Unübertroffen gut - frische Pasta aus der eigenen Nudelmaschine

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war
Unübertroffen und weniger Arbeit, als Sie denken: frische Pasta aus der eigenen Nudelmaschine

Geschmacklich sind selbst gemachte Nudeln - früher wie heute - mit fertigen Produkten kaum zu vergleichen. Daher schwören viele Menschen auf den selbst gemachten Genuss und kreieren ihre Nudel-Kompositionen einfach selbst. Es gab Zeiten, in denen die Nudeln noch von Hand hergestellt wurden. Dies war nicht nur zeitaufwendig, sondern auch recht mühevoll. Der Teig musste zunächst per Hand geknetet werden. Danach wurde dieser für einige Zeit zum Ruhen kühl gelegt und um Anschluss wieder gut durch geknetet. Dann wurde der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz ausgerollt, in Streifen geschnitten und zum Trocknen aufgehangen. Das Prinzip ist auch in der heutigen Zeit gleich geblieben. Es gibt nur einen Unterschied zu damals - heute müssen Sie sich keineswegs mehr mühen, um in den Genuss frischer Nudeln zu kommen. Mit einer entsprechenden Nudelmaschine sind frische Nudeln, egal in welcher Variante, mühelos und in relativ kurzer Zeit herstellbar.

Nudelmaschinen – so genießen Sie frische Nudeln

Verzichten Sie nie mehr auf den Genuss frischer hausgemachter Nudeln, denn mit einer Pastamaschine können Sie diese einfach und zu jederzeit selbst zubereiten. Zudem haben Sie die Möglichkeit, die Zutaten ganz nach Ihren Wünschen auszuwählen und behalten so den Überblick über die Inhaltsstoffe. Die Geräte bieten Ihnen hierzu die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Und auch hier gilt - je hochwertiger und professioneller das Gerät ist, umso besser gelingen Ihnen Ihre Nudelvariationen.

Die Nudelmaschine und deren Entstehung

Wie und wo die Nudelmaschine wirklich entstanden ist, darüber existieren die verschiedensten Theorien. Eine dieser besagt, dass die Chinesen die erste Nudelmaschine erfunden haben sollen. Dies belegt eine chinesische Nudelmaschine, die aus den frühen Anfängen des 12. Jahrhunderts stammen soll und einst in der Burg Kreuzstein in einer Gesindestube gefunden wurde. Eine andere Theorie besagt hingegen, dass die erste Nudelmaschine wohl erst um 1933 von zwei Brüdern aus Parma erbaut wurde. Diese Maschine war bereits so durchdacht, dass diese sowohl das Kneten, als auch das Pressen des Nudelteiges übernahm. In der heutigen Zeit haben sich diese Maschinen so weit entwickelt, dass um die 5.000 Kilo Pasta innerhalb einer Stunde hergestellte werden können und das in allen möglichen Variationen und Formen.

Nudelmaschinen: elektrische und mechanische Varianten

Welche Nudelmaschine es sein soll, entscheidet vor allem der Bedarf und die Regelmäßigkeit der Benutzung. Während Nudelmaschinen im Hausgebrauch nur hin und wieder zum Einsatz kommen, werden diese beispielsweise in der Gastronomie oder in der Industrie sehr viel regelmäßiger angewendet, was eine gewisse Ausstattung erfordert. Als Verbraucher entscheiden Sie, welche Funktionen Sie benötigen und ob die Maschine via Hand oder elektrisch betrieben werden soll. Mechanische Modelle sind sehr viel kostengünstiger in der Anschaffung. Allerdings benötigen Sie für deren Bedienung einiges an Übung und vor allem Kraft. Möchten Sie nur hin und wieder einen Nudelteig herstellen, dann erweist sich ein mechanisches Modell als gute Investition. Diese Modelle sind ideal für den Hausgebrauch geeignet und verrichten dort gute Dienste. In der Industrie oder Gastronomie hingegen wäre eine elektrisch betriebene Nudelmaschine ratsam. Dadurch sparen Sie sich nicht nur Kraft, sondern auch viel Zeit. Zudem erzielen diese Modelle ein gleichmäßigeres Ergebnis.

So arbeiten Nudelmaschinen

Nudelmaschinen arbeiten nach zwei Grundprinzipien. Man unterscheidet hier das Walz- und das Fleischwolfprinzip. Das Walzprinzip ist der Ursprung der Nudelteigherstellung. Hierfür wird der Teig zunächst geknetet und dann in kleinen Teigstücken zwischen den Walzen der Maschine zu dünnen Teigplatten gewalzt, sodass Sie in der Lage sind, Bandnudeln oder Lasagne-Platten herzustellen. Nach diesem Prinzip arbeiten die meisten Geräte. Diese können wiederum als mechanisches oder elektrisches Gerät erworben werden. Die meisten dieser Modelle sind aus Edelstahl gefertigt und relativ kostengünstig in der Anschaffung. Zudem lassen sich diese sehr einfach reinigen und bedürfen kaum einer Wartung.

Was die Herstellung des Teiges angeht, eignen sich diese Modelle eher für den Hausgebrauch. Mit ein wenig Übung können Sie innerhalb von circa einer Stunde 500 Gramm Teig verarbeiten. Benötigen Sie jedoch größere Mengen an Frischnudelteig und sollten Sie sich für ein Modell entscheiden, das nach dem Fleischwolfprinzip arbeitet. Hier erzielen Sie je nach Maschinengröße zwischen einem bis hin zu 8 Kilogramm Nudeln pro Stunde. Diese Geräte haben jedoch auch ihren Preis, der sich jedoch bei regelmäßiger Anwendung in Hinsicht auf die Zeitersparnis und die verminderte Kraftanstrengung bezahlt macht. Solche Geräte sind, wie es der Ausdruck „Fleischwolfprinzip“ bereits vermuten lässt, im Inneren mit einem Fleischwolf ausgestattet. Sie bestehen aus einem Gehäuse, das über einen Einfülltrichter verfügt, über eine Zwinge, Förderschnecke, Messer- und Lochscheibe sowie über einen Befestigungsring. Um den Teig entsprechend zu Nudeln zu verarbeiten, wird dieser in den Einfülltrichter gegeben und mittels Förderschnecke durch die Lochscheibe gepresst. Der Vorgang erfolgt in der Regel durch einen eingebauten Motor, der die Förderschnecke ankurbelt.

Kriterien für die Kaufentscheidung einer Nudelmaschine

Neben der Funktionalität ist es meist auch die Optik, die letzten Endes für den Kauf entscheidend ist. Die Optik spiegelt sich vor allem in der Materialwahl wider. In der Regel bestehen moderne Nudelmaschinen aus Edelstahl. Sie sind in verschiedenen Farben erhältlich und teilweise mit schicken Chromelementen versehen, sodass auch eine simple Nudelmaschine zu einem optischen Blickfang in der Küche wird. Einige wenige Modelle, die lediglich für den Hausgebrauch vorgesehen sind, bestehen teilweise aus Kunststoff.

Nudelmaschinen, die in der Gastronomie eingesetzt werden, müssen jedoch robust sein und einiges abhalten können. Daher sind diese vorrangig aus beschichtetem oder unbeschichtetem Edelstahl gefertigt. Dieses Material ist zum einen sehr widerstandsfähig und robust. Zum anderen ist dieses relativ pflegeleicht und lässt sich einfach und hygienisch reinigen. Und auch optisch machen diese Materialien in jedem Fall etwas her und passen sich an nahezu jede Einrichtung an. Da aber Design und eine schicke Optik bekanntlich nicht alles sind, sollten Sie vor allem auf eine gewisse Grundausstattung Wert legen, die Ihnen nicht nur viele Möglichkeiten in puncto Nudelformen bietet, sondern sich auch maßgebend für den Zeit- und Arbeitsaufwand auswirken kann.

Das Rührwerk der Nudelmaschine

Einige Geräte verfügen über ein Rührwerk. Dies ist von Vorteil, da Sie keine zusätzliche Schüssel zum Anrühren des Teiges benötigen. Alle Zutaten werden in das dafür vorgesehene Gefäß gegeben und direkt im Anschluss von der Maschine zu einem glatten Teig verarbeitet. Während man im Hausgebrauch eher geringer Mengen an Nudelteig herstellt, sind es in der Gastronomie einige Kilo mehr, die innerhalb eines Arbeitsganges bewältigt werden müssen. Daher bietet Ihnen der Handel verschiedene Geräte an, die im Fassungsvolumen variieren, sodass Sie in der Lage sind, diese entsprechend nach Ihren Bedürfnissen zu wählen.

