Vorsicht bei Angeboten zu Webkatalogeinträgen

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Immer mehr Anbieter für Einträge in Webkataloge finden sich hier in eBay. Bei vielen dieser Angebote sollten Sie vorsichtig sein, denn so manche Artikelbeschreibungen enthalten Informationen, die völlig an den Haaren herbeigezogen sind und damit =scheinbar= die Unwissenheit des Kunden ausgenutzt soll oder der Eintragsdienst einfach keine Ahnung vom Geschäft hat. Wie sonst sind solche Informationen, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen, zu erklären. Zum Beispiel werben einige damit, man solle sich „nur“ in zertifizierte Kataloge eintragen lassen=, denn sonst könnte sich ein Eintrag in Webkataloge sogar negativ auf den PageRank oder gar dem Ranking auswirken. Liest man nun bei Google unter „Informationen für Webmaster“ nach, findet sich dort wortwörtlich: „Mitbewerber haben praktisch keine Möglichkeit, Ihr Ranking negativ zu beeinflussen oder Ihre Website aus dem Index zu entfernen.“ =Zitat Ende=. Wenn so etwas möglich wäre, dann würde keine gutpositionierte Webseite länger als ein paar Stunden in einer Top-Position zu finden sein.
Ebenso die Aussagen, man solle die Einträge auf einen längeren Zeitraum verteilen, weil die Webseite sonst in die so genannte Sandbox landen würde. Wenn dies so wäre, was passiert denn mit einer Webseite, die ganz neu ist und zum Beispiel durch einen Fernsehbericht bekannt würde, Infos enthält, worauf zigtausende verlinken würden? Auch wäre dies wieder ein Einfluss Dritter auf die Webseite und dies ist ja bekanntlich nicht möglich. Wenn es möglich wäre, bräuchte man Konkurrenzseiten „nur“ zahlreich in Webkataloge oder sogar in Linklisten einzutragen und schon wäre die Konkurrenz „weg vom Fenster“. Ausserdem kann man mit Einträgen in Webkataloge „nur“ ein paar Hundert Verlinkungen erwirken und NICHT alle Webkataloge werden von den Suchmaschinen täglich besucht. Allein schon von dieser Logik her ist eine solche Aussage eher Mittel zum Zweck.
Unser Tipp: Lassen Sie sich nicht von irreführenden Artikelbeschreibungen oder Angeboten verwirren. Setzen Sie einfach LOGIK ein und stellen Sie bei den Aussagen folgende Frage: „Wenn die Aussage in dem Angebot / Artikelbeschreibung stimmt, könnte man eine Konkurrenzseite schaden zufügen?“ Falls die Antwort auf die Frage „ja“ ist, dann können Sie sicher davon ausgehen, dass die Aussage falsch ist und somit das Angebot fadenscheinig oder der Anbieter sein Handwerk nicht versteht. Mit dieser Frage kann man bereits die Hälfte aller Angebote als „erledigt“ abhaken.
Auch ganz wichtig: Bevor man einen Eintrag in Webkataloge vornimmt, sollte die Webseite bereits in Suchmaschinen eingetragen sein! Ein solider Eintragsdienst prüft dieses VOR einem Eintrag. Bei Suchmaschineneinträgen gilt es zu beachten, dass MetaTags und Webseitentext vorhanden und korrekt sind.
Bedenken Sie auch, dass ein Eintrag in Webkataloge KEINEN negativen Einfluss auf das Ranking hat, wohl eine falsche Handhabung seitens des Eintragsdienstes, denn ist der Eintrag erst einmal durchgeführt (die meisten Webkataloge bieten KEINE Änderung des Eintrages an) und der Beschreibungstext (incl. Überschrift) passen nicht zur Webseite (Wort und Themenbezug sowie Kombination zwischen Webseitentext, MetaTags und Beschreibungstext in den Webkatalogen), ja dann kann ein Eintrag schaden, nämlich in der Form, dass Thema und/oder Bezug verfehlt wurden und die Domain im wahrsten Sinne des Wortes „verheizt“ wurde bzw. unbrauchbar wird.

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