VERSANDKOSTEN - Eine Aufklärung!

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Was sind Versandkosten?

Die Kosten die anfallen wenn Ware auf dem Postweg verschickt wird. Darin sind Portokosten und evt. weitere Kosten enthalten.

Wo ist der Unterschied zwischen GEWERBLICHEN und PRIVATEN Versandkosten?

Ein privater verkauft ohne Gewinnabsicht. Sollte er zumnindest. Daher verlangen privat oft nur das was auf der Briefmarke steht, evt. einen kleinen Zuschlag für die Verpackung. Ein GEWERBLICHER muß wesentlich mehr einrechnen, da väterchen Staat seinen Anteil daran verdienen will. Und neuerdings will Ebay das auch. Also kommen bei einem gewerblichen Verkäufer, also POWERSELLER hinzu:

  1. Verpackungsmaterial (zwischen 30 Ct. und 1,50 Euro)
  2. Füllmaterial (etwa 5 Ct je 100 Gramm)
  3. Steuern (Umsatzsteuer, Einkommensteuer und evt. Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer) Das kann bis zu 50 % ausmachen!
  4. Lagerhaltung (je nach Größe etwa 30-60 Ct je Artikel, pro Monat)
  5. Kosten für die Arbeitskraft die die Ware einpackt (muss ja auch bezahlt werden) - etwa 18 Ct pro Artikel
  6. Buchhaltungskosten sowie Kosten für den Steuerberater (der Berechnet nach Umsatz und Vorgängen) - etwa 3-7 Ct je Zahlungsvorgang.

Dann muß ein Gewerbliche natürlich die Ware auch sicher zustellen und wird daher in der Regel versichert oder eingeschrieben versenden. Ein Gewerblicher zahlt momentan (Stand: 1.Juni 2008) etwa 3,50 Euro bis 3,90 Euro für ein versichertes Paket bis 2 kg innerhalb Deutschlands wenn er einen Massenabnahmevertrag hat. Dazu muß er eine entsprechende Anzahl an Paketen dem Versandunternehmen im Jahr zusichern. Kann er das nicht erhöht sich der Preis.

Ein Privater kann auch für 3,90 Euro bei Hermes oder DPD versenden lassen. Aber ohne die lästigen Nebenkosten, die bei Gewerblichen auftreten.

Bei DHL kostet ein versichertes Paket momentan 6,90 Euro (Stand: 01. Juni 2008)

Wie finde ich schwarze Schafe?

Schwarze Schafe kann man schwer entlarfen. Meist merkt man das erst wenn man bestellt, versicherten Versand bezahlt und dann eine Warensendung zu 70 Ct erhält. Meist hilft klarer Menschenverstand. Man rechne den Kaufpreis mit dem Versandpreis zusammen und findet so die Summe die man bezahlt. Stimmt man damit überein ist der Deal fair. Allerdings nur die Versandkosten alleine zu berechnen ist nicht ganz korrekt. Viele Ebayer verwenden einen Teil des Kaufpreises als Versandpreis um so Ebaygebühren zu sparen (momentan bei 8 % !!!! Stand: 10. Juni 2008). Sieht auf den ersten Blich zwar überhöht aus, aber wenn der Gesamtpreis stimmt sollte der Käufer zufrieden sein. Die Preise sind dann meist trotzdem noch um einiges niedriger als im Ladengeschäft! Vergleichen lohnt sich.

Fazit

Versandkosten sind kein einfaches Thema. Daher hat Ebay im Mai 2008 nun darauf reagiert und Versandkosten für einige Kategorien vorgegeben. Ob sinnvoll oder nicht muss an anderer Stelle diskutiert werden. Aber das Problem ist weitreichender als für einen Käufer auf den ersten Blick ersichtlich ist. Eine Berechnung des Gesamtpreises ist die einzige Konstante, die dem Käufer bleibt. Der mündige Onlinekäufer kennt sein Produkt und kennt die Marktlage. Der unentschlossene sollte sein Limit im Preis kennen.

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