Von Anfang an richtig: Die besten Bücher über Welpenerziehung

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Von Anfang an richtig: die besten Bücher über Welpenerziehung

Ein Welpe kommt ins Haus. Bücher helfen auch bei den Vorbereitungen

Bereits bevor ein Hundewelpe in sein neues Zuhause einzieht, sollten sich die zukünftigen Hundeeltern Gedanken darüber machen, wie das Zusammenleben aussehen soll, damit es für den Welpen und seine neue Familie stressfrei ablaufen kann. Welpenbücher geben Ratschläge zur Haltung und Erziehung der Welpen. Sie befassen sich aber meistens auch mit den Vorbereitungen zum Welpenkauf. Welpenerziehung beginnt demnach bereits vor dem Erwerb eines Welpen. Dazu gehören zum Beispiel die Wahl der zur Familie passenden Rasse und die gezielte Auswahl eines gesunden und charakterlich gefestigten Welpen.

Die ersten Wochen sind entscheidend

Wichtigste Voraussetzung für ein glückliches Zusammenleben von Mensch und Hund ist die gute Sozialisierung bereits in den ersten Welpenwochen. Deshalb ist vor dem Kauf zu erfragen, ob die Welpen bereits beim Züchter mit Menschen, Tieren und Kindern Kontakt haben, ob sie im Haus oder im Garten mit viel Sozialkontakten aufgezogen werden. Das gilt nicht nur für reinrassige Welpen mit Stammbaum, sondern auch für Mischlinge, die in einem Privathaushalt groß werden. Der Käufer eines Hundewelpen sollte sich die Elterntiere und die Welpen frühzeitig ansehen dürfen. Wird das verweigert, ist Vorsicht geboten. Je besser ein Welpe in seinem Geburtsrudel sozialisiert wurde, desto leichter wird er sich erziehen lassen. Auch die Größe und das Verhalten der Elterntiere sind kritisch zu begutachten. Ein kleiner süßer Welpe täuscht oft darüber hinweg, wie groß und kräftig der Hund einmal wird. Wer seinen Welpenkauf so gut vorbereitet, wird es bei der Erziehung des Welpen leichter haben. Bücher, die sich mit der Welpen- und Hundeerziehung befassen, weisen immer auch auf die gründliche Vorbereitung eines Welpenkaufs hin.

Welpenerziehung ist eine zeitraubende Aufgabe, Bücher geben Ratschläge

Damit der neue Welpe von Anfang an richtig erzogen wird, werden unterschiedliche Bücher über die Erziehung von Welpen zurate gezogen. Dabei ist zu beachten, dass ein Welpe als neues Familienmitglied artgerecht gehalten und vom ersten Tag an erzogen werden muss. Fehler, die am Anfang gemacht werden, können später beim erwachsenen Hund Probleme bereiten. Die Prägephase beim Hundewelpen liegt in der Zeit zwischen 6 und 15 Wochen. Abhängig von Rasse und Größe variiert dieser Lebensabschnitt etwas. Aber besonders die Prägephase ist ausschlaggebend für die richtige Erziehung eines Welpen. In dieser Zeit ist ein Welpe besonders aufnahmefähig, er erkundet mit viel Neugier seine Welt, lernt schnell und nachhaltig. Ein Welpenbuch hilft dabei, den Welpen von Anfang an richtig und mit liebevoller Konsequenz zu erziehen. In seriösen Büchern wird besonders darauf hingewiesen, dass Welpen und auch erwachsene Hunde nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit und noch mehr Geduld kosten.

Die Erziehung eines Welpen hängt auch von seiner Rasse ab

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist die bevorzugte Rasse, die in jedem Hunderassen-Buch mit ihrer eigenen Charakteristik und spezifischen Eigenschaften dargestellt ist. Auch die Größe des ausgewachsenen Hundes spielt eine wesentliche Rolle. Selbst bei Mischlingen ist, so weit möglich, auf die Abstammung zu achten, um angeborene Charaktereigenschaften einschätzen zu können. Auf rassespezifische Unterschiede wird auch in Büchern wie der Kosmos Welpenschule hingewiesen.
Als Beispiele für die besonderen Ansprüche, die bestimmte Rassen an Erziehung und Beschäftigung stellen, seien folgende Rassen genannt: Kleine Terrier sind intelligent, bewegungsfreudig und brauchen viel Beschäftigung. Bordercollies sind intelligente Hütehunde, die eine Aufgabe mit viel Bewegung brauchen und sich nicht als Haushund eignen, das Gleiche gilt auch für Huskys. Selbst Schäferhunde gehören in die Hand von Hundekennern, sie benötigen eine konsequente Erziehung und intelligente Beschäftigung. Welche Hunderasse die geeignete ist, hängt auch von der Familienzusammensetzung ab. Für Familien mit kleinen Kindern eignen sich keine großen Hunde. Für Singles oder Paare ist dies kein Problem. Jeder Welpe, und auch der erwachsene Hund, brauchen Zuwendung, Beschäftigung und Bewegung. Welpen kleiner Rassen mit kurzen Beinchen benötigen nicht so lange Spaziergänge, wie die der großen Rassen. Wichtig ist bei allen Rassen, dass ein Welpe so früh wie möglich in einer Hundeschule angemeldet wird und dort neben dem Training auch mit Artgenossen spielen kann. Hundeschulen, die auch Welpenspielstunden anbieten, gibt es viele in unterschiedlicher Qualität. Durch Probestunden kann herausgefunden werden, ob die ausgewählte Hundeschule dem Anspruch des Hundehalters an die Qualität der Schule entspricht.

Was ein Welpe in seiner ersten Zeit im neuen Zuhause alles lernen muss

Für einen Welpen, der in einem neuen Zuhause einzieht, ist erst einmal alles ungewohnt, er muss sich an die neue Umgebung, an die neuen Menschen und an die neue Rudelordnung gewöhnen. Der Welpe bekommt einen festen Platz mit Körbchen, Decke, oder Hütte zugewiesen und lernt gleich am Anfang, dass dies sein angestammter Platz ist, auf den er sich auch ungestört zurückziehen kann. Die Erziehung zur Stubenreinheit ist ein wichtiger Lerninhalt für ihn. Damit das klappt, sollte der Welpe in regelmäßigen Abständen, anfangs alle zwei Stunden, ins Freie gebracht werden. Nur so kann er lernen, sein Geschäft nicht in der Wohnung zu verrichten. Hat sich der Welpe draußen gelöst, wird er gelobt, wenn nicht, passiert nichts. Das ist im Anfang ein Geduldsspiel. Hundewelpen lernen aber schnell. Wenn sie regelmäßig nach draußen gebracht werden - oder auch wenn sie sichtbar unruhig sind, dann funktioniert das mit der Sauberkeit bald, weil ein Hund ungern sein Nest beschmutzt. Aber auch nachts ist es in den ersten Wochen erforderlich, den Kleinen nach draußen zu bringen, wenn er gesund ist, in der Regel zwei bis dreimal. Wird dies konsequent durchgehalten, ist er bald stubenrein und meldet sich bei Bedarf. Anfangs wird er vielleicht einfach nur vor der Wohnungstür stehen. Wichtig ist, dass auf sein Verhalten reagiert wird. Meldet er sich vergebens, wird das mit der Stubenreinheit nicht richtig funktionieren. Hilfreich sind hierbei auch Bücher wie Cesar Millans Welpenschule, die auch Ratschläge zur Gesunderhaltung eines Welpen geben.

Geduld und Konsequenz sind die Grundvoraussetzung

Ein Welpe wird vielfach versuchen, die aufgestellten Regeln zu umgehen. Bei allen Erziehungsmaßnahmen ist deshalb darauf zu achten, dass die einmal eingeführten Regeln ohne Ausnahme eingehalten werden. Neben der Stubeneinheit ist es wichtig, das Alleinbleiben zu trainieren. Auch hier ist Geduld gefragt. Angefangen wird mit ein paar Minuten, in denen Frauchen oder Herrchen das Zimmer verlassen und schnell genug wiederkommen. Die Zeiträume werden ständig verlängert, sodass das Hundekind lernt, Alleinsein ist nicht schlimm, alle kommen immer wieder. Das Laufen an der Hundeleine ist ein weiterer Lernabschnitt, der Geduld erfordert. Dabei ist von Anfang an darauf zu achten, dass der Kleine nicht an der Leine zerrt - was am Anfang völlig normal ist. Um ihm das abzugewöhnen, ist folgende Maßnahme erfolgreich: Immer wenn der Welpe an der Leine zerrt, bleibt der Mensch stehen oder wechselt die Richtung, sodass der kleine Hund lernt, zerren hat keinen Erfolg, er erreicht damit eher das Gegenteil. Als weitere Erziehungsmaßnahme ist die Beißhemmung zu trainieren. Hundewelpen können während des Spielens schon mal richtig grob zubeißen. Das haben sie in ihrem Geburtsrudel auch so gehalten. Ihre Geschwister hatten jedoch ein dickes Fell, sodass die Welpen nicht lernen konnten, einzuhalten, wenn sie ihrem Gegenüber Schmerz zufügen. Deshalb ist es sinnvoll, beim Spielen immer laut zu schreien, wenn der Welpe spielerisch grob zubeißt. Auf diese Weise lernt auch ein kleiner Hund, seine Zähne etwas im Zaum zu halten. Bücher wie die neue Welpenschule, die sich speziell mit solchen Themen befassen, sind besonders hilfreich bei der Eingewöhnung und Erziehung eines Welpen.

