Vom Golf I zum Golf VII: die Geschichte des meistverkauften Autos der Welt

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Vom Golf I zum Golf VII: die Geschichte des meistverkauften Autos der Welt

Die Marke Golf des Autobauers VW aus Wolfsburg blickt auf eine 40-jährige Geschichte zurück, wie sie erfolgreicher kaum sein könnte. Das Fahrzeug wurde streng genommen aus der Not heraus geboren und schaffte sofort den Sprung an die Spitze. Mittlerweile rollen beinahe unzählige Modelle über die Straßen der Welt.

  

Golf I - VW stand unter Zugzwang

Anfang der 1970er-Jahre ließ sich der VW-Käfer nicht mehr verkaufen. Die Technik war veraltet, ebenso das Design. Dem Volkswagen-Konzern musste etwas einfallen. Im Zusammenschluss vieler Kompetenzen konnte schließlich 1974 der Golf I auf dem Markt eingeführt werden. Er erwies sich sofort als Kassenschlager. Neben dem ursprünglichen Modell sollten der Golf GTI und der Golf Cabrio fortan zu dem meistverkauften Autos der Welt gehören. 1983 wurde dieser Typ vom Golf II abgelöst. Einzig das Cabrio wurde bis 1993 gebaut.

  

Golf II - geringfügige Änderungen und mehr Komfort

Auch diese Limousine der - von den Medien geprägten - Kompaktklasse wurde sowohl drei- als auch fünftürig konzipiert. Der Luftwiderstand wurde verringert und der sparsamere Turbodiesel verbaut. Des Weiteren waren gegen Aufpreis Zentralverrieglung, Allradantrieb, Servolenkung und Sitzheizung erhältlich. Gebaut wurde der Golf II bis 1991, erstmalig bei VW von Industrierobotern.

  

Golf III - mit Blick auf die Sicherheit

Wiederum war beim Golf III im Vergleich zum Vorgänger nicht viel Sichtbares geändert worden. Stattdessen glänzte der Golf III, der von 1991 bis 1997 bei VW vom Band rollte, mit viel passiver Sicherheit. Erstmals wurden Airbags eingebaut und Fahrgastzelle sowie Türen verstärkt, was sich bei einem Aufprall auszahlt.

Zudem wurde erstmals wiederverwertbares Material eingesetzt. Sparsame und trotzdem sehr belastbare TDI-Motoren kamen zu ihren ersten Einsätzen und für Energieversorger gab es die ersten Elektroautos.

  

Golf IV und V - Garantie und Enttäuschung

Beim Golf IV, der bis 2003 hergestellt wurde, lag das Hauptaugenmerk auf der Karosserie. Das Gehäuse wurde elektrolytisch verzinkt, was zur Folge hatte, dass VW eine Garantie über 12 Jahre gegen Durchrostung geben konnte.

Trotz der neuen Vierlenker-Hinterachse, die eine bessere Fahreigenschaft realisierte, fiel der Golf V bei den Käufern durch. Am Ende der Produktion 2008 waren nur halb so viele Fahrzeuge in Deutschland zugelassen wie vom Vorgängermodell.

  

Golf VI und VII - Schalldämmung und mehr Platz

Der Golf VI startete mit einer Rückholaktion. 300.000 Fahrzeuge mussten zunächst wegen eines Fehlers an der Einspritzung zurückgerufen werden. Vom Vorgänger unterscheidet sich der Golf VI durch eine überarbeitete Karosserie. Innen wurden Bedienelemente sowie das Lenkrad verändert. Schalldämmung und Sicherheit wurden weiter verbessert. 2012 kam die nächste Generation

Der Golf VII ist das vorerst letzte Modell des Golf. Hier wurde vermehrt Wert auf den variablen Einbau der Antriebe gelegt. Die Motoren haben weniger Masse, der MQB (modularer Querbaukasten) ermöglicht jedoch mehr Beinfreiheit auf der Rückbank und mehr Raum für Gepäck. Eine Gasvariante sowie Hybridantrieb sind möglich.

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