Vor- und Nachteile von Eingabestiften für Handheld-Konsolen

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Vor- und Nachteile von Eingabestiften für Handheld-Konsolen

Egal, ob Sie auf der Suche nach einem neuen Laptop, einem Mobiltelefon, den sogenannten Smartphones oder einer Handheld Spielkonsole sind, Sie werden feststellen, dass viele dieser elektronischen Geräte bereits mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet sind. Dieser übernimmt, neben Tastatur und Maus, eine Steuerungsfunktion. Der allgemeine Trend zu Geräten mit einem sogenannten Touchscreen ist leicht nachzuvollziehen. Über einen Touchscreen kann die immer größer werdende Vielfalt an Programmen und Funktionen direkt und somit schnell angewählt werden. Dieser Bedarf hat sich aus den veränderten Lebensanforderungen und Ansprüchen der Menschen ergeben, die wiederum in nicht unbedeutendem Ausmaß von diesen technischen Errungenschaften beeinflusst werden. Jedoch auch ältere Menschen und kleinere Kinder wissen die übersichtlich-leichte Navigation per Fingerkuppe oder Eingabestift, im Gegensatz zu der eher kompliziert anmutenden Tastatur, zu schätzen. Freilich, je kleiner das Gerät ist, wie zum Beispiel bei Smartphones, desto schwieriger wird es, mittels Fingerdruck oder Berührung eine exakte Steuerung bewirken zu können. Der Eingabestift als Steuerungselement kommt daher gerade bei kleinen Touchscreens zur Anwendung, wenn präzise Kommandos erforderlich sind. Das ist im Allgemeinen auch bei tragbaren Spielkonsolen, den sogenannten Handheld-Konsolen, der Fall. Einen Eingabestift werden Sie deshalb mit Sicherheit auch im Lieferumfang einer Handheld-Konsole finden können.

Während sich jedoch der Einsatz von Eingabestiften bei Mobiltelefonen für die meisten Menschen weitgehend logisch ergibt, lässt seine praktische Anwendung im Gaming-Bereich noch Fragen offen, so wie überhaupt die Vorteilhaftigkeit eines Touchscreens als zusätzliches Steuerelement. Alle Handheld-Spielkonsolen sind grundsätzlich ausreichend mit den üblichen Steuerungstasten belegt, die bei Menschen mit gewisser Affinität zum Computerspiel erst für echte Spiel-Atmosphäre und somit vollen Spielgenuss sorgen. Der Sinn des Touchscreens bei Handheld-Spielkonsolen sowie die Möglichkeiten und Vorteile, jedoch auch Nachteile, die sich aus der Benutzung von Eingabestiften ergeben können, sollen im Folgenden daher dargestellt werden. Dieser Leitfaden wird Ihnen außerdem deutlich machen, warum für eine optimierte Leistung in der Steuerung von Computerspielen mit Eingabestift einige Komponenten harmonisch aufeinander abgestimmt werden müssen. Treffen jedoch die richtigen technischen Erfordernisse aufeinander und ist ein gewisser Gewöhnungseffekt überwunden, kann die Führung mit Eingabestift für zusätzliche Spannung sorgen.

Die Steuerungsmedien bei Handheld-Spielkonsolen

Handheld-Konsolen sind kleine, tragbare Computer wie die PlayStation Vita, die zum Spielen von Videospielen für unterwegs konstruiert werden. Die wichtigsten Elemente, die zum Spielen mit einer Spielkonsole benötigt werden, wie Bildschirm, Steuerungsfunktionen oder Lautsprecher, sind bei Handheld-Konsolen in einem Gerät integriert. Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, dass Handheld-Konsolen heute meist multifunktional und mit extrem leistungsfähigen Komponenten, wie Prozessor, Grafik- oder Speicherkarten, ausgestattet sind. Beispielsweise verfügt der interne Speicher bereits über ausreichend Kapazität, sodass die meisten Spielprogramme ihren fixen Platz finden. Der Vorteil: Ihre Lieblingsspiele sind ohne großen Aufwand immer und überall mit dabei. Neben der Gaming-Funktion besitzen die meisten Handheld-Spielkonsolen die technischen Fähigkeiten sowie die nötige Software, um Musik zu hören sowie Videos oder Bilder zu betrachten. Auch das Surfen im Internet ist mit geeigneter LAN-Verbindung möglich. Skype und unzählige Apps, also Service-Software-Programme, sind ebenfalls standardmäßig abrufbar. Mit so mancher tragbarer Spielkonsole ist auch das Telefonieren oder das Fotografieren kein Problem mehr. Über die WiFi-Verbindung können sich außerdem Spieler aus aller Welt für sogenannte Multiplayer-Games und somit einem, im wahrsten Sinne, grenzenlosen Spielvergnügen zusammenfinden.

