Vom Landhausstil bis zur asiatisch inspirierten Tafel: passende Tischläufer für jedes Ambiente

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Von Landhaus bis zur asiatisch inspirierten Tafel: passende Tischläufer für jedes Ambiente

Ein schön eingedeckter Tisch benötigt zum einen stilvolles Geschirr und klassisches Besteck sowie ansprechende Gläser, zum anderen ist auch die Dekoration wichtig. Zu beiden Aspekten gehört auch die Tischdecke. Sie ist praktisch und hygienisch und zugleich wirkt sie auf dem Tisch als zusätzliches Accessoire. Wer seinen Tisch jedoch nicht komplett verdecken möchte, aber trotzdem eine Art Tischtuch drapieren will, für den sind Tischläufer das Passende. Diese befinden sich mittig auf der Tafel und umrahmen diese sehr schön. Welche unterschiedlichen Arten es davon gibt und für welches Ambiente es die richtigen Stücke gibt, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Warum wird ein Tischläufer benötigt?

Wie bereits erwähnt ist ein Tischläufer nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern er erfüllt zusätzlich noch weitere Zwecke:

  • Hat man auf dem Tisch Saucengefäße oder Salatschüsseln, kommt es schnell vor, dass etwas danebengeht. Stellt man dieses Geschirr auf einen Tischläufer in der Mitte, werden Tisch oder Tischtuch geschützt. 
  • Ist der Tisch edel und wertvoll, will man diesen auch zeigen. Mit einer Tischdecke würde man das hochwertige Material aber eher verstecken. Ein Tischläufer dagegen zeigt den Untergrund und verziert zugleich.
  • Gibt es einige Stellen, die man dem Gast eher nicht zeigen möchte, ist ein Tischläufer praktisch. Er kann so drapiert werden, dass der Tisch gut zur Geltung kommt und die etwas abgenutzteren Stellen verschwinden.
  • Ein Tischläufer bringt die Dekoration, so vorhanden, zur Geltung. Man kann dabei sowohl mit dem Material als auch den Farben spielen.
  • Ein Tisch ganz ohne eine Decke darüber wirkt oft karg. Um dem entgegenzuwirken und gleichzeitig den ganzen Raum mit Stil und Leben zu füllen, sind Läufer auf dem Tisch eine gute Möglichkeit.

Auf was ist beim Kauf von Tischläufern zu achten?

  1. Das Material ist das A und O für eine gelungene Tischpräsentation. Sparen Sie nicht zu sehr am Preis. Denn hochwertige Stoffe kosten zwar ihr Geld, geben aber die gewünschte Atmosphäre zurück.
  2. Eine gute Verarbeitung der Läufer ist ebenso Pflicht. Schauen Sie sich beim Kauf die Nähte und die Abschlüsse genau an. Fallen Ihnen hier bereits ein loser Saum oder gar Risse auf, sollten Sie es sich noch einmal überlegen.
  3. Nehmen Sie vorher genau Maß. Nur wenn Sie die genaue Größe Ihres Tisches wissen, können Sie auch den passenden Läufer erwerben.
  4. Leihen Sie sich verschiedene Tischläufer aus. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihnen das angebotene Format tatsächlich gefällt, testen Sie es zu Hause. In vielen Fachgeschäften ist dies möglich. Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Tischfarbe mit der gewählten Nuance des Läufers harmoniert, ist ein vorheriger Test unabdingbar.
  5. Stimmen Sie die Farbe des Läufers auch mit der Ihres Geschirrs ab. Nur so kann ein vollkommenes Bild entstehen. An einer solch gedeckten Tafel fühlen Sie und Ihre Gäste sich wohl.

Der Landhausstil als Klassiker unter den Läufern

Wer den rustikalen Look liebt und sein restliches Ambiente im Haus oder der Wohnung im Landhausstil eingerichtet hat, für den gibt es ebensolche Tischläufer. Sie sind zumeist aus schwerer Baumwolle oder auch aus Leinen gefertigt. Vor allem auf massiven Holztischen, die eher unruhig in der Maserung sind, empfehlen sich rustikale Landhausläufer. Sie wirken einerseits edel, aber dennoch bodenständig.

  • Um diesen Tischläufer zu perfektionieren, kann man beide Enden in ein Dreieck laufen lassen. Der Saum ist dabei kariert. Welche Farbe die Karos haben, bleibt Ihnen überlassen. Stilecht sind die Farben Rot oder Blau, modern sind Flieder oder auch Pastellfarben.
  • Typisch für den Landhausstil sind bestickte Tischläufer. Diese Bestickungen können entweder nur an den Enden vorkommen oder auch immer im gleichen Abstand auf dem gesamten Läufer erscheinen. Die Farben sollten dabei mit denen des Saums harmonieren. Motive sind Herzen oder auch Schriftzüge.
  • Wer moderne Landhausmode bevorzugt, kann auch auf gestreifte Tischläufer zurückgreifen. Die Dauerbrenner sind hierbei rote und weiße Streifen, aber auch weiße Punkte auf grauem Untergrund.

Die asiatisch angehauchte Tafel bekommt passende Tischläufer

Die asiatischen Tischläufer verlaufen im Gegensatz zu einem anderen Ambiente nicht längs über den Tisch, sondern quer. Das hat den Vorteil, dass die Tischläufer gleichzeitig auch als Platzdecke verwendet werden können. Man kann diese allerdings auch in der normalen Variante benutzen. Die Tischläufer können aus Seide oder auch aus Polyester bestehen. Letzteres Material ist robust und widerstandsfähig, wobei Seide edel und leicht wirkt.

