit dem beworbenen günstigen Mindestumsatz zu eliminieren, die benutzte Karte jedoch mit dem  für 12 Monate grundgebührenpflichtigen Tarif abzurechnen. Es werden also statt den 120,-- Euro Mindestumsatz für 2 Jahre, Gebühren von insgesamt Euro 170,-- + sämtliche Gesprächsgebühren verlangt.

Eine derartige Geschäftspraxis dürfte im Volksmund als "Abzocke übelster Art" bezeichnet werden, vor allem deshalb, weil sich beide Geschäftspartner weigern, zumindest  der Stornierung des nicht verwendeten Mobilfunkvertrages zuzustimmen.

Also äußerste Vorsicht bei Geschäften mit Handy-Verträgen, auch wenn sie bei eBay als "bestes eBay-Angebot" angepriesen werden, vor allem wenn die genannten Firmen involviert sind.

hawees 41

 

 

Schlagwörter:

Handyverträge

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