Versandkosten beim Fernasatzgesetz - wer zahlt was ?

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Hallo liebe Leute,

hier mal eine kurze Klarstellung wer was zahlt:

Der Fall - Ihr bestellt was im Internet bei einem Händler und wollt es zurückschicken, weil es nicht gefällt. (Nicht wenn es defekt ist - das ist ein anderes Tehma) Ihr mailt dem Händler kurz, daß Ihr es gem Fernabsatzgesetz zurücksendet und gebt ihm gleich Eure Bankverbindung - streng genommen - müsstet Ihr nichtmal mailen - und schon garnicht müßt Ihr einen Grund nennen - aber woher soll der Händler sonst Eure Bankverbindung kennen ...

UNTER 40 EURO:

Ihr bekommt den Warenwert + das Porto was der Händler ausgelegt hat = das was Ihr anfangs überwiesen habt zurück (OLG Karlsruhe Az. 15 U 226/06) Lasst Euch da nicht von den Händlern ins Boxhorn jagen !

Ihr zahlt den versicherten Versand (z.B. Hermes ab 3,90 Euro) der Rücksendung

ÜBER 40 EURO

Ihr bekommt den vollen Betrag aus Hin und Rücksendekosten erstattet. 

Das FernabsatzGesetz unterscheidet zwischen unter und über 40 Euro Warenwert - unter 40 Euro läßt es es dem Händler frei, dem Käufer die Kosten für die Rücksendung aufzuerlegen - was die Händler machen und ja auch sinnvoll ist ! Über 40 Euro trägt der Händler die Rücksendekosten. Die Frage der Hinsendekosten - ist wie gesagt im oben genannten OLG Urteil entschieden worden. Der betroffene Händler hat aber Revision einglelegt beim BGH - dh. es kann noch gekippt werden. Bis jetzt gilt aber das oben Gesagte !

 

 

 

 

 

 

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