Versandkosten

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Wenn man als Verkäufer einzelne Artikel mit einem Startpreis von 1,00 Euro einstellt und darauf hinweist, dass zu diesem Preis die Versandkosten 2,00 Euro oder 2,50 Euro oder gar 3,00 Euro (je nach Gewicht der Sendung) betragen, bedeutet dies doch üblicher Weise, dass der Artikel, der für den Startpreis verkauft wird, zuzüglich der genannten Versandkosten zum Endpreis einschl. Versandkosten zu bezahlen ist.
Es mehren sich aber Rückfragen von Käufern nach der Ersteigerung, die den Versuch unternehmen, mit Hinweis auf z.B. 1,45 Euro Porto die Versandkosten herunterzuhandeln.
Diesen Käufern ist nicht beizubringen, dass Versandkosten mehr beinhalten als nur das Porto bzw. die Briefmarken, dass z.B. die Verpackung und das Verpacken, der Weg zur Post oder zum Versandunternehmen auch Geld kosten.
Es kommt wiederholt vor, dass Käufer Tage nach der Ersteigerung einzelner Artikel glauben Vorschriften erlassen zu können, wie z.B. das Zusammenfassen von Sendungen oder günstigere Versandmöglichkeiten zu wählen  und  dass sie glauben, diese mit Hinweis auf die Grundsätze von ebay durchsetzen zu können.
Ich halte dies für völlig inakzeptabel, so lange im Verkaufsangebot keine Hinweise zu Versandkostenrabatten gegeben sind und/oder so lange der potentielle Käufer nicht vor dem Zuschlag dahingehend angefragt und Einverständnis eingeholt hat.
Aus diesem Grunde habe ich bereits zwei Transaktionen anulliert, verzichte lieber auf den einen Euro, trage auch lieber die Ebay Gebühren, als dass ich mich mit derartigen Methoden beschäftige.
Es gibt nichts, was man nicht vor dem Erwerb klären kann.
Es gibt aber auch Grenzen des Zumutbaren, wenn man bei einem Wert von 1 Euro nachträglich glaubt, über die sich im Rahmen bewegenden Kosten meckern zu können.
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