Eine sinnvolle Beschäftigung des Welpen ist Teil seiner Erziehung

Die meisten Bücher, die sich mit der Erziehung von Welpen befassen, geben auch umfassende Ratschläge zur Haltung, Ernährung und Pflege eines Welpen. So bieten Bücher zum Thema Hundeschule viele Ratschläge dazu. Erziehung, Ernährung und Haltung bilden eine Einheit. Nur ein gesunder Welpe ist in der Lage, alle die vielen Dinge zu lernen, die er für sein späteres Leben braucht. Hunde sind Rudeltiere. Bei richtigem Umgang mit dem Welpen wird er sich schnell in das menschliche Rudel integrieren. Besonderes Augenmerk ist auf eine sinnvolle Beschäftigung zu legen. Hunde lernen schnell, wenn ihnen die Beschäftigung Spaß macht und ihr Spiel- und Bewegungstrieb ausgelebt werden kann. Bücher über Welpen- und einfache Hundeerziehung haben ähnliche Inhalte. Denn Hundeerziehung schließt die Welpenerziehung ein. Die Grundkommandos, zum Beispiel Sitz, Platz, Steh, Bleib und Komm sind für Welpen und erwachsene Hunde gleichermaßen Voraussetzung für alle weiteren Lernprozesse. Aber beim Spielen und Lernen reagieren verschiedene Rassen unterschiedlich. Retriever zum Beispiel apportieren für ihr Leben gern, andere Hunde möchten mit ihrer Beute lieber das Weite suchen. Einige gehen gern ins Wasser und baden ausgiebig, andere wieder nicht. Jeder sollte seinen Hund und dessen Vorlieben gut beobachten und ihm Bewegungen und Beschäftigungen anbieten, die ihm Freude bereiten, den Welpen und auch den erwachsenen Hund zu nichts zwingen. Mit Geduld und Ausdauer können dem Hund auch ungeliebte Beschäftigungen, im wahrsten Sinne des Wortes, schmackhaft gemacht werden. Auch auf diesen Aspekt weisen die meisten Hundebücher wiederholt hin.

Beschäftigunge hält Geist und Körper gesund

Hunde sollten vom Welpenalter an auch geistig beschäftigt werden, damit sie bis ins hohe Alter fit bleiben. Damit bewegungsfreudige Hunde körperlich ausgelastet werden, ist Agility eine interessante und vielseitige Beschäftigung. Ein Agility-Buch gibt Anleitungen und Ratschläge dazu, welche der verschiedenen Agility-Formen sich für welchen Hund am besten eignen. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie ein Welpe an diese Hundesportart herangeführt werden kann und ab welchem Alter bestimmte Übungen durchgeführt werden können. Außerdem sollten Welpen Spielzeug erhalten, zum Beispiel Kuscheltiere, die gern angenommen werden, Bälle, Knoten aus Naturseil und Ähnliches. Dabei ist zu beachten, dass die Welpen nie völlig unbeaufsichtigt mit dem Spielzeug bleiben sollten. Welpen neigen dazu, alles und jedes anzuknabbern, sie könnten auf diese Weise abgebissene Teile verschlucken und sich dabei verletzen. Nicht nur für die Erziehung von Welpen sind Ratgeberbücher zu haben, sondern auch zu den Beziehungen zwischen Hunden und Menschen. Auch für den Umgang mit dem erwachsenen Hund findet der Hundehalter viele gute Tipps und Ratschläge, ein Hundefreund lernt ein langes Hundeleben lang nicht aus.

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