Very british

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Der MX-5  - ein Friseusenporsche made in Japan?

Vielfach wird er als Kopie des Lotus Elan ("Emma-Peel-Auto") dargestellt. Das ist bedingt richtig - die Entwickler hatten ein solches Fahrzeug zur Verfügung und orientierten sich daran. Zumindest, was die Optik betrifft. Unter'm Blech stecken aber andere Werte.

Ein Chassis, das sich vor sogenannten "Supersportwagen" nicht verstecken braucht - doppelte Dreiecksquerlenker rundum sind ein Wort; wer sich darunter nichts vorstellen kann, schaue sich ein Formel-1 Fahrzeug an. Die haben so was.

Gewiss, die Motorisierung reisst keine Bäume aus, die entlang der Nürburgring-Nordschleife wachsen. 160 PS serienmässig in der aktuellen NC-Baureihe - das war's. Ja und?

Der MX will ein kleiner, leichter, und vor allem bezahlbarer Sportwagen sein. Dass die kleine Verlagsangestellte ihn sich leisten kann, qualifiziert ihn ja nicht ab - oder definiert sich "Sportwagen" nur über mindestens 200 PS und mindestens 20-Zoll-Rädern?

Mag sein, dass die Japaner den Lotus Elan dennoch kopiert haben. Wenn es denn so war - die Kopie ist missglückt.

Denn der MX springt bei Regen an. Und behält sein Öl bei sich. Und erreicht Laufleistungen weit über 250.000 km mit dem ersten Motor und dem ersten Getriebe, nachzulesen bei www.mx-5.de.

Not very british...

;-)






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