Versandkostenfreiheit und Gebühren

Aufrufe 9 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Seit etwa Mitte des Jahres 2009 verlangt Ebay in den 150 umsatzstärksten Verkaufskategorien beim Einstellen der Auktion die Angabe "Versandkostenfrei". Wird dieses nicht angekreuzt, wird die Auktion- etwa im Turbolister- gar nicht erst angenommen.
Hintergrund dieser Regelung ist laut Ebay eine zusätzliche Transparenz für den Käufer.
Was aber bitteschön ist transparent daran, wenn die Portokosten nicht angegeben werden?
Wer seine Auktionen bisher ab 1 Euro kostenfrei eingestellt hatte und damit rechnet, daß sich dieser Betrag
auch nicht wesentlich erhöht (z.Bsp ältere Videokassetten o.ä.) muß jezt auf die 1 Euro Startgebot seine Portokosten aufschlagen, damit er für die Auktion nicht noch Geld mitbringen muß.
Da wären wir bei einer versandkostengünstigen Warensendung schon bei 2,65 Euro Startgebot.
Hier kann Ebay nun fein seine Gebühren drauf erheben und hier liegt auch der eigentliche Grund für diese
Regelung. Macht in den 150 umsatzstärksten Kategorien sicher eine ganze Menge aus.

Fazit. Der Zwang zur Versandkostenfreiheit ist nichts anderes als eine versteckte Gebührenerhöhung unter dem Deckmantel des Käuferschutzes.
Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden