Vitamine & Mineralien: überflüssige oder sinnvolle Nahrungsergänzung?

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Reizthema Vitamine & Mineralien: überflüssig oder sinnvolle Nahrungsergänzung?

Die große Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln

Immer mehr Menschen sind der Überzeugung, dass sie ihre normale tägliche Ernährung mit synthetisch hergestellten Vitaminen und Mineralien ergänzen müssen. Der Markt reagiert auf diese wachsende Nachfrage und bietet ein überaus vielfältiges Sortiment an unterschiedlichen Nahrungsergänzungsmitteln an. Eine große Auswahl wird Ihnen zum Beispiel bei eBay geboten.
Die Kunden verbinden mit den Begriffen „Vitamine" und „Mineralstoffe" positive Auswirkungen auf ihren Körper. Sie versprechen sich davon Gesundheit, Schwung und Elan, gute Leistung, Konzentrationsfähigkeit und natürlich eine gute Abwehr. Auch Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt und Rheuma, können nach der Meinung vieler Menschen durch zusätzliche Einnahme von Vitaminen verhindert werden. Die Menschen sorgen sich, dass der normale Verzehr im Alltag von Obst und Gemüse, nicht ausreicht, um den persönlichen Bedarf an Nährstoffen zu decken. Nahrungsergänzungsmittel sind für sie die willkommene Lösung des Problems. Die Ergänzungsmittel bestehen aus Nährstoffen in konzentrierter Form oder anderen Stoffen, welche eine physiologische beziehungsweise ernährungsspezifische Wirkung besitzen. Dies sind zum Beispiel Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine, Pflanzen, Extrakte aus Kräutern, Ballaststoffe und Aminosäuren. Die Verabreichung kann in Form von Tabletten, Kapseln, Ampullen oder als Pulver erfolgen.

Vorteile der regelmäßigen Einnahme von synthetisch hergestellten Vitaminen und Mineralien

Viele Menschen aller Altersklassen nehmen keine regelmäßigen Mahlzeiten zu sich. Dies kann unterschiedliche Gründe haben, häufig liegt es an der fehlenden Zeit oder beruflichem Stress. Fast-Food-Restaurants haben diese Umstellung der Essensgewohnheiten für sich entdeckt und haben einen sehr großen Zuwachs. Der Nachteil von Fast-Food-Essen ist, dass in Hamburgern kaum gesunde Nährstoffe enthalten sind. Zwar bieten viele Schnellrestaurants inzwischen Speisen mit Obst und Gemüse an, doch die Vitamine und Mineralstoffe sind auf Grund langer Lagerung und Transportwege kaum noch nachzuweisen. Schnell kann es deshalb bei den Menschen mit einer unzureichenden Ernährung zu einem Mangel an Nährstoffen führen. Eine zu geringe Zufuhr dieser wichtigen Vitamine und Mineralstoffe belastet den Stoffwechsel und kann zu gesundheitlichen Problemen führen.
Wenn Sie selbst sich schlapp und krank fühlen, schlechte Laune und Konzentrationsschwierigkeiten haben, kann der Grund hierfür eine unzureichende Nährstoffversorgung sein. Ein großer Vorteil der Vitamintabletten ist, dass die Einnahme sehr einfach ist. Gerade Menschen, die wenig Zeit haben, sich ausgewogene und gesunde Mahlzeiten zu kochen, bevorzugen diese praktische Einnahme zum Beispiel durch Tabletten. Diese können Sie bei eBay erwerben. Das meist täglich eingenommene Nährstoffpräparat gibt dem Verbraucher ein gutes Gefühl und nimmt das schlechte Gewissen, sich unzureichend zu ernähren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie die Einnahme ohne vorherige Absprache mit dem Arzt vornehmen können. Dies erspart Ihnen Zeit, da der Arztbesuch und eventuelles Warten im Wartebereich komplett entfällt.

Nachteile der regelmäßigen Einnahme von synthetisch hergestellten Nahrungsergänzungsmitteln