  • Asiatische Tischläufer können schlicht aus Bast bestehen. Dieses robuste und gleichzeitig natürliche Material lässt die Tafel fernöstlich anmuten.
  • Passend zu Sushi, Reis und Krabbenchips sollten auch die Farben sein. Dunkelrot, weiß, braun bis beige, aber auch schwarz und grau sind typisch für derartige Tischläufer.
  • An den Enden können sich Quasten befinden. Diese können je nach Geschmack länger oder kürzer gehalten werden. Achten Sie darauf, dass sie die gleiche Farbe haben wie die der größte Teil des Läufers. So entsteht ein perfektes Gesamtbild.
  • Chinesische oder japanische Schriftzeichen eigenen sich besonders. Auf dem Läufer können sie entweder gleichgroß verteilt sein oder aber auch nur auf der Borte auftauchen. Auch Symbole und Ornamente in diesem Stil peppen die Tafel auf.
  • Besonders auffällig ist es, wenn der mittlere Abschnitt eine andere Farbe besitzt als die beiden äußeren Hälften. Diese sollten in der Nuancierung wieder übereinstimmen. So entsteht ein dynamisches Bild.

Modern und verspielt – Eulen, Äpfel und Co.

Wer es bunt und farbenfroh mag, dabei keine Muster- und Stilmixe scheut und offen für etwas Neues ist, der kann sich verschiedene Motive für den Tischläufer aussuchen. Viele Designer haben sich bereits auch Tischläufer hernagewagt und einige interessante und gewagte Elemente auf den Stoff gebracht.

  • Äpfel: Vor allem im Herbst und im Winter sind stilisierte Äpfel schön. Dabei muss das Motiv keinesfalls originalgetreu sein. Das Obst darf in Blau oder auch Lila gehalten werden, zudem kann es Ornamente in und auf der Schale besitzen. Der modernen Kunst sind keine Grenzen gesetzt. Vor allem für den alltäglichen Gebrauch sind solche speziellen Eyecatcher gedacht. 
  • Eulen sind ein bereits sehr langwährender Trend. Diese können entweder im Comicstil gefertigt auf dem Läufer erscheinen, aber auch in bunten und Farben, die nicht denen der Vorbilder entsprechen, abgebildet werden. Erlaubt ist auch hier, was gefällt.
  • Matrijoschka-Puppen auf Läufern sind bei weitem nicht mehr als kindisch anzusehen. Auch viele Teller sind mit den russischen Püppchen verziert.
  • Elche und Hirsche sind vor allem zur Weihnachtszeit ein Hingucker. In der Silhouette und in Grün oder Rot gehalten, „laufen" diese über den Tischläufer. Nicht fehlen darf dabei eine in der gleichen Farbe gehaltene Borte. 

Der Patchwork-Trend hält Einzug in die Welt der Tischläufer

Diese in Material und Farbe unterschiedlichen Stückchen Stoff, die aneinander befestigt sind, sind ebenfalls ein beliebter Trend.

  • Bei den Patchworkläufern gilt meistens, dass es keiner weiteren Dekoration mehr bedarf. Denn es gibt entweder eine wilde Kombination aus Mustern, Formen und Elementen oder eine aus knalligen Farben in unterschiedlichen Materialien. 
  • Borten sind beim Patchwork-Stil nicht mehr an den Rändern zu finden, sondern sind mitten im Läufer verarbeitet. Sie trennen entweder zwei unterschiedliche Bahnen ab oder leiten dazu über. Achten Sie darauf, dass diese möglichst flach gearbeitet sind, sodass man darauf noch problemlos etwas platzieren kann, ohne dass die Gegenstände kippen.

Diese Tischläufer werden der Blickfang in jedem Zimmer. Sie strahlen Freundlichkeit und Gemütlichkeit aus, und wirken gleichzeitig nicht aufdringlich.

Passend zur Jahreszeit – finden Sie für sich die passenden Tischläufer

Im Frühjahr sind vor allem helle Farben ein Trend. So kann zum Frühstück oder auch zum gemeinsamen Kaffeeklatsch ein sattes Grün oder ein knalliges Gelb in Tüll oder Seide die warme Jahreszeit einläuten und das Herz bereits etwas erwärmen.

Für den Sommer dürfen es noch kräftigere Farben sein. Entsagen Sie tristen, einfachen Läufern und peppen Sie rote oder blaue Tischdekorationen aus Tüll mit Highlights wie lila Punkten oder orangen Streifen auf. So erstrahlt der Esstisch und leuchtet mit der Sonne um die Wette.

Der Herbst sollte wiederum etwas gediegener sein. Bordeaux, Orange aber auch Dunkelbraun passen gut zusammen mit aufgestickten Elementen wie Blättern in Grün oder Gelb. Auch Kürbisse und Kastanien in stilisierter Form ergeben ein schönes Bild.

Wenn Sie im Winter Gäste geladen haben oder die Weihnachtstafel etwas edler gestalten möchten, sind Tischläufer ein Muss. Gold und Weiß sind dabei auffällig. Auch Bordüren als Highlights in diesen Farben sind nie verkehrt. Der Stoff sollte etwas zurückhaltender sein. So machen sich Satin oder auch reine Baumwolle gut.

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