Von Professionalität weit entfernt

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Natürlich ist der Preis zu berücksichtigen (!) Man kann für so einen "Kamera-Wagen" auch 1500 Euro ausgeben ( auch hier bei ebay )
Was gibt es also zu bemängeln ?
Den ersten Test haben wir mit einer XL-2 durchgeführt. Sie liegt gerade noch in der Belastungsgrenze. Durch die "eigenartige" Form dieses Camcorders UND dem ungünstigen Schwerpunkt ist das System völlig überlastet. Dafür ist der Radstand einfach zu gering, und das System fängt schon leicht an zu "kippeln". Der Lauf ist sehr leichtgängig.
Allerdings darf auf dem "Fahr-Boden" kein Krümelchen Staub liegen ( gilt immer ).
Der Kugelkopf ist natürlich ein Witz - vor allen Dingen bei der Montage größerer Kameras. Außerdem ist die Ausrichtung nicht möglich,
da eine Dosenlibelle ( Wasserwaage ) fehlt.
Also richtet man "per Augenmaß" oder  nach dem Horizont aus. ( evt. Gewöhnungssache ) Trotzt Feststellung des Kugelkopfes bleibt ein geringes Spiel, was die
Stabilität des Systems natürlich erheblich verschlechtert. Hinzu kommen die Räder ( Laufrollen ). Hätte man hier pro Rad ZWEI Kugellager verbaut, anstatt nur Eines,
würde das einerseits die Stabilität selbstverständlich erhöhen und andererseits hätten dann die Räder weniger - oder gar kein - Spiel.
Das ist für mich der größte Kritikpunkt ! Laufrollen mit Spiel - das geht eigentlich überhaupt nicht !!!
Weiter muss man ebenfalls bedenken, dass dieser "Dreifach-Turm" - bei wiederum etwas größeren Kameras - zusätzliche Instabilität hervorruft (!)
Je mehr man sich von der Alu-Grund-Platte nach oben entfernt, um so größer ist die Gefahr, dass das Sytem aus dem Gleichgewicht kommt und notfalls sogar kippt.
Also lieber eine kleinere Kamera benutzen ( oder Fotoapparat mit Video-Funktion ) und die "Türme" zerlegen (!) - je tiefer, je besser.
Den zweiten Test machten wir mit einer SONY HVR-A1P. Sie bringt knapp ein Kiloauf die Waage. Das aber widerum hat den Nachteil, dass das System so zu leicht ist.
Ruhige ( langsame ) Fahrten sollte man mit einem Finger an einem Rad als Bremse durchführen.
Ein weiterer Punkt sind die Achsen und deren "Befestigung". Diese Art der "Ein-Punkt-Befestigung -  nämlich genau in der Mitte, wegen der Lenkbarkeit - sorgt dafür
dass das System kippeln MUSS. Wenn man sich die Konstruktion näher betrachtet, wird man selbst drauf kommen: die Plastik-Distanz-Scheiben entfernen die Achsen um einige Millimeter vom Boden - dadurch entsteht erneute Instabilität.
Ich werde also als geübter Handwerker  Hand anlegen müssen, um den gewünschten (Bewegungs)Effekt zu meiner Zufriedenheit ausfallen zu lassen.
Sobald ich erfolgsbringende Lösungen anbieten kann, ist eine Kontakt-Aufnahme zu mir jederzeit möglich. 
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden