Von Hippie bis zu den kunterbunten Eighties: Vintage-Westen für Damen

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Von Hippie bis zu den kunterbunten Eighties: Vintage-Westen für Damen

Westen sind das typische Modeaccessoire der 70er-Jahre. Besonders Fellwesten dieser Zeit dürften den meisten noch im Kopf sein. Doch nicht nur diese wurden zur Flatterbluse kombiniert, sondern auch coole Jeanswesten oder solche aus Wildleder im Cowboystil.

Dieses modische Must-have der 70er wurde in den 80ern neu interpretiert. Als Kurzweste, oftmals an der Vorder- und Rückseite aus verschiedenen Materialien, waren die hippen Stücke, inspiriert von der Kellnermode. Figurbetont zur langen, weißen Bluse kombiniert, waren die Westen der Modeliebling der Damen, der im Handumdrehen jedes Outfit aufpeppte. In der Kategorie Designer Damenmode finden Sie bei eBay die unterschiedlichsten Westen! 

Westen liegen wieder voll im Trend

Ausgehend vom Hippie-Trend der 70er ist besonders die Nachfrage nach Vintagemodellen extrem gestiegen. Mittlerweile sind aber auch die 80er-Westen wieder angesagt und geben dem Vintagetrend eine neue Wendung.

Dieser Ratgeber informiert über die kultigsten 70er- und 80er-Modelle, die beim aktuellen Vintagestyle keinesfalls fehlen sollten. Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie die besten Hinweise für den Kauf Ihres neuen Modelieblings.

Ein kurzer Blick in die Geschichte der Weste

Westen gab es schon im 17. Jahrhundert. Westen sind als frühe Form der Jacken zu verstehen und sind das, was früher gemeinhin als Wams bezeichnet wurde. Die Jacke wurde ursprünglich zum Drunterziehen getragen. Nicht immer waren Westen in dieser Zeit ärmellos, dies sind sie erst seit dem 18. Jahrhundert, wo die typische Länge auch auf die Hüftlänge definiert wurde.

Die heute am weitesten verbreitete Form entstammt dieser Zeit. Sie geht bis zur Taille und ist immer ärmellos. Es gibt Modelle, die offen getragen werden, aber auch solche, die vorn geschlossen werden können. Ob dies mit Reißverschluss, Bindebändern, Haken oder Knöpfen geschieht, ist abhängig vom jeweiligen Stil, der aktuellen Mode und natürlich Ihrem individuellen Geschmack.

Westen sind im Übrigen nicht nur ein adäquates Bekleidungsstück für Damen, auch aus der Herrenmode sind Westen nicht wegzudenken.

Modische Westen mit praktischen Vorteilen

Das Beste an einer Weste ist, das sie den Oberkörper fest umschließt und damit schützt und warmhält, ohne zugleich die Bewegungsfreiheit des Trägers negativ zu beeinflussen. Neben modischen Westen gibt es zudem solche Modelle, die Optik und Funktion geschickt vereinen. Die bekanntesten Beispiele sind Tarnwesten, Anglerwesten oder Dienerwesten. Die derzeit wieder sehr angesagten Vintagewesten der 70er und 80er sind vor allem modische Highlights, bei denen es weniger darum geht, über praktische Taschen zu verfügen, als vielmehr darum, dass sie einen modesicheren Begleiter abgeben, der aus dem einfachen Basicshirt oder einer Bluse ein Outfit mit Hinguck-Garantie zaubert.

Kauftipps: sportlich oder elegant, die richtige Weste für jeden Typ

Unabhängig davon, für welche Modeepoche Sie sich entscheiden – die wilden 70er und die bunten 80er –: Westen gibt es in jedem Stil, von edel bis sportlich sind alle Looks vertreten. Bei den meisten Modellen ist es tatsächlich so, dass die Kombination den Ton angibt.

70er-Westen im Vintagestil für alle Jahreszeiten und jedes Styling

In den 70ern waren vor allem Westen, die gehäkelt oder gestrickt waren, voll im Trend. Kombiniert wurden sie zu kontrastierenden Stoffen wie etwa feinen Seiden- oder Baumwollblusen. Aber auch zu einem Leinenoverall bildeten die wollenen Westen einen tollen Kontrast. Aus eben diesem Grund wurden auch Fellwesten heiß und innig geliebt. Der Bruch der Konventionen erstreckte sich nicht nur auf ungewohnte Stoffkombinationen, sondern auch auf den Mix aus Sommerkleid und Fellweste. Diese Westen der Hippiemode sind ideal, da sie das ganze Jahr übergetragen werden können. Während im Frühjahr und Herbst eine kuschelige Strickweste wunderbar wärmend über einem Longshirt getragen werden kann, ist sie auch an einem kühlen Sommerabend ein schnell übergezogenes Lieblingsteil. Im Winter wiederum laden die Westen im Vintagestil der 70er zum Einkuscheln ein und sind perfekt, um unter einer Jacke als wärmendes Extra angezogen zu werden.

Das tolle an Westen: Sie sind im Stil ganz einfach zu variieren

Eine Fellweste kann beispielsweise zu einer Skinny Jeans kombiniert und zu High Heels getragen werden. Entscheiden Sie sich für einen weißen Mohairpullover, dann wirkt der Look besonders edel. Insbesondere elegant wird es, wenn Sie goldenen Schmuck dazu kombinieren. Vor allem auch goldener Haarschmuck wie etwa Haarreifen oder Haarbänder passen in Kombination mit einer Hochsteckfrisur super zu einem Outfit im Boho-Look, das edel und elegant ist.

Ebenfalls schick kann die Fellweste zum Kleid wirken. Bei diesem Outfit kommt es auf die Schuhe an. Mit flachen Ballerinas wirkt der Look sportlich; ebensolchen Stil erhält er auch, wenn er zu flachen Sandalen getragen wird. Schick und sogar abendtauglich wird das Kleid mit der Fellweste zu hohen Schuhen. Vor allem Sling Pumps wirken reizvoll. Dieselben Stylingvorschläge gelten auch für Häkelwesten und Strickwesten. Diese können auch sehr gut zum Businessoutfit kombiniert werden und passen sowohl zum Kostüm als auch zum Hosenanzug.

Wenn Sie auf der Suche nach einer extravaganten 70er-Vintageweste sind, dann ist eine Pelzweste vermutlich genau das Richtige. Diese Vintagejacken sind oftmals noch original erhältlich, da sie von den Vorbesitzern gut gepflegt wurden. Der Anschaffungspreis ist immer noch recht hoch, da ein hochwertiger Pelz kaum an Wert verliert. Natürlich ist es eine Gewissensfrage, ob Sie sich zum Tragen von Pelz verführen lassen oder das aus ethischen Gründen ablehnen. Stylish ist es in jedem Fall und sollte entsprechend exklusiv kombiniert werden. Die etwas länger geschnittene Weste passt toll zum Mini oder auch zur Leggings mit Longshirt. Achten Sie auf hochwertigen Schmuck, sodass das Outfit insgesamt wertig erscheint und dem Pelz angemessen ist.

Die typischen Westen der 80er aus Jeans

Die 80er-Jahre waren die Hochzeit der Jeansjacken. Doch nicht nur diese, sondern auch Hemden und Westen aus Jeans lagen im Trend. Kennzeichnend für alle drei Modestücke war, dass der Schnitt vom klassischen Herrenhemd inspiriert wurde, gepaart mit den aufgesetzten Taschen im 5-Pocket-Stil.

Westen aus Jeans zeichneten sich durch ihre blaue Denimfarbe aus, die maximal mittelblau sein durfte. Im Trend lagen vor allem ausgeblichene Waschungen, von nahezu weiß über sehr helles Blau bis hin zum typischen mittleren Jeansblau. Der Used-Look erstreckte sich dabei nicht nur auf die Waschung, sondern auch auf die Details der Westen: Ungesäumte Armabschlüsse, die wirkten, als wurden die Ärmel eben abgetrennt, waren angesagt. Klar, dass diese Jeanswesten hauptsächlich sportlich kombiniert werden können und eher für den Freizeitlook geeignet sind. Zwar machen Sie darin auch eine gute Figur, wenn Sie ein Jeanskleid darunter tragen, dennoch ist dieses Outfit nur als Casual Styling empfehlenswert und keinesfalls für einen seriösen Business-Look.

