Vintage-Kameras von Kodak mit Sammlerwert

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Vintage-Kameras von Kodak mit Sammlerwert

Im Jahr 1880 gründete der Geschäftsmann George Eastman in der Stadt Rochester in den USA die Eastman Dry Plate Company, aus der im Jahr 1892 die Eastman Kodak Company hervorgehen sollte. Die Firma produzierte zunächst Rollfilme, erweiterte das Produktportfolio jedoch ab 1888 um Fotokameras in Box-Bauweise. Die Kameras waren nicht nur bei Profifotografen, sondern durch die kompakte Bauweise und die einfache Bedienbarkeit auch bei Amateuren beliebt.

 

Alte Kameras von Kodak – vom Fotoapparat mit Rollfilm bis zur Sofortbildkamera

Die bekanntesten Kodak-Kameras der frühen Jahre waren die Kodak Nr. 1, die Kodak Brownie, die Kodak Brownie Junior und die Instamatic. Nach der Einführung der Instamatic-Filme und der Pocket-Filme in den 1960er- und 1970er-Jahren wurden auch die Kodak-Kameras kleiner, und dem Benutzer wurde komfortables Fotografieren ermöglicht. Die Kodak Instamatic 220 beispielsweise kam mit nur wenigen manuellen Einstellungsmöglichkeiten aus und passte in eine Jackentasche. Im Jahr 1976 stellte Kodak Sofortbildkameras vor, deren Produktion jedoch aufgrund eines Patentrechtsstreits mit Polaroid 1986 eingestellt wurde.

 

Die Kodak Brownie – eine beliebte Kamera der Anfangsjahre

Die erste Brownie wurde bereits im Jahr 1900 eingeführt und war eine einfache Box-Kamera mit einer Meniskuslinse, die Bilder auf Rollfilm aufnahm und sehr preiswert war, sodass sie sich jeder leisten konnte. Zu den beliebtesten Modellen gehörte die Brownie 127, die zwischen 1952 und 1967 verkauft wurde. Das Kameragehäuse der Brownie 127 bestand aus Bakelit, verbaut war wieder eine Meniskuslinse, und die Bilder wurden auf 127-Rollfilm aufgenommen.

 

Die Instamatic-Kameras von Kodak – viel mehr als nur Schnappschüsse

Nach der Entwicklung der Easy-Load-Filmpatrone durch Kodak in den 1960er-Jahren wurde im Jahr 1963 die Kodak Instamatic 100 vorgestellt, die bald zum Beststeller werden sollte, denn nicht nur die Kamera war preiswert, sondern auch das neue Filmmaterial. Aus der Instamatic-Serie verkaufte Kodak zwischen 1963 bis 1970 rund 50 Millionen Kameras. Im Jahr 1972 wurde das Erfolgsprodukt durch die Pocket Instamatic für das 110-Film-Format und ab 1976 durch die Instamatic-X-Reihe ergänzt.

 

Kodak Instant – Sofortbildkameras mit Fixfocus

Die Sofortbildkameras von Kodak wurden ab 1976 als EK-Serie vertrieben. Den Anfang machte die Kodak EK2 mit manuellem Filmauswurf. Es folgten die Kodak EK4 und die EK6, die den Film elektrisch transportierten. Ein hochwertiges Modell der EK-Serie war die Kodak EK300, die über einen eingebauten Blitz verfügte. Ab 1982 bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1986 ersetzte die Kodamatic-Serie die EK-Serie.

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