Verkäufer: Finger Weg von PayPal!

Aufrufe 2 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Leider musste ich wieder einmal feststellen, dass PayPal sich über geltendes, deutsches Recht schlichtweg hinwegsetzt!

Ich habe bei einer Auktion einen Artikel als voll funktionsfähig ausgewiesen, eine Tatsache, die mehrere Personen (notfalls unter Eid!) bezeugen können. Der Kaufpreis des Artikels betrug 4 EUR, die Versandkosten betrugen 6,50 EUR!
In der Auktion habe ich jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich Privatverkäufer bin und keine Rücknahme garantiere.

Der Verkäufer meldete den Artikel nach dem Versand als defekt und forderte den Kaufpreis über PayPal zurück. Ich habe dem Käufer aber angeboten den Kaufpreis zurückzuerstatten, sobald er mir den Artikel zurückschickt. Ein klares Entgegenkommen von meiner Seite! Nach unverschämten 42 (!) Tagen Bearbeitungszeit gab PayPal dann dem Verkäufer Recht.

Ich bin als Privatperson nach BGB jedoch überhaupt nicht verpflichtet die Ware zurückzunehmen. Auch der Tatbestand einer Täuschung greift nicht, da die Funktionalität bezeugt werden kann.

Als Resultat bleibe ich auf meinen Versandkosten sitzen und künftig kann jeder Käufer, der über PayPal kauft, die Sache bei Nichtgefallen einfach zurücksenden, wirklich super. Warum verkaufe ich denn dann noch als Privatperson?

Für mich steht fest: NIE WIEDER PAY PAL, und ich rate jedem bei einem höheren Streitwert notfalls einen Anwalt einzuschalten, damit auch PayPal merkt dass es ein Gesetz gibt, dem sie sich unterzuordnen haben!

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden