Versandrisiko trägt der Verkäufer

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Für gewerbliche Anbieter gilt der Grundsatz, dass das Versandrisiko immer der Verkäufer trägt. Und das gilt ausnahmslos! Selbst wenn in AGB oder sonstigen Belehrungen aufgeführt bricht § 474 Absatz 2 des BGB diese somit unwirksamen Klauseln. Geht die Ware auf dem Versandweg verloren oder kommt beschädigt an, kann der Käufer die Rückzahlung der Kaufsumme samt Porto verlangen. Dies gilt auch für vermeintlich nicht durch Versand beschädigte Güter oder unvollständige Sendungen. In der Beweispflicht steht leider immer der Verkäufer.
Somit sind selbst unversicherte Sendungen eigentlich für den Käufer damit völlig risikolos, da diese Nichtversicherung nur für den Verkäufer gilt. Ob aber das gleichzeitige Anbieten von versichertem und unversichertem Versand irreführend und wettbewerbswidrig sei, ist zwischen deutschen Gerichten noch strittig und noch nicht höchstrichterlich entschieden.
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