Von Retro-Look bis Shapewear: Das sind aktuelle Badeanzug-Trends

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Von Retro-Look bis Shapewear: Das sind aktuelle Badeanzug-Trends

Bereits seit vielen Jahrzehnten hat der Badeanzug in der Welt der Bademode einen festen Platz inne, und es gibt wohl kaum eine Frau, die nicht mindestens ein Exemplar im Wäscheschrank hat. Dabei ist der Badeanzug seinem klassischen Stil über viele Jahre treu geblieben: ein durchgängiger Body, ein normaler Beinausschnitt und das eine oder andere hübsche Muster. Diesem Stil ist es auch ein wenig geschuldet, dass der Klassiker vor einigen Jahren in Vergessenheit zu geraten drohte. Immer neue Modelle von Bikinis lagen im Trend – und den Badeanzügen haftete das Image an, altbacken zu sein. Doch diese Zeiten sind vorbei, denn Badeanzüge sind nicht nur wieder absolut tragbar, sondern moderner denn je. Dies liegt insbesondere an den aktuellen Modetrends.

Im Zuge der Retro-Welle hat der Badeanzug seinen ganz eigenen Charme wiedergefunden, und raffinierte Details und moderne Muster machen ihn wieder trendy. Darüber hinaus gibt es auch in Sachen Schnittführungen zahlreiche Neuheiten – Monokinis, Retro-Badeanzüge, Shapewear oder doch ein Badeanzugkleid? Es gibt beinahe keinen Trend, der für Badeanzüge nicht umgesetzt wird, und aus diesem Grund ist ihnen das Comeback in der Mode- und Fashionwelt absolut gelungen.

Badeanzug-Trends: neue Farben und hübsche Muster

Nicht nur bei den Schnitten gibt es einige Neuheiten zu entdecken. Allem voran Farbtöne und Muster machen Badeanzüge zu jeder neuen Saison interessant, und dank der großen Auswahl ist für so ziemlich jeden Geschmack und jede Figur ein passendes Modell dabei.

Klassiker: Badeanzug in schwarz

Ein echter Klassiker, der wohl nie aus der Mode kommen wird, ist der Badeanzug in schwarz. Je nach Schnitt und Form wirkt diese Bademode mal sportlich und mal elegant und erfreut sich enormer Beliebtheit. Sportive Badeanzüge mit hohem Rücken und schmalen Trägern eignen sich zum Schwimmen sehr gut. Sie liegen sehr eng am Körper an, das Material ist fest und blickdicht – und wer Schwimmen als Sport betreibt, ist mit diesen Modellen bestens beraten. Außerdem verfügen diese Badeanzüge häufig über ein Unterbrustband, sodass der Busen geformt und gestützt wird.

Neue Variante des Badeanzugs: der Monokini

Dass ein schwarzer Badeanzug aber auch elegant und etwas sexy sein kann, stellen Monokinis eindrucksvoll unter Beweis. Monokinis zählen zu den neusten Varianten bei der Bademode. Sie sind, wie der Name bereits vermuten lässt, eine gelungene Mischung aus Bikini und Badeanzug. Die meisten Modelle sind wie ein Badeanzug geschnitten, haben jedoch im Bauchbereich und an den Seiten auffällige Cut-Outs. Durch diese Extras erlaubt die Bademode ein paar raffinierte Einblicke und Sie zeigen etwas mehr Haut. Je nach Größe der Cut-Outs sehen Monokinis in Schwarz dann auch gerne mal ein bisschen sexy aus. Die Vorteile der Monokinis gegenüber den klassischen Bikinis liegen dabei auf der Hand:

  • Die einzelnen Modelle sind wesentlich vollständiger.
  • Sie sind ein echter Hingucker und sehr modern.
  • Monokinis bringen Abwechslung in die Bademode.
  • Sie bieten oft mehr Halt als Bikinis.
  • Ober- und Unterteil können nicht so leicht verrutschen.
  • Je nach Modell lassen sich kleine Problemzonen kaschieren und Vorzüge betonen.

Neben Schwarz gibt es Bademode und auch Monokinis natürlich noch in zahlreichen anderen Farbtönen. Hier gibt es beinahe nichts, was es nicht gibt, und für so ziemlich jeden modischen Geschmack ist etwas Passendes dabei. Sie finden zum Beispiel klassische Badeanzüge mit Streifen, Monokinis in metallischem Glanz oder einen modernen Bikini in knalligen Neonfarben. In Sachen Badeanzug-Trends gilt es außerdem, auf die Trendfarben der Saison zu achten. Die Farben, die in der jeweiligen Saison die Kollektionen der Oberteile und Accessoires dominieren, finden sich in der Regel zugleich bei der Swimwear wieder. So verschaffen Sie sich leicht einen guten Überblick und sind bei den Trends im Bezug auf die Bademode stets gut informiert.

Bademoden-Trends: passende Farben für den eigenen Hauttyp 

Ähnlich wie bei der Mode gibt es auch bei der Bademode Farben, die einem besser stehen oder die einfach nicht so vorteilhaft sind. Dank der vielen verschiedenen Badeanzug-Trends profitieren Sie jedoch von einer großen Auswahl, und speziell für Ihren Hauttyp findet sich sicherlich ein hübsches Modell. Wer einen dunklen Hauttyp hat oder vielleicht schon gut gebräunt ist, liegt mit Neonfarben absolut richtig. Die kräftigen Farben lassen die Haut mit der Sonne um die Wette strahlen, und Sie bekommen ganz unkompliziert einen wunderbaren Glow. Besonders beliebt sind beispielsweise Bikinis, Pareos und Badeanzüge in Neonpink, Neongrün und Neongelb. Doch es gibt gleichzeitig etwas zu beachten: Gerade gelbe Badeanzüge sollten stets gut unterfüttert sein. Im nassen Zustand werden helle Farbtöne schließlich oft durchsichtig. Wenn Sie eher helle Haut haben, sollten Sie sich für Badeanzug-Trends in Grün, Emerald oder Pink entscheiden. Diese Nuancen schmeicheln helleren Hauttypen und sorgen damit für ein stimmiges Gesamtbild. Dennoch ist es nicht so, dass Sie je nach Hautton einige Farben gar nicht tragen dürfen – denn erlaubt ist weiterhin, was gefällt. Es gilt vielmehr, auf die richtigen Nuancen zu achten und auszuwählen, worin man sich einfach wohlfühlt.

Die Retro-Welle – Badeanzug-Trends mit Wow-Effekt

Im Zuge der Retro-Welle haben Keilabsätze, Schlagjeans und College-Jacken ihren Weg zurück in die Modewelt gefunden, und auch bei der Bademode gibt es einige Neuheiten. Weit verbreitet sind zum Beispiel Badeanzüge im Streifendesign. Diese Modelle im sogenannten Marine-Look erinnern an die Strandmode der 1950er- und 1960er-Jahre und sind meistens in Blau/Weiß oder Rot/Weiß gehalten. Zudem ist der Schnitt dem Retro-Trend angepasst: Die Badeanzüge sind oft mit raffinierten Rüschen verziert, die sich vor allem am Saumabschluss und am Dekolleté finden. Wer eher eine kleine Oberweite hat, zaubert mit den Rüschen beispielsweise ganz einfach etwas mehr Volumen herbei und der Busen wirkt optisch größer. Auch für die eine oder andere kleine Problemzone an Bauch und Hüfte sind die Retro-Badeanzüge zu empfehlen, denn die Rüschen ziehen den Blick auf sich. Ein extra Tipp: Wenn Sie kaum Taille haben oder eher kräftig gebaut sind, greifen Sie zu Badeanzügen mit schräg verlaufenden Rüschen und Streifen. Die Rüschen laufen einmal quer über den Oberkörper, quasi von der Schulter bis zum Oberschenkelansatz auf der gegenüberliegenden Seite – oder einfacher von rechts nach links. Durch die Querlinie wird der Oberkörper optisch geschmälert, und Sie haben einen Shape-Badeanzug und Retro-Trend in einem Modell.

Badeanzug-Trends: Shapewear mit Wohlfühlfaktor

Nicht nur unter eng anliegender Kleidung, sondern auch am Strand und am Pool ist Shapewear sehr beliebt. Der feste Stoff ist sehr elastisch und modelliert so die Silhouette. Die Stärke des modellierenden Effektes ist dabei abhängig von der DEN-Zahl der Shapewear und den Körperpartien, die geformt werden sollen. Shapewear-Badeanzüge sorgen dafür, dass die Konturen feiner wirken und beispielsweise der Bauch flacher aussieht oder der Po leicht angehoben wird. Wer sich vielleicht in normaler Bademode nicht ganz so wohlfühlt, dem ist mit der hochwertigen Shapewear sicherlich geholfen. Auch bei Damen mit großer Oberweite erfreut sich Shapewear enormer Beliebtheit. Die Badeanzüge haben hier meistens ein Unterbrustgummi und einen zusätzlich unterfütterten Brustbereich. Nicht zuletzt sind oft ebenfalls Bügel eingearbeitet, die dem Dekolleté noch mehr Halt geben und eine schöne Form verleihen. Um den formenden Effekt zu unterstreichen, ist Shapewear häufig in dunklen Farben oder sogar in Schwarz gehalten. Diese Farbtöne lassen Sie optisch noch ein wenig schmaler wirken, sodass die Wirkung der Shape-Badeanzüge noch verstärkt wird.

Sportiv und kaschierend: Schwimmshorts zu Badeanzügen tragen

Trotz Shapewear und toller Bademode fühlen sich viele Damen in einem Bikini oder einem Badeanzug nicht so richtig wohl. Dies liegt meistens daran, dass einem selbst die Beine und die eigenen Oberschenkel nicht gefallen. Wenn auch Sie mit Ihren Oberschenkeln nicht ganz glücklich sind, müssen Sie dennoch nicht auf einen Tag am Strand oder ein Sonnenbad am Pool verzichten. Schwimmshorts sind in diesem Fall die passende Lösung. Die Shorts ähneln den Badehosen für Männer und reichen etwa bis zur Mitte der Oberschenkel. Diese Bademode gibt Frauen sehr viel mehr Freiheit, denn mögliche Problemzonen lassen sich leicht kaschieren. Die Badeshorts können Sie nun entweder über einem Badeanzug tragen oder sie mit einem modischen Tankini kombinieren.

Tankini zur Schwimmhose

Ein Tankinioberteil ist wie ein Trägertop geschnitten, liegt in der Regel nicht so eng an wie ein Badeanzug und verdeckt den Bauch. Mit dieser Kombination haben Sie deshalb die Möglichkeit, nicht nur eine, sondern vielleicht gleich zwei Problemzonen zu kaschieren und sich so ganz unbeschwert ins kühle Nass zu begeben. Dabei müssen Sie mit dieser Bademode nicht auf moderne Farben und aktuelle Bademoden-Trends verzichten, denn die Schwimmhosen und Tankinis sind in zahlreichen Modellen erhältlich, und auch hinsichtlich der Farbtöne erwartet Sie eine große Auswahl.

Mit Accessoires die eigene Bademode gekonnt aufwerten

Im Urlaub oder im Schwimmbad trägt man die Bademode allerdings nicht nur im Wasser. Für einen kurzen Spaziergang über die Promenade, einen Besuch in der Strandbar oder eine Partie Volleyball möchte man sich nicht extra umziehen. In diesem Fall sind Accessoires gut geeignet, um Badeanzug oder Bikini etwas aufzuwerten. Die Sonnenbrille ist dabei immer noch der absolute Klassiker, der bei Damen und Herren gleichermaßen beliebt ist. Darüber hinaus haben Sie aber die Möglichkeit, sich einen luftigen Pareo um die Hüften zu binden oder sich mit einem großen Strohhut vor der Sonne zu schützen. Diese Accessoires finden selbst in einer kleinen Strandtasche einfach Platz und Sie haben die modernen Begleiter stets zur Hand. Ganz gleich, für welche Badeanzug-Trends Sie sich entscheiden – achten Sie darauf, dass Sie sich in der Bademode wohlfühlen und so Sommer, Strand und Schwimmbad in vollen Zügen genießen.

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