Vorsicht beim CD-Verkauf! So prüft man seine Angebote auf Bootlegs

Aufrufe 13 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Mann Mann Mann: Man muss wirklich höllisch aufpassen, wenn man seine CD-Sammlung auflöst und auf Auktionsplattfomen oder Börsen einstellen möchte. Bei unserer Sammlung waren zwei Bootlegs drunter!
Ursprünglich vor Jahren ganz legal in einem seriösen CD-Laden gekauft samt GEMA-Imprint können durch Gesetzesänderungen erst heute einige CDs (meist unautorisierte Aufnahmen von Live-Konzerten) als Urheberechtsverletzung eingeordnet sein. Man ist dann hierfür als Verkäufer direkt verantwortlich und kann sich nicht damit entschuldigen, dass man seinerzeit die CD legal erworben hat. Innerhalb von 24 Stunden nach Einstellen hat man in der Regel gleich Post vom Anwalt der Rechteinhaber: Ca 350 Euro kostet so eine Sache wenn man abgemahnt wird. Und da wären noch nicht mal die eigenen Rechtsberatungskosten dabei...
Ich kann nur empfehlen, vor dem Einstellen vor allem seine Livekonzert-Scheiben immer erst auf einer der diversen im Web verfügbaren Datenbanken (z.B. "discogs" oder "musik-sammler") zu checken
, ob sie dort als "unofficial" oder "Bootleg" geführt werden.

Auch sollte man unbedingt Sampler checken, ob sich eine Veränderung der Rechte von einzelnen Titeln ergeben hat (einfach mal nach Abmahnung Sweet CD googeln...)
Wenn man diese wichtigen Tipps befolgt, reduziert man drastisch das Risiko vor unerwünschter Post.Ganz ausschliessen kann man ein restrisiko jedoch leider nicht...
Wenn der Ratgeber hilfreich ist, freue ich mich über (D)einen Daumen :-)
Fragen oder Ideen zum Thema stellt und diskutiert man übrigens in der ebay Community


 
Schlagwörter:

Bootleg

CD

Abmahnung

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden