Versandkosten sind nicht gleich Porto

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Liebe Ebayer, was mir immer wieder aufffällt sind die Reklamationen und die negative Bewertung gerade für sehr günstig ersteigerte Artikel zum Preis von 1 Euro bei dem der Warenwert das vielfache übersteigt.

Statt sich diese Käufer freuen, trotz erhöhter Versandkosten noch immer günstig eingekauft zu haben, kaufen sie und kritisieren dann in der Bewertung das Porto. Ganz gemein finde ich, wenn da ein sehr löblicher Text in der Bewertung steht, aber in den Sternen wird gegeizt. Gerade bei Neuen Ebaymitgliedern, die erst wenig Bewertungen erhalten haben, macht sich das ganz krass bemerkbar und führt leicht zu einer Sperrung des Kontos. Deshalb bedenken Sie, was Sie bewerten und, ob es tatsächlich objektiv geschieht und nicht nur die meist subjektive Meinung darstellt.

Denn, PORTO = nicht gleich VERSANDKOSTEN.


Jeder Käufer sollte sich vor Augen halten, dass der Verkäufer Zeit aufwendet, die Lebenszeit ist und die keinesfalls bezahlt ist, mit dem, was der Käufer für seinen Kauf bezahlt, schon gar nicht, wenn der Kaufpreis bei 1 Euro liegt und, auch noch die Gebühr an Ebay zu bezahlen ist.
 

Sehen Sie einmal die Versandkosten aus der Sicht des Verkäufers,

dann kann man folgende Rechnung aufmachen:


Zeit um den Artikel in Ebay einzustellen
Zeit für das Verpacken
Verpackungsmaterial - hier darf es auch gerne was Gebrauchtes sein, schont die Umwelt, aber manch Käufer legt Wert auf NEU soll´s sein und dann auch noch gratis!
Der Weg zur Post - Benzin ist teuer und manche Poststelle erst einige Kilometer weit weg und nicht jeder hat ein Fahrrad parad
Das liebe Porto - hier hat der Käufer dann sein Problem, denn ihm wäre es recht, wenn DHL oder HERMES oder auch die gute alte Post diejenigen wären welche mit dem Porto beglückt wird, weil sonst der Verkäufer einen wahnsinss Gewinn macht, weil er die Differenz - meistens nur ein paar Cent - in die eigene Tasche wirtschaftet. Schande über sein Haupt!

Alles in Allem, ist der Verkäufer auch noch gewerblich angemeldet, dann benötigt er zusätzlich vielleicht noch
einen Mitarbeiter fürs Einpacken
zahlt brav Steuern an den Fiskus
und natürlich auch noch seine gewerblichen Gebühren an Ebay

Sagen wir´s doch mal so, reich wird keiner von den Versandkosten eher umgekehrt, denn wenn man schon Artikel für einen Euro einstellt und dann auch noch 1 Euro Porto zahlt, dann ist das tatsächlich ein Verlustgeschäft.
Der Spaß an Ebay ist dann sehr einseitig, oder wie seht Ihr das?

Mein Rat an alle Versandkostenkritiker, denkt mal Ihr wärt der Verkäufer ...
 

Klare Rechnung Ihr legt mindestens, wenn nicht noch mehr, drauf. ... Also, Ebay just for fun oder doch nicht?

Ich sags ja: Funsale oder die Sterne schwinden.
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