Bedienungselemente einer Handheld-Konsole

Damit die verschiedenen Spiele optimal gesteuert und die unterschiedlichsten Programme auch angewählt werden können, sind natürlich entsprechend intelligente Bedienungselemente von Nöten. Die Basissteuerung einer tragbaren Spielkonsole passiert über ein Steuerkreuz für die Richtungseingaben rechts, links, oben und unten. Mehrere Buttons, also Knöpfe, die zur Verfügung stehen, führen je nach Spielvariante verschiedene Aufgaben aus, wie zum Beispiel das Abfeuern von Schusswaffen. Der sogenannte Analog-Stick übernimmt die Funktion eines Joysticks und kann dabei jede beliebige Richtung ansteuern. Mit dem Touchscreen-Display werden zu dem eine intuitive Figurenbewegung und die einfache sowie bequeme Führung durch das multifunktionale Menü ermöglicht. Vereinzelt werden Handheld-Konsolen mit einer Sprachsteuerung ergänzt.

Die Beschaffenheit eines Eingabestifts

Ein Eingabestift wird in der Fachsprache Touchpen oder Stylus genannt. Mit ihm kann die Steuerung über einen berührungsempfindlichen Bildschirm äußerst schonend erfolgen, da seine Spitze mit einem weichen Kunststoffkern versehen wurde, der Kratzer auf der Bildschirmoberfläche verhindert. Seine äußere Hülle kann mit der eines Kugelschreibers verglichen werden. Sie besteht aus hartem, griffigem Kunststoff oder Leicht-Metall. Der Eingabestift ist in unterschiedlichen Designs und Farben erhältlich. Zu beachten ist, dass sich nicht alle Eingabestifte für jeden berührungsempfindlichen Monitor eigenen. Bei einem sogenannten resistiven Touchscreen erfolgt die Steuerung mittels Eingabestift zum Beispiel durch leichte Druckausübung. Mit den mittlerweile häufig anzutreffenden kapazitiven Displays kann das Menü oder Spiel ohne Druck geführt werden, meist reicht ein leichtes Streichen oder Wischen auf der Display-Oberfläche aus. Für diese Bildschirmart muss ein kapazitiver Eingabestift zur Anwendung kommen. Die weiche Spitze weist bei diesen Stiften ein leitfähiges Material auf, das sich, schlicht ausgedrückt, bei Berührung mit dem Display verbindet.

Stifte für kapazitive und resistive Tochscreens in einem Modell

Mittlerweile werden Eingabestifte auch als 2-in-1-Modelle angeboten. Dies muss nicht immer die Kombination eines Eingabestiftes mit einem gewöhnlichen Kugelschreiber oder Laserpointer bedeuten. Oft sind damit auch Eingabestifte gemeint, die auf einer Seite mit einer Spitze zum Schreiben auf kapazitiven Displays ausgestattet wurden, auf der anderen Seite ist eine Spitze integriert, die zur Steuerung auf resistiven Displays eingesetzt werden kann. Für Grafik- oder Game-Tablets werden spezielle Grafik-Eingabestifte benötigt, deren Spitze noch etwas feiner ist und dadurch bei den Zeichnungen auch Detailabbildungen erlaubt. Der Mini-Stylus eignet sich übrigens ideal zur Mitnahme in der Hosentasche.

Der Eingabestift zur Menüführung bei Handheld-Konsolen

Zu Recht könnten Sie behaupten, dass eine intuitive Bedienung eher mit Fingerdruck als mit Eingabestift möglich ist. Auch der Stift, selbst wenn er dem häufig benutzten Kugelschreiber ähnelt, ist ein Fremdkörper in der Hand, der die spontane Bewegung schließlich nur überträgt. Nicht vergessen werden sollte dabei aber, dass der Touchscreen bei Handheld-Konsolen entsprechend klein ausfällt und die präzise Anwahl der Funktionen mit dem Finger vor allem erwachsenen Benutzern mitunter Schwierigkeiten bereiten könnte. Mit der Verwendung eines Eingabestiftes können am Display außerdem lästige Fingerabdrücke vermieden werden, die möglicherweise mit der Zeit die Klarheit oder Schärfe der Bilder beeinträchtigen. Der Eingabestift ist zum direkten, bequemen und vor allem exakten Anwählen der verschiedenen Apps und Programme bei Handheld-Konsolen jedenfalls von Vorteil.

Der Eingabestift im Gaming-Bereich

Versierten Spielern ist mit Sicherheit die traditionelle Führung mit Steuerkreuz & Co in Fleisch und Blut übergegangen. Mit dem Aufkommen des Analogkreuzes als Steuerungsmedium wurde die bis dahin eingeschränkte Richtungsflexibilität bei Handheld-Konsolen bereits erweitert. Die zusätzliche Steuerung über Touchscreen mit Eingabestift wird trotz allem noch um einiges spontaner und variabler ausfallen können. Vom Spieler ist dabei außerdem ein höheres Maß an Interaktivität gefordert. Doch mit einem Eingabestift können nicht nur Figuren oder Elemente eines Spiels in verschiedenste Richtungen bewegt werden, Bomben geplatzt oder Schätze gehoben, mögliche taktische Hinweise oder zusätzliche Ausrüstungen angezeigt werden. Nichts ist ärgerlicher während des Spieles, als jenes Missgeschick, wenn mit dem Finger auf dem kleinen Bildschirm eine spezielle, natürlich ebenfalls klein dargestellte Funktion aktiviert werden sollte, dieser bei Berührung aber die Nächstfolgende trifft, öffnet und ausführt. Kurz gesagt: Mit dem Eingabestift können individuelle Spiel-Einstellungen mit Sicherheit präziser und viel schneller ausgeführt werden. In den speziellen Grafik-Spielprogrammen wird der Stift übrigens in seiner ursprünglichsten Funktion eingesetzt: zum Zeichnen.

Der Nachteil bei der Verwendung von Eingabestiften bei Handheld-Spielkonsolen

Wie bei allen berührungsempfindlichen Bildschirmen besteht auch bei der Handheld-Spielkonsole mit Touchscreen-Steuerung die Gefahr, dass sich gerade durch die Eingabe mit Stift eine Zeitverzögerung in der Ausführung der Kommandos ergibt. Grund dafür könnte sein, dass der Stift nicht optimal mit den technischen Gegebenheiten des Bildschirms harmoniert. Zu beachten ist außerdem, dass manche Eingabestifte nur markenspezifisch eingesetzt ihre volle und spontane Leistung erbringen können. Höchstwahrscheinlich wird der im Leistungsumfang enthaltene Eingabestift zwar den Ansprüchen des Displays gerecht, bei Ersatzkäufen sollte jedoch auf diese Details entsprechend Wert gelegt werden. Wie auch bei Kugelschreibern und Füllfedern, wird außerdem nicht jede Stiftform die Vorlieben des Einzelnen erfüllen können. Für Vielnutzer wird sich ein Stift eher eignen, der leicht in der Hand liegt. Um Fingerkrämpfe oder Ähnliches zu vermeiden, sollte die Auswahl eines Eingabestifts auch in Abstimmung auf die Häufigkeit seiner Nutzung erfolgen.

Doppeltes Spielvergnügen mit Handheld-Konsolen durch die richtige Mischung der Steuerungselemente

Ob Sie nun lieber Ihren Finger zur Steuerung Ihrer Konsole via Touchscreen benutzen, oder den Eingabestift bevorzugen, ist natürlich auch oder vor allem eine Sache des persönlichen Geschmacks. Die Vorteile, die sich mit der Benutzung eines Eingabestiftes auf dem Touchscreen Ihrer Handheld-Spielkonsole ergeben, lassen sich jedoch nicht ganz von der Hand weisen. Und die Nachteile können, vor allem durch die sorgsame Auswahl eines idealen Stifts, weitgehend aus dem Weg geräumt werden. Was übrig bleibt, ist der Gewöhnungsfaktor, der mit der Benutzung eines Stiftes verbunden immer höher ausfallen wird. Möglicherweise kann jedoch gerade dies den Reiz am Spiel steigern oder zusätzliches Interesse schaffen. Jede weitere Steuerungsfunktion auf einer Handheld-Konsole, wie die, die durch die Steuerung über Touchscreen ermöglicht wird, wird in jedem Fall für frischen Wind in der Gaming-Gemeinde sorgen. Letztendlich ist es nämlich die Verbindung aller Steuerfunktionen, durch die sich das Spielen mit einer Handheld-Konsole noch abwechslungsreicher gestalten lässt. Auch die Variationen und Möglichkeiten im reichen Angebot der Computer- beziehungsweise Videospiele können durch zusätzliche Steuerelemente erweitert werden. Abschließend sollte deshalb angemerkt werden, dass auch jene, die bislang für den Eingabestift nur ein müdes Lächeln aufbringen konnten, beim Spielen immer wieder einmal über ihren Schatten springen und den Eingabestift zur Hand nehmen sollten. Mit der Zeit und Übung werden Sie die Vorteile der Steuerung über einen Stift hinreichend kennenlernen und möglicherweise Spaß daran finden.

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