Die Aufsätze für die Nudelmaschine

Mithilfe verschiedener Aufsätze sind Sie in der Lage, die verschiedensten Nudelformen herzustellen. Je nach Aufsatz können Sie zwischen Lasagne, Tagliatelle, Spaghetti, Rigatoni, Fusilli, Farfalle und Ravioli wählen. Je nach Modell sind bereits einige dieser Aufsätze in der Grundausstattung enthalten - können aber auch jederzeit nachträglich einzeln erworben werden. Professionelle Nudelmaschinen verfügen über verstellbare Aufsätze, was den Vorteil hat, dass Sie die Aufsätze nicht austauschen müssen, um zwischen den verschiedenen Nudelsorten zu wählen. So sind Sie in der Lage verschiedene Nudelformen herstellen können, ohne den Aufsatz zwischenzeitlich wechseln zu müssen. Das spart Ihnen Arbeit und Zeit. Im Übrigen eignen sich diese Aufsätze auch hervorragend zur Herstellung von Plätzchen.

Die Befestigung einer Nudelmaschine

Elektrische Nudelmaschinen verfügen über ein erhöhtes Eigengewicht, sodass diese nicht zusätzlich befestigt werden müssen. Je nach Modell sind an der Unterseite der Maschine Saugfüße angebracht, sodass ein Verrutschen der Maschine kaum möglich ist und diese fest und sicher auf der Arbeitsfläche aufsteht. Mechanische Nudelmaschinen hingegen sind aufgrund der Kurbeltätigkeit enormen Kräften ausgesetzt, was schließlich zum Verrutschen führen würde. Daher müssen diese mittels Schraubzwinge am Tisch befestigt werden.

Die Reinigung einer Nudelmaschine

Ideal sind Nudelmaschinen, die sich nach dem Gebrauch einfach in Einzelteile zerlegen lassen. So lassen sich Teigreste einfacher und hygienischer entfernen. Denn gerade bei frischem Teig, der mit Eiern hergestellt wird, ist die Gefahr von Bakterien und Keimen sehr hoch. Bei einigen Maschinen lassen sich die Einzelteile daher auch einfach in der Spülmaschine reinigen, was Ihnen wiederum Zeit und Arbeit spart.

Das Grundrezept für köstlichen Nudelteig aus der Nudelmaschine

Es gibt eine Vielzahl an Pasta-Rezepten und Zutaten, die Sie für Nudelteig anwenden können. In der Regel arbeitet man jedoch nach einem Grundrezept, das man dann nach Belieben abwandeln und mit den verschiedensten Zutaten wie Salbei, Spinat, Kräuter oder Rote Beete verfeinern kann. In dieser Hinsicht stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen und Sie können Ihre ganz eigenen Nudelvariationen kreieren.

Für sechs Personen rechnet man 600 Gramm Mehl, 6 Eier, 1 ½ Teelöffel Salz und 6 Esslöffel natives Olivenöl. Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, bevor Sie diese zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn Sie über eine Nudelmaschine mit Rührwerk verfügen, geben Sie einfach alle Zutaten in das Rührgefäß und überlassen den nächsten Arbeitsschritt Ihrer Nudelmaschine. Alternativ, wenn Sie keine Nudelmaschine mit Rührwerk besitzen, kneten Sie den Teig per Hand, was jedoch etwas an Kraft und Ausdauer bedarf. Löst sich der Teig leicht vom Gefäß, wickeln Sie diesen mit etwas Frischhaltefolie ein und lassen diesen für einige Zeit im Kühlschrank ruhen. Im Anschluss muss der Teig entweder per Hand ausgerollt und in die gewünschte Form - Streifen oder Platten - geschnitten werden. Eine Nudelmaschine nimmt Ihnen diesen Arbeitsschritt entsprechend ab und eröffnet Ihnen eine Vielfalt an Nudelvariationen, die Sie im Anschluss Ihren Gästen gekocht servieren oder zum späteren Verzehr mithilfe eines Nudeltrockners trocknen können.

Die passende Nudelmaschine kaufen

Um eine passende Nudelmaschine zu finden, müssen Sie in der Regel nicht lange suchen. Im Handel sind sowohl Modelle für den normalen Hausgebrauch als auch für den gewerblichen Einsatz erhältlich. Angefangen von mechanischen bis hin zu professionellen Maschinen und Küchenmaschinen mit vielen Zusatzfunktionen bleiben nahezu keine Wünsche offen.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden