Versicherter Versand - mit welchem Anbieter?

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Mittlerweile haben wir die erfreuliche Situation, daß auf diesem Markt Wettbewerb herrscht.
Das ist für Kunden immer angenehm!

Denken wir doch mal an die Zeiten, in denen die " Bundespost" als Monopolist uns Kunden geknebelt hat. Und oft genug in wilhelminischer Beamtenwillkür wie Dreck behandelt hat. Ich habe seit langer Zeit zum Glück nichts mehr mit der "Telekom" zu tun, auch da bin ich "bedient" von Unfreundlichkeit und mangelhaftem Service.

Versand von Paketen 

Ich unterscheide hier zwischen  den beiden Möglichkeiten, Erfahrungen zu machen, nämlich
1. die Zustellung und
2. der eigene Versand
es ist sinnvoll, hier zu unterscheiden, zumal man das eine manchmal gar nicht beeinflussen kann. 


1. Die Zustellung

In den recht interessant geschriebenen Beiträgen
ist bereits das wichtigste gesagt, das muß ich also nicht wiederholen.

Für mich als Kunde zählen
  • Freundlichkeit / Service

  • Schnelligkeit

  • Sicherheit

  • Preis-/Leistungsverhältnis

und diese Merkmale von "Qualität"  habe ich - da ist Wettbewerb, siehe oben, eben einfach sehr lehrreich und damit hilfreich - inzwischen bei den meisten Dienstleistern. - Ich bekomme fast jeden Tag Päckchen oder Pakete, meist mit Hermes und Post/DHL, gelegentlich mit DPD, seltener von GLS, noch nie mit iloxx. Zufrieden bin ich (fast) immer, weil die Betreffenden, also die Menschen, die diesen Job machen, eben so sind, wie man sie behandelt. Da ich freundlich zu ihnen bin, sind sie es auch zu mir.

Die Äußerungen im Ratgeber  " Versicherter Versand"  kann ich so nicht ganz nachvollziehen, aber ich respektiere diesen Beitrag als Ausdruck persönlicher Erfahrungen.


2. Eigener Versand

Hier wähle ich nach Kosten, Schnelligkeit und Wunsch des Adressaten. Drei Postämter und vier Hermes-Shops sind für mich sozusagen alle gleichweit weg, das ist also Jacke wie Hose. In der Post muß man zu bestimmten Zeiten länger warten, in den Hermes-Shops kann man noch andere Einkäufe miterledigen.

Wenn wir schon bei "persönlichen Erfahrungen" sind:

Speziell mit DPD habe ich zwei sehr bedauerliche Erfahrungen machen müssen, die allerdings kaum etwas mit dem Unternehmen an sich zu tun haben dürften, sondern mit seiner Personalpolitik in einem speziellen Fall.

Ein Zusteller von DPD fiel mir leider auf, weil er eine dringend erwartete Sendung auch drei Tage nach der Nachfrage beim Versender nicht zustellte. Der Verkäufer reklamierte das direkt bei DPD ... - aber das muß man mal chronologisch darstellen:

Tag 0, Sonntag:
Kauf bei eBay, eine Stunde nach Auktion (21.00 Uhr) online bezahlt.; Warenwert ca. 300 Euro
Tag 1, Montag:
Verkäufer bestätigt Zahlungseingang (10:00 Uhr) und Versand (15:00 Uhr) incl. tracking-Nr.
Tag 2, Dienstag:
nichts
Tag 3, Mittwoch:
nichts
Tag 4, Donnerstag:
höfliche Nachfrage (e-Mail 10.00 Uhr) beim Verkäufer, weil das " tracking" sagt: "Sendung in der Zustellung". Anruf des Verkäufers (12:00 Uhr), der schon ziemlich aufgebracht über DPD zu sein schien. Als Kunde mußte ich den Verkäufer beruhigen...
Tag 5, Freitag
Verkäufer ruft erneut an (14:00 Uhr), er habe gerade die Sendung als "unzustellbar" zurückbekommen, angeblich gäbe es die Adresse nicht (Adresse hat der Verkäufer aus eBay übernommen, dorthin gehen regelmäßig Zustellungen von Post & Paketen!). Nochmals Datenabgleich, Adressierung auf dem Paket erweist sich als korrekt, Hausnummer (aus Datenschutzgründen hier abgeändert) lautet

Irgendwostraße drei-zwo-eins

Verkäufer gibt am selben Tag die Sendung erneut auf (als Reklamation, also ohne neue Kosten, aber mit überklebtem alten Etikett, um keine Verwirrung zu stiften, Adresse wie gehabt, Hausnummer 321 in der "Irgendwostraße".
Tag 6, Samstag:
nichts
Tag 7, Sonntag:
logischerweise auch nichts
Tag 8, Montag:
nichts! - Wir fangen an, das ganze als Satire zu betrachten, um unser seelisches Gleichgewicht zu bewahren.
Tag 9, Dienstag:
nichts. - Wir hätten uns auch gewundert, ehrlich gesagt.
Tag 10, Mittwoch:
Wie enttäuschend: leider ist die Satire schon vorbei, der DPD-Zusteller klingelt mit dem Paket (12:00 Uhr).

Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, mit ihm den Fehler zu ergründen. Er sagt, auf dem ersten Zustelletikett habe als Hausnummer nicht die richtige Zahl 321 gestanden, sondern 123, und dort gäbe es den Namen nicht. Nun lieferte bis zu diesem Zeitpunkt genau dieser Zusteller ca. 10 Päckchen in ca. 6 Monaten an genau die richtige Adresse (Nr. 321!), außerdem kennt er den Adressaten, und drittens ist der Name des Adressaten kein "Allerweltsname", den man verwechseln könnte.

Außerdem hat der Verkäufer der Reklamation ein Foto des angeblich unzustellbaren Paketes beigelegt, auf dem als Beweis die richtige Adresse steht!

Also: d er Zusteller sagte die Unwahrheit. Sowas mag ich als Kunde gar nicht!


Das mag zu diesem Fall genügen! 

Daß der Zusteller inzwischen nicht mehr in diesem Unternehmen arbeitet, hat sicher andere Gründe. Denn drei Monate nach diesem Vorfall hatte ich - wieder mit DPD - eine Sendung, die nicht zugestellt wurde, Warenwert ca. 20 Euro. Diesmal hatte der Zusteller sie angeblich (Adressat war nicht anzutreffen) bei einem Nachbarn abgegeben. Als Beleg schickte mir DPD einen scan der Unterschrift. Die war eigentlich unleserlich, es hätte aber "Meier" heißen können. Ich kenne allerdings in 100 m Umkreis keinen, der so heißt. Also bat ich bei DPD um genaue Adresse und Namen dessen, an den die Sendung ausgehändigt worden sein sollte. Ich bekam die Auskunft, es handele sich um eine Frau "Elke Meier", Hausnummer "324" in der "Irgendwostraße". Eine Nachbarin dieses Namens gibt es jedoch nicht, also mußte sich der Zusteller die Frage gefallen lassen, ob er die Unterschrift eventuell selbst geschrieben haben könnte. - Der Fall wurde über die Versicherung von DPD abgewickelt, der Mitarbeiter arbeitet nicht mehr dort.

Daß derjenige aus einem Land stammt, das (zum Glück noch) nicht zur EU gehört, spielt hier sicher gar keine Rolle; unabhängig davon darf man von jemandem, der hier lebt und arbeitet, auch ein Mindestmaß an deutschen Sprachkenntnissen erwarten. So haben es ja auch die italienischen, portugiesischen, spanischen oder jugoslawischen "Gastarbeiter" früher geschafft, sich hier zu integrieren (und das nicht nur sprachlich). - Auch das muß man ab und zu mal erwähnen, bei diesen unseligen Debatten über "Integration".


Und immer muß man Ehrlichkeit im Geschäftsleben erwarten.

Auch wenn ich da sicher ganz schrecklich altmodisch bin:
so habe ich das eben gelernt.



Allen Lesern noch einen angenehmen Tag!



Weitere Infos von "fraktale_muster" folgen in Kürze 

bitte unterscheiden von den neuen fake-Namen
wie " rektale_muster", "fraktale_ monster@ebay. at", "fraktale-muster@ebay. ch" oder "fraktale_muster _123"


Das eBay-Mitglied " fraktale_muster" ist u.a. Mitglied bei:

   

 

   



12:27 Uhr MESZ
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