Viele Experten sind jedoch der Meinung, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht sinnvoll sind, und sogar dem menschlichen Organismus schaden können. Im Gegensatz zu der Nahrung in der Dritten Welt ist das Essen in den reichen Staaten der Erde überaus reich an wichtigen Nährstoffen. Kritiker bemängeln deshalb, dass die Diskussion über unzureichende Nährstoffversorgung eine Klage auf hohem Niveau ist. Ihrer Meinung nach beinhaltet die Nahrung einen Reichtum wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Selbst im Winter ist die Versorgung an Nährstoffen gewährleistet. Sie haben auf dem Markt die Möglichkeit, unabhängig von der Saison auf eine Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten zuzugreifen. Wer deshalb bewusst Wert auf eine gesunde Ernährung legt, kann dies problemlos auch ohne eine Nahrungsergänzung machen. Es ist wichtig, dass Ihre persönliche Ernährung abwechslungsreich und ausgewogen ist. Ein großer Anteil der Nahrungsmittel sollte aus Obst und Gemüse bestehen. Wenn Sie diese Regeln für den täglichen Speiseplan befolgen, ist nach Meinung der Experten der Nährstoffhaushalt des menschlichen Organismus ausreichend gedeckt.
Eine große Gefahr bei dem Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln ist, dass sich die Käufer zu wenig mit den Inhaltsstoffen der Präparate befassen. Häufig wissen sie oft gar nicht, was die vielen Begriffe bedeuten, welche auf der Verpackung stehen. Dies ist ein sehr gefährliches Vorgehen. Zwar zählen Nahrungsergänzungsmittel nicht zu Arzneimitteln. Eine regelmäßige falsche Einnahme kann jedoch die Gesundheit gefährden. Oft äußert sich eine Unverträglichkeit beziehungsweise eine Überdosis durch Durchfall, Müdigkeit oder sogar Kopfschmerzen. Es können jedoch noch viel schwerwiegendere Probleme eintreten. Eine Überdosis von Vitamin A kann zum Beispiel zu schweren Schädigungen der Leber führen. Bei Schwangeren könnte sogar eine Missbildung des Babys die Folge sein. Wenn Nahrungsergänzungsmittel dauerhaft eingenommen werden, gewöhnt sich der menschliche Organismus an die Vitamingabe. Dies kann dazu führen, dass der Körper es „verlernt", aus Obst und Gemüse viele Nährstoffe zu ziehen. Werden die Tabletten nach langer Einnahme abgesetzt, kann der Körper einen Vitaminmangel erleiden.
Die positive Auswirkung von Vitaminen und Mineralstoffen auf den Stoffwechsel ist unumstritten. Synthetische Vitamine sind jedoch nicht mit natürlichen Nährstoffen gleichzusetzen, die in Obst und Gemüse enthalten sind. Ein Vorteil der natürlichen Nährstoffe ist, dass die Gefahr der Überdosierung kaum vorhanden ist. In Obst und Gemüse sind keine unnötigen synthetischen Zusatzstoffe enthalten. Von vielen wird die Wirkung der zahlreichen Inhaltsstoffe in Vitamintabletten unterschätzt und die empfohlene Dosierung häufig nicht richtig eingehalten.

Einige Personengruppen benötigen eine erhöhte Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen.

Natürlich ist der Bedarf an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen nicht in jedem Lebensabschnitt gleich. Es gibt Personengruppen, die besonders auf eine hohe Zufuhr an Mineralien und Vitaminen angewiesen sind. Dieser hohe Bedarf ist auf besondere Lebenssituationen zurückzuführen, in denen Vitamine zum Beispiel schneller verbraucht werden. Bei diesen besonderen Personengruppen kann es trotz einer ausgewogenen Ernährung zum gefährlichen Vitaminmangel kommen. Schwangere und stillende Frauen zählen zu der Gruppe mit erhöhtem Vitaminbedarf. Eine Mangelerscheinung hätte hierbei negative Auswirkung auf die Frau und das Baby. Auch Kinder und Jugendliche haben auf Grund ihres starken Wachstums einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen.
Häufig sind Sie durch Ihr persönliches Handeln auch selbst verantwortlich für einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen. So müssen zum Beispiel Raucher oder Menschen mit einem hohen Alkoholkonsum besonders darauf achten, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Auch die regelmäßige Einnahme der Pille oder anderer Medikamente, wie zum Beispiel Antibiotika, führen bei falscher Ernährung leicht zu einem Nährstoffmangel. Nicht umsonst gibt es die alte Regel, dass man sich nach einer Krankheit gesund ernähren soll. Der geschwächte menschliche Organismus benötigt nach der überstandenen Krankheit wieder neue Kraft. Diese erhält er durch die wichtigen Nährstoffe, und der Stoffwechsel funktioniert wieder normal. Wenn Sie einen erhöhten Nährstoffbedarf haben, den Sie mit einer ausgewogenen Ernährung alleine nicht abdecken können, sollten Sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Bei eBay erhalten Sie neben Tabletten und Pulver auch Tee, der das Wohlbefinden fördert und den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Hersteller müssen bei der Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln rechtliche Auflagen erfüllen.

