Versand und Versandkosten bei Motorrädern und Quads

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Über das Thema Versandkosten ist schon viel geschrieben worden. Prinzipiell sollen die Versandkosten ja die gesamten Kosten des Versandes sein:  Verpackung und der eigentliche Transport. Bei einem Handy pder einer Digitalkamera sind die Verpackungskosten übersichtlich, bei einem Motorrad oder einem Quad nicht. Man braucht Luftpolsterfolie, Stretchfolie, mindestens eine Europalette und oft Zurrgurte. Die Kosten für die Verpackung machen also, wenn man die Palette beim Endkunden tauschen kann, etwa 7-10€ aus.

Bei den reinen Versandkosten ist die Angelegenheit sehr unübersichtlich. Es gibt eben billige und teuere Speditionen. Eine Europalette kostet, je nach Spedition und Entfernung zwischen 40 und 180€ innerhalb Deutschlands. Dazu kommen oft noch Zuschläge wie Dieselzuschlag oder Maut. Meist aber sind Motorräder größer als eine Europalette. Dann wird oft das reale Maß genommen und auf Paleetenstellplätze umgerechnet: Wie viele Paletten hätte man da unterbringen können. Bei Quads werden das schnell drei Stellplätze. Bei Buggies wird dann oft schon in Lademetern gerechnet.

Der Versand eines Pocketbikes deutschlandweit kostet real etwa 12€ mit DPD. Als Großkunde noch weniger. Eine Palette kostet bei einer durchschnittlichen Spedition incl. diverser Zuschläge etwa 100€ plus 19%Steuer. (Auch hier gilt: Bessere Konditionen für Großkunden üblich!) Darüber hinausragende Sendungen etwa 150€ plus 19%Steuer.

Total unübersichtlich wird das Thema dadurch, dass einige Händler die Ware verschenken und nur vom Versand leben. (Im Zweiradbereich: Pocketbikes, einige Fahrräder) Andere Händler subventionieren die Fracht: Einen 650er Buggy verschickt niemand für 190€. Das Ding braucht fast zwei Lademeter!

Noch ein beliebtes Thema: Beschädigungen beim Versand. Das Versandrisiko liegt immer beim Verkäufer. Allerdings hat der Käufer zu kooperieren: Wenn eine beschädigte Sendung ankommt, und er unterschreibt den Lieferschein, bestätigt der Empfänger dem Spediteur, dass die Ware in ordnungsgemäßem Zustand angekommen ist. Damit ist der Versender und der Spediteur aller Pflichten entledigt. Sollte also eine beschädigte oder defekte Sendung bei Ihnen auflaufen, vermerken Sie dieses auf dem Lieferschein oder verweigern Sie die Annahme.

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