Vorsicht bei Käufen in Hongkong und China!

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Wenn Ihr günstige Artikel in Hongkong oder China einkauft, achtet immer darauf, welcher Versanddienstleister angeboten wird! Man kann in Asien sehr günstig alle möglichen Artikel einkaufen. Bei (echter) Markenware ist die Qualität die gleiche, die man hier im Handel auch bekommt, da diese Güter ja auch in China hergestellt und importiert werden. Die Verkäufer sind freundlich, verlässlich und hilfsbereit. Im Hinterkopf sollte man noch haben, dass bei der Einfuhr Umsatzsteuern von 19 % und eventuell auch Zölle fällig werden. Trotzdem erscheint der Kauf in Asien wegen der dortigen Preise und der Versandkosten immer noch lukrativ. Wenn der Verkäufer allerdings die EMS als Versdanddienstleister anbietet, müsst Ihr Euch auf eine böse Überraschung einstellen. Die Versandkosten erscheinen recht günstig. Wenn man dann überschlägig rechnet, dass Warenwert + Versand + USt. billiger ist, als ein Kauf hier, kann man schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Die EMS bietet für den Versender viele Vorteile, ist schnell und günstig. Was die Versender aber nicht wissen ist, dass EMS in Deutschland mit der GdSK (Gesellschaft der Schnellkuriere) zusammenarbeitet. Diese Gesellschaft verlangt für die Abwicklung der Zollformalitäten eine Gebühr von 21,50 Euro zuzüglich 19 % USt. und eventuell anfallender Lagergebühren. Dieses ist besonders ärgerlich, wenn man in China einen Artikel für knapp 35,00 Euro zuzüglich 15,00 Euro Versandkosten erworben hat und dann noch davon ausgeht, dass dafür max. 9,50 Euro Einfuhrumsatzsteuer fällig werden. Die Rechnung der GdSK sieht ganz anders aus: 21,50 Abfertigung + 9,50 Einfuhr-USt. + 4,09USt = 34,09 Euro statt 9,50 Euro bei Selbstverzollung (die auch per Fax an das Zollamt möglich wäre). Hinzu kämen - wie schon erwähnt - noch eventuelle Lagergebühren. Dann hat sich der Preis der Ware nach der Landung auf dem Flughafen mal eben schnell verdoppelt!
Fragt den Verkäufer also immer, welchen Versanddienstleister er anbietet und, falls EMS angegeben wird, ob noch andere Alternativen vorhanden sind. Dann nehmt lieber 5,00 bis 10,00 Euro mehr Versandkosten hin und genießt den Service von DHL oder einer anderen Firma, die Euch die Ware nach Bezahlung der Einfuhrumsatzsteuer kostenfrei nach hause liefern.
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