Unter Strom: Mit dem NiMh-Akku sind Ihre Geräte richtig geladen

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Unter Strom: Mit dem NiMh-Akku sind Ihre Geräte richtig geladen Akkus sind allgegenwärtig. Wir benutzen sie in Smartphones, in Notebooks und in Taschenlampen. Wenn Sie richtig sparen möchten, dann empfiehlt sich der Einsatz von Akkus auch in Geräten, die sonst mit Batterie betrieben werden. Hierdurch sparen Sie viel Geld und müssen sich nie wieder Sorgen über leere Batterien machen. Erfahren Sie hier, warum NiMh-Akkus die beste Wahl sind, worauf Sie beim Kauf dieser Akkus achten sollten und was beim Laden der Batterien zu beachten ist.

 

NiMh- oder Li-Ion-Akkus: Wo liegt der Unterschied und was ist die beste Wahl für AA- und AAA-Akkus?

Es gibt zwei wesentliche Akku-Technologien: Lithium-Ionen (Li-Ion) und Nickel-Metallhydrid (NiMh). Bei Smartphones und Notebooks dominieren die modernen Li-Ion-Akkus. Dies liegt insbesondere am einfachen Ladeverhalten. So sind NiMh-Akkus wegen des Memory-Effekts in Verruf geraten. Dieser bewirkt, dass die Akkus stark an Kapazität verlieren, wenn sie vor dem Aufladen nicht vollständig entladen werden. Der Akku „merkt“ sich gewissermaßen den alten Ladestand und reduziert seine Kapazität dementsprechend. Dies gibt es bei Li-Ion-Akkus nicht. Dennoch sind NiMh-Akkus bei AA- und AAA-Zellen Standard. Sie sind günstiger und halten beim richtigen Ladeverhalten sogar länger als Li-Ion-Akkus. Dies wissen auch die Hersteller und bieten deshalb fast ausschließlich NiMh-Akkus an.

 

Wie Sie NiMh-Akkus richtig laden und ihre Lebensdauer verlängern

Um die Lebensdauer von NiMh-Akkus zu verlängern, sollten Sie ausschließlich sogenannte intelligente Ladegeräte nutzen. Sie unterscheiden sich von „dummen“ Ladegeräten in mehreren Aspekten. Vor allem analysieren sie die eingelegten Akkus, bevor sie sie aufladen. Sie bestimmten unter anderem die verbleibende Ladung und entlasten die NiMh-Akkus vor dem Aufladen. Dies verhindert den Memory-Effekt. Außerdem ermitteln sie automatisch die perfekte Ladespannung, die ebenfalls einen wichtigen Einfluss auf die Lebensdauer von NiMh-Akkus hat. Intelligente Ladegeräte gibt es zum Beispiel von Eneloop oder von Technoline.

 

Worauf Sie beim Kauf der Akkus achten sollten und welche Angaben für eine hohe Qualität entscheidend sind

Beim Akkukauf werden Sie mit mehreren Angaben konfrontiert: Der Gesamtkapazität, gemessen in Milliamperestunden (mAh), der Anzahl der Ladezyklen sowie der Selbstentladung. Lediglich die Gesamtkapazität kann verlässlich gemessen und angegeben werden. Sie beschreibt, wie viel Energie ein Akku maximal speichern kann. Wichtiger ist jedoch die Selbstentladung. Sie ist ein normaler Vorgang bei Akkus, unterscheidet sich je nach Hersteller und Modell jedoch teils deutlich. So entladen sich Akkus selbst und das sogar dann, wenn Sie sie nicht benutzen. Manche Akkus verlieren bereits innerhalb einer Woche bis zu 50 Prozent ihrer Ladung und eignen sich damit nicht für den Einsatz in Fernbedienungen oder anderen Geräten, die nur wenig Energie in langer Zeit verbrauchen. Andere Modelle wie die beliebten Sanyoo Eneloop haben eine geringe Selbstentladung und können problemlos ein Jahr lang ohne Gebrauch gelagert werden. Da die Selbstentladung auch bestimmt, wie oft Sie den Akku wieder aufladen müssen, hat sie direkten Einfluss auf die Anzahl der Ladezyklen. Deshalb sollten Sie nur zu Akkus mit einer geringen Selbstentladung greifen. Diese können Sie problemlos mehrere Jahre lang verwenden.

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AAA-Zellen

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