Vintage-Spielzeug: Restaurierte Kaufläden aus den 60er und 70er Jahren

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Vintage-Spielzeug: Restaurierte Kaufläden aus den 60er und 70er Jahren

Im Antiquariat, von Fachhändlern oder auf dem Dachboden lassen sich Schätze aus den Kindertagen unserer Eltern und Großeltern finden. Gerade Kaufläden aus den 60ern und 70ern erfreuen sich wachsender Popularität. Der Preis steigt mit der Vollständigkeit und dem Zustand, in dem sich das Vintage-Spielzeug befindet.

 

Typische Aufteilung der Kaufläden der 60er und 70 Jahre

Die Kaufläden aus diesen Jahrzehnten gleichen sich im Aufbau. Sie bestehen aus einer Rückwand mit verschieden kleinen Fächern, in diese werden die Spielzeugwaren gesetzt. Diese Rückwand erinnert im Aufbau an einen Setzkasten. Tresen und Kassenbereich werden zusätzlich erworben oder stehen in Verbindung mit der Rückwand. Je nach Größe der Kaufmannsläden sind diese begehbar oder auf einem Tisch abzustellen. Es wird in diesem Zusammenhang vor allen Dingen mit Holz gearbeitet, das wiederum eine Lasur aufweist. Erst die Kaufläden der 60er Jahre weisen einen erhöhten Kunststoffanteil auf. Hier lässt sich eine klassische Zweiteilung zwischen dem Setzkasten und einem unteren, großräumigen Regal ausmachen.

 

Steigender Sammlerwert bei Kaufmannsläden mit vollständiger Bestückung

Haben Sie das Glück, einen Kaufmannsladen zu entdecken, der eine vollständige Bestückung aufweist? In diesem Fall haben Sie einen wahrhaftigen Schatz gefunden. Die Produkte dürfen ausschließlich aus der entsprechenden Zeit stammen. Gerade die Verpackungen der 50er, 60er und 70er Jahre zeigen auf anschauliche Weise die Entwicklung des Designs verschiedener Hersteller, wie zum Beispiel Persil, Blendax, Perwoll, Schauma, Fewa oder Pfanni. Einige der Produkte sind heutzutage aus den Warenregalen verschwunden. Besonders reizvoll bleiben die kleinen Kaufläden, die neben einem Tresen auch Kühlregal, Kasse und Tische in Miniaturform anbieten. Einige der kleinen Kaufläden lassen sich nochmals zusammenklappen. Gerade in den 50er und 60er Jahren herrschte ein starker Mangel an Wohnraum. Die damaligen Familien mussten relativ viel auf relativ wenig Raum unterbringen. Sie werden aus diesem Grund kaum Kaufmannsläden aus dieser Zeit finden, die großräumig im Aufbau gestaltet sind.

 

Hilfreiche Empfehlungen beim Kauf nostalgischer Kaufmannsläden

Wenn auch ein abgenutzter und oftmals veränderter Kaufladen in seinem eigentlichen Sammlerwert sinkt, hat ein antiker Kaufmannsladen zahlreiche Geschichten zu erzählen, die wiederum ideellen Wert besitzen. Gerade in den Nachkriegsjahren hatte man das Gehäuse vieler dieser Kaufmannsläden mit Papiertapete und Folie beklebt und diese Spielzeuge an die folgenden Generationen weitergeben. Dies erklärt die Abnutzungsspuren wie auch die mehrmalige Abänderung in der Aufmachung der Läden. Beachten Sie beim Kauf, dass es sich um eine zeittypische Bestückung handelt und bei einem vergleichsweise hohen Anschaffungswert der Zustand des Spielzeugs einen sehr guten Eindruck macht.

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