Wenn Ihnen der mittelblaue Denim weniger zusagt, dann sind die aktuellen Jeanswesten im Vintagestil genau das Richtige: Diese sind auch mit auffälligen Bleichungen versehen, aber oft in Trendfarben überfärbt wie etwa in Braun- und Grautönen. Besonders Farbverläufe oder auch Batiktechniken sind angesagt.

Die bunten Miniwesten der 80er

Inspiriert von den Kellnern formte sich in den 80ern ein Trend, der die hüftkurzen Stoffwesten zur langen, meist unifarbenen Bluse etablierte. Die Kurzwesten als Vintageoriginale erkennen Sie daran, dass sie zweifarbig und oftmals auch aus zwei verschiedenen Stoffarten gehalten sind. Während die Rückseite in der Regel aus schwarzem Baumwollstoff besteht, ist die Vorderseite aus einem Musterstoff gestaltet, der kariert, geblümt, gepunktet oder anders bedruckt sein kann. Je bunter, desto besser – denn immerhin waren die 80er das Jahrzehnt der bunt gemusterten, extravaganten Mode. Einige Modelle sind an der Vorderseite auch aus Jeans gefertigt, sodass gerade die Materialkombi den Reiz dieser Vintagewesten ausmacht.

Das besondere Merkmal dieser Westen ist die rückwärtige Schnalle, mit der die Weste auf Figur gebracht werden kann. Die Weste selbst sitzt sehr figurbetont und kann, wenn Sie mutig genug sind, im Sommer auch allein getragen werden. Für den typischen 80er-Look kombinieren Sie dazu aber besser eine klassisch geschnittene Damenbluse, am besten in Weiß und mit langen Ärmeln. Dieses Outfit passt super ins Büro und zu festlichen Anlässen. Sie können dazu Rock oder Hose tragen. Sportlicher wird der Look mit einer Jeans; dann können Sie diese Kombi auch als cooles Freizeitoutfit tragen.

Die besten Kauftipps für Vintagewesten

Die Vintagewesten der 70er und 80er können Sie am besten auf einem virtuellen Vintagemarkt ergattern, denn dort ist die Auswahl besonders groß. Falls Sie sich für Westen aus Wolle entscheiden, wie etwa gehäkelte oder gestrickte Modelle, sollten Sie bedenken, dass in den 70er-Jahren sehr oft Polyester und Polyacryl verarbeitet wurde. Das ist besonders dann wichtig zu wissen, wenn Ihre Haut zu Irritationen neigt oder Sie Allergiker sind. Zudem sollten Sie bei Wolle beachten, dass sich schnell Tragespuren wie Pillings zeigen; die typischen Stellen sind unter dem Arm zu finden.

Fellwesten und Pelzwesten sind in der Regel in sehr gutem Zustand zu bekommen, sodass es sich lohnt, nach Vintageschnäppchen zu suchen.

Bei den tollen Jeanswesten der 80er können Sie mit einem originalen Vintagestück kaum etwas verkehrt machen. Der Jeans der damaligen Zeit war ohnehin im Used Look gehalten, Gebrauchsspuren machen Ihr neues Kleidungsstück damit nur noch authentischer und einzigartiger. Zudem ist Jeans so robust, dass er auch nach einigen Jahren noch top in Form sein wird.

Eine Alternative zum originalen Vintagestück bieten aktuelle Westen der derzeitigen Modekollektionen. Die Designer haben den Vintagetrend erkannt und fertigen derzeit ihre Modekollektionen im Vintagestil. Die neuen Westen orientieren sich an den Klassikern der 70er- und 80er-Jahre. Verwendet werden die Materialien der damaligen Zeit, und auch mit den originalen Schnitten wird gearbeitet. Damit die Mode authentisch wirkt, sind Gebrauchsspuren entsprechend dem typischen Used-Look bereits vorhanden.

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