Unterschiede Grauware/EU-Reimporte und Schwarzware

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Das ist keine Rechtsberatung weder gewollte oder ungewollte, weil dazu kenne ich mich in diesem Bereich schlicht und ergreifend zu wenig aus, sondern nur eine Zusammenfassung, dessen was wir über Grau- und Schwarzware im WWW finden konnten.

Was Sie über Grauware/EU-Reimporte wissen sollten:
  • Grauware ist nicht illegal. Deshalb können in Europa eingetragene Händler, Ware in einem anderen EU-Mitgliedsland kaufen und in einem anderen EU-Mitgliedsland verkaufen, mit der Bedingung, daß die Artikel nich verändert werden und in ihrer Originalverpackung verbleiben.
  • Der Grundsatz des freien Warenverkehrs gilt aber nur innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Dementsprechend sind Importe aus Staaten, die nicht zum EWR gehören - Schwarzware. Und Schwarzware, wie z.B. Re-Importe aus den USA oder China - ist verboten. 
  • Nur für die Grauware gilt, die Gewährleistungsfrist von 24 Monaten sowie das vom Händler einzuräumende 14-tägige Widerrufsrecht. 
Beachten Sie folgende möglichen Probleme bei Grauware:
  1. Mit Seriennummern kann der Fachhandel ganz leicht grau importierte Waren identifizieren, was bei Reparaturen evtl. zu einem Versand ins Ausland, der viel Geld und Zeit kosten kann, führen kann. 
  2. Deutsche Markenhersteller gewähren oft eine Garantie, die über die normalen gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht, die aber für EU-Ware oftmals keine Gültigkeit hat.
Beim Kauf von höherwertigen oder empfindlichen Waren, sollten Sie auf jeden Fall die Möglichkeit des evtl. ReImports bei dem Artikel den Sie kaufen möchten, zu Ihrer Sicherheit beim Verkäufer zu Ihrer eigenen Sicherheit hinterfragen! Vor allen Dingen dann, wenn Sie davon ausgehen, daß Sie Ihre lokalen Werkstätten zu nutzen.
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