Vorsicht bei Warenlieferung an Packstationen

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Zurzeit verursacht eine neue Variante des Adressänderungsbetrugs viel Schaden. Dabei nutzen die Kriminellen keine falschen Briefkästen, sondern die Packstationen von DHL. Zunächst suchen sie sich Leute die sich "100 Euro dazuverdienen" möchten. Dafür müsse man sich beim Packstation-System anmelden und dann die Zugangsdaten an den Autraggeber schicken. Dann kaufen die Betrüger mit gestohlenden Kreditkarten oder über gekapperte PayPal-Accounts bei eBay ein und geben die "gekaufte" Packstation-Adresse als Anschrift an.Der Name ist dabei irrelevant, die Zustellung richtet sich nur nach Packstation und "Postnummer". Diese Sicherheitslücke ermöglicht es den Gaunern, den Inhaber des gekapperten eBay- oder PayPal-Accounts als Empfänger zu nennen und so beim Verkäufer keinen Verdacht aufkommen zu lassen.

Fazit: Am Ende bleiben mindestens zwei Betrogene: der Verkäufer nachdem die Zahlung vom rechtmäßigen Inhaber zurückgebucht wurde und der Mieter der Packstation zu dem die Waresendung zurück verfolgt werden kann. Man kann zwar als Verkäufer versuchen das Geld über den PayPal-Verkäuferschutz zurückzuholen, aber das funktioniert nur ,wenn der Betrüger die Packstation-Adresse ins PayPal-Konto eingetragen hat.

Deshalb sollte jeder Verkäufer wachsam sein, wenn er an eine Packstation verschicken soll, vor allem, wenn eine rückbuchbare Zahlungsform wie Kreditkarte oder PayPal vereinbart wurde. Wer ganz sicher gehen will kann beim Kunden um eine Personalausweiskopie bitten, um wirklich sicherzugehen das der Handelspartner auch tatsächlich der Zahlende ist.

Also Vorsicht bei Warenlieferung an Packstationen

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