Nahrungsergänzungsmittel sind nicht verschreibungspflichtig, weil sie nicht zu der Gruppe der Arzneimittel zählen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zählen Vitaminpräparate erst zu den Arzneimitteln, wenn das Produkt die empfohlene Tagesdosis um das 3fache überschreitet. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Vitamine A und D, weil diese schon bei kleineren Einzelgaben schädlich für die Gesundheit sind. Wenn Mineralstoffpräparate diese Tagesdosis überschreiten, werden auch sie zu Arzneimitteln gezählt. Solange die Hersteller sich unterhalb der genannten Dosen befinden, brauchen sie aber keine Zulassungsbescheinigung, sondern müssen sich nach den Leitlinien des Lebens- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) richten und sich lediglich registrieren. Die Richtlinien geben unter anderem vor, dass die Nahrungsergänzungsmittel mit der täglichen Verzehrmenge gekennzeichnet sind. Außerdem wird genau vorgeschrieben, dass die Nahrungsergänzungsmittel eine „lebensmitteluntypische Form" aufweisen müssen. Darunter versteht man zum Beispiel Tabletten, Kapseln oder auch Pulver.
Für die Sicherheit der Produkte sind lediglich die Hersteller verantwortlich. Auf der Verpackung von Nahrungsergänzungsmitteln dürfen keine Versprechungen stehen, wie zum Beispiel die Heilung einer bestimmten Krankheit. Die Einhaltung der Richtlinien wird durch die jeweiligen Länder überwacht. Die Hersteller der Produkte sind außerdem an die Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel (NemV) gebunden. In dieser sind zum Beispiel die zugelassenen Stoffe für Nahrungsergänzungsmittel festgelegt. Ein großes Problem ist, dass es bislang keine verbindlichen Höchstwerte für die Nährstoffe in synthetisch hergestellten Vitamin- und Mineralstoffen gibt. Da dieses Problem nicht nur in Deutschland auftritt, wird die EU eine einheitliche Regelung treffen müssen.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat unter anderem die Aufgabe, den Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken zu bewahren. Das Institut untersucht deshalb intensiv die Nahrungsergänzungsmittel, die von den Richtlinien des LFGB abweichen und bewertet mögliche Gefahren für den Verbraucher. Weitere wichtige rechtliche Anforderungen finden die Hersteller in der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) und der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung (ZzulV).

Vor dem Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln sollten Sie sich genau über das Produkt und dessen Wirkung informieren.

Wenn Sie der Annahme sind, Nahrungsergänzungsmittel zu benötigen, sollten Sie sich vor dem Kauf zunächst ausführlich über die Wirkungsweise und die möglichen Nebenwirkungen der Inhaltsstoffe informieren. Es ist auch ratsam, sich von einem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen, ob ein solches Präparat in Ihrer Situation sinnvoll ist. Eventuell hat das persönliche Unwohlsein auch andere Gründe und Ursachen. Häufig nehmen Menschen vorschnell Nahrungsergänzungsmittel ein, weil sie sich nicht wohlfühlen. Viele verabreichen sich die Tabletten zur Vorbeugung selbst. Manchmal helfen eine Pause und genaues Nachdenken den Grund für die momentane Situation herauszufinden. Eine Nährstofftablette täglich einzuwerfen ist in vielen Fällen nutzlos. Obwohl Vitamin- und Mineralstofftabletten keine Arzneimittel sind, sollte die Einnahme nicht unbedacht erfolgen.
Ziehen Sie auch andere Möglichkeiten in Betracht, die sich positiv auf Ihre Gesundheit auswirken. Hierzu zählen zum Beispiel zahlreiche Sportarten wie Yoga, Pilates, Jogging oder Wandern. Lassen Sie sich nicht von leeren Versprechungen der Anbieter täuschen, sondern verlassen Sie sich lieber auf die Meinung eines Experten. Bei einer gesunden Ernährung ist der Nährstoffbedarf ausreichend gedeckt. Auch Kinder benötigen keine Vitaminzugaben. Häufig veröffentlichen die Hersteller, dass Kinder einen hohen Bedarf an Omega-Fettsäuren haben. Laut der Meinung der Experten kann dies nur ausreichend mit einer zusätzlichen Gabe von speziellen Omega-Tabletten erfolgen. Omega-Kapseln erhalten Sie zum Beispiel bei eBay. Wenn Sie jedoch bei Kindern darauf achten, dass pro Woche circa zweimal Fisch, Rapsöl oder Walnüsse auf dem Speiseplan stehen, ist die Omega-Versorgung des kindlichen Körpers vollkommen gedeckt. Es geht auch ohne die Gabe von Tabletten. Gerade bei Ihren Kindern sollten Sie die vorschnelle Gabe jeglicher Tabletten auf jeden Fall vermeiden.

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