Vorsicht! Ebay und das Finanzamt

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Verkaufen Sie bei ebay? Und sind Sie privat angemeldet? Dann sollten Sie aufpassen! Denn nicht jeder private ebay-Verkäufer ist wirklich "privat"! Vermutlich sind (jedenfalls aus rechtlicher Sicht) mindestens 25% bis ein Drittel der ebay-Verkäufer, vorsichtig geschätzt,  in Wahrheit gewerblich. Mit allen Rechtsfolgen!

Mittlerweile gibt es sogar von Seiten der Firma ebay Aufforderungen an einzelne Mitglieder, ihren Account von privat auf gewerblich umzumelden. Und das kann schon dann passieren, wenn man regelmäßig 10 Produkte pro Monat anbietet. Oder regelmäßig
neue oder hochwertige Waren wie Kleidung, Digital-Cameras, Handy, PC oder antike Möbel. Im Bekanntenkreis gab es einen Fall, wo ein als arbeitssuchend gemeldeter ALG-Bezieher nebenbei im Monat regelmäßig 20 Handyverträge mit Mobiltelefon "vermittelte", außerdem Laser-Drucker überholte und im Monat auch etwa 20 solcher Drucker verkaufte. Er war tatsächlich der Meinung, er sei ein "privater" Verkäufer.

Und auch wenn man das pro Person auf mehrere Accounts anmeldet, kann ebay das natürlich sehen: Person Hans Mustermann hat 20 Accounts und bietet überall seine Waren verteilt an. Das kann also Probleme geben! Und ebay ist natürlich gern zur Kooperation mit den Finanzbehörden bereit, damit steht man besser da und braucht selbst keine Betriebsprüfung zu befürchten.

Also immer ehrlich sein!

Immer kooperativ mit dem Finanzamt umgehen!

Denn vor dem Finanzamt gibt es keinen Schutz.
Mit diesen Empfehlungen jedoch kommt man aber auch bei Aktivitäten im  "world wide web" sicherer durch die Welt des Steuerdschungels in Deutschland.

Dies jedenfalls wünscht allen Lesern, mit freundlichem Gruß,


Dr. Isaak